Handheld-Monday: Final Fantasy VII Crisis Core (PSP)

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(Colin) Für viele westliche Konsoleros beginnt die moderne Rollenspielschreibung mit Final Fantasy VII auf der guten alten PSone. Das weiß auch Hersteller Square Enix und beschließt mit Crisis Core den Spin-Off-Reigen rund um die heißgeliebte 32-Bit-Episode.

Handheld-Monday: Final Fantasy VII Crisis Core (PSP)

Insgesamt fünf Teile umfasst die so genannte “Compilation of Final Fantasy VII”. Neben dem Hauptspiel gibt’s da noch den Anime “Advent Children”, das Handy-Game “Before Crisis” (wenn auch nicht bei uns), den mauen PS2-Shooter “Dirge of Cerberus” und nun zu guter letzt das PSP-exklusive Prequel “Crisis Core”.

Darin erlebt Ihr ein brandneues Abenteuer, das zeitlich vor den Geschehnissen des PSone-Epos angesiedelt ist. Als aufstrebendes Soldier-Mitglied Zack begebt Ihr Euch im Auftrag des Shinra-Konzerns auf so manche gefährliche Mission. Zwar dürft Ihr Euch in der Hauptstadt Midgar einigermaßen frei bewegen. Nehmt Ihr eine der Haupt- oder unzähligen Nebenmissionen an, geht’s aber sofort an Ort und Stelle zur Sache.

Fans des Originals freuen sich dabei auf jede Menge Déjà Vus mit altbekannten Schauplätzen und Charakteren (Stichwort: Sephiroth!). Die Kampfmechanik ist allerdings grundlegend neu. An festgelegten Orten springen Euch dabei Monster und Banditen in den Weg – worauf es in Echtzeit zur Sache geht.

Das Schlachtensystem ist im Kern schnell erklärt. Auf Knopfdruck blockt, schlagt oder führt Ihr eine Ausweichrolle aus. Per Schultertaste könnt Ihr dabei jederzeit zwischen verschiedenen magischen Attacken und Spezial-Manövern auswählen, die auf Knopfdruck alsdann anstelle eines Schlags ausgelöst werden. Ungewöhnlich dabei ist das so genannte Digitale Bewusstseinswelle (kurz DBW). Wie in einem einarmigen Banditen rotieren ständig drei Walzen mit verschiedenen Gesichtern darauf. Wann immer die drei Walzen das gleiche Antlitz zeigen, werden etwa super mächtige Combo-Attacken ausgeführt, kurzzeitige Statusbooster gewährt oder Held Zack steigt einen Rang hoch.

In bester Square Enix-Tradition ist die Präsentation von “Crisis Core” ein echter Knüller. Rasante In-Game-Cut-Scenes, fette Renderfilme und eine gute englische Synchro zeichnen das Epos aus. Deutsche Untertitel machen das Ganze auch für Non-Anglisten verständlich. Des Weiteren freuen sich Fans zünftiger Herausforderungen über den neuen optionalen harten Schwierigkeitsgrad aus, der unseren fernöstlichen Zockkollegen noch verwährt blieb.

Kurzum: “Final Fantasy VII: Crisis Core” ist absolutes Pflichtprogramm für PSP’ler, das sowohl Serien-Veteranen als auch Neueinsteigern viele Stunden spannende Rollenspielkost mit starker Action-Schlagseite bietet.

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