Rückzug - EA auch in Zukunft ohne GTA

Leserbeitrag

Nach einem monatelangen Verhandlungspoker zieht sich "EA" aus den Übernahmeverhandlungen mit "Take-Two" zurück. Nachdem eine feindliche Übernahme gescheitert war und sich "Take-Two" die 2 Milliarden-Offerte von "EA" scheinbar zu lange überlegt hat, ist "EA" nicht mehr an einer Übernahme interessiert. Dies kommentierte der Senior Vice President von "EA", Owen Mahoney, mit den Worten: "Wir brauchen Take2 nicht, um EA erfolgreich zu machen".

Rückzug - EA auch in Zukunft ohne GTA

Als direkte Reaktion auf den verpassten Deal kann man die Aussage von “Take-Two” verstehen, dass sie zurzeit mit mehreren potenziellen Partnern über eine strategische Kooperation sprächen. Die Chancen für eine solche Kooperation stünden laut dem CEO von “Take-Two”, Strauss Zelniek, sehr gut, denn sein Unternehmen sei nach dem Erfolg von “GTAIV” in einer sehr guten finanziellen Situation.
Passend zum Thema hat sich auch “Activision” bei “GTA” ins Gespräch gebracht und zwar, indem sie es abgelehnt haben, etwas zu sagen…Konkret ging es um “Activision” CEO Bobby Kotick, der laut “alleyInsider.com” nicht die Frage beantworten wollte, ob er die beiden GTA-Produzenten Sam und Dan Houser einstellen würde. Hintergrund ist, dass die Verträge der Beiden bei “Take-Two” im Februar auslaufen.
Ob das Schweigen von Bobby Kotick auf die Frage tatsächlich als “Vielleicht” angesehen werden kann, erfahren wir bestimmt schon bald.
Auf jeden Fall ist das momentane Ringen um die heißeste Lizenz der Gamingbranche fast genauso spannend, wie die Spiele, um die es dabei geht.

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