Der leitende Entwickler von Final Fantasy 15 hat angekündigt, dass die PC-Version des Rollenspiels mit vollumfänglicher Mod-Unterstützung erscheinen soll. Auch eher unerwünschte Kreationen wie Nackt-Modifikationen will Square Enix tolerieren, da kreativen Spielern so wenig Limitationen wie möglich gesetzt werden sollen.

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Anfang der Woche hat Square Enix offiziell das „Open World“-Rollenspiel Final Fantasy 15 für den PC angekündigt. Anfang 2018 soll die PC-Fassung erscheinen und Besitzern leistungsfähiger Computer stark verbesserte Grafik und weitere Vorzüge bieten, darunter offiziellen Mod-Support. „Wir haben dahingehend noch keine volle Strategie oder Richtlinien entwickelt, aber wir wollen das definitiv umsetzen. Die Details kommen etwa in der Herbstzeit“, so hat der leitende Entwickler Hajime Tabata gegenüber der Webseite Rock Paper Shotgun verlauten lassen.

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Ob die Unterstützung von Modifikationen bereits bei Veröffentlichung der PC-Version angeboten werden soll, oder doch später kommen wird, ist aktuell unklar. Sicher ist aber, dass Tabata und sein Team kreativen Spielern so viele Freiheiten wie möglich lassen wollen – auch wenn das bedeutet, dass man eher unerwünschte Nebeneffekte hinnehmen muss. Auf der gamescom hat Tabata gegenüber der Webseite PC Games N mitgeteilt, dass der Entwickler sich durchaus Sorgen um Aspekte wie Nackt-Modifikationen macht, sich aber dazu entschieden hat, diese als notwendiges Übel in Kauf zu nehmen.

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„Für mich ist viel wichtiger, die Leute nicht allzu sehr einzuschränken – das ist heutzutage Teil der Gamer-Kultur. Wenn die Leute das Spiel kaufen, ist es fortan ihr Spiel“, so Tabata, der offenbar an den moralischen Kompass der Spieler appelliert: „Ich glaube nicht, dass das eine gute Sache ist, aber wir überlassen das dem moralischen Empfinden der Spieler. Prinzipiell möchte ich so viele Freiheiten und so wenig Einschränkungen wie möglich geben.“

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