Professioneller FIFA-Spieler nach nur 2 Tagen entlassen

Marcel-André Wuttig

Leider kommt es im eSports-Bereich immer wieder zu sexistischem Verhalten von Pro-Gamern. Ein niederländischer Fußballverein wollte am Wochenende einen vermeintlichen Skandal noch im Keim ersticken. So entließ PSV einen neuen Pro-Gamer nur zwei Tage nach Vertragsunterzeichnung, da alte sexistische Tweets an die Öffentlichkeit gelangten.

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Wie Kotaku berichtet, ist der niederländische Fußballverein PSV gerade noch so einem Skandal entkommen. So kündigte der Club noch am Freitag an, dass der äußerst talentierte FIFA-Spieler Tony Kok verpflichtet werden konnte. Nur zwei Tage später musste der Vertrag jedoch schon wieder in den Schredder geworfen werden. Grund dafür waren sexistische Tweets, die der 22-jährige eSportler in der Vergangenheit geschrieben hatte.

In einer offiziellen Mitteilung erklärte PSV, dass vor dem Unterschreiben des Vertrages ein Background-Check durchgezogen wurde. Doch konnte nichts Bedenkliches gefunden werden. Erst am Wochenende tauchten einige gelöschte Tweets im Internet auf, in denen Tony Kok sexistische und herablassende Sachen über Frauen schrieb. Unglücklicherweise befand sich unter den gelöschten Nachrichten auch ein Tweet, in dem Kok die Fans von PDV selbst als „schwul“ bezeichnet.

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Der Manager von PSV, Toon Gerbrands, äußerte sich auf einer niederländischen Webseite zu dem Vorfall.

Koks Verhalten im Internet ist weit entfernt von den Grundwerten von PSV. Daher ist eine Zusammenarbeit mit ihm unmöglich. Dies war eine hoffnungslose und peinliche Situation für ihn und für uns.

Das Management des Pro-Gamers gesteht ein, dass Kok selbst für seine Handlungen verantwortlich sei. Dennoch findet sein Team, dass es sich bei der Aufdeckung der gelöschten Tweets ganz klar um eine Rufmordkampagne gegen ihn gehandelt habe.

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