GTA: Chinatown Wars – Das Gangster-Leben in der Hosentasche

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Mit Grand Theft Auto: Chinatown Wars hat Rockstar Games erstmals einen Titel der beliebten GTA-Serie für das iPhone und den iPod touch veröffentlicht. Der Spieler übernimmt die Rolle des chinesischen Gangstersohnes Huang Lee. Huang reist nach Amerika, um seinem Onkel Kenny das Schwert seines Vaters zu überbringen und dessen Tod zu rächen. Doch direkt nach seiner Ankunft wird er schon in die Tiefen der Gangsterwelt von Liberty City hineingerissen…

Das Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten
Chinatown Wars gibt es bereits seit dem letzten Jahr für Sonys PlayStation Portable und Nintendos DS. Die Entwickler haben das Spiel also gezielt für Handheld-Konsolen entwickelt. Wer aber schon einen GTA-Titel vom PC oder seiner Heim-Konsole kennt, findet sich im iPhone-Chinatown schnell zurecht: Das Spielprinzip ist das gleiche. Huang Lee kann sich völlig frei in der Stadt bewegen, Autos klauen, Passanten überfallen, Waffen sammeln, Boote entern, den städtischen Krankenwagen “ausleihen” und damit Patienten retten oder Taxis überfallen und selbst zum Taxifahrer werden. Der Spieler kann sich stundenlang in der ziemlich großen Liberty City aufhalten und alles mögliche ausprobieren, ohne die eigentlichen Missionen zu erfüllen.

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Aus dem Tagebuch eines Gangsters: Straßenkämpfe, Waffen und Probleme mit der Polizei

Wem das irgendwann zu langweilig wird, kann, nachdem er sich ausgetobt hat, die ersten Aufträge des Onkels annehmen. Am Anfang dienen diese vor allem dazu, das Spiel zu erklären: Huang Lee lernt, wie er Gegner angreift, mit Waffen umgeht, von einem Teil der Stadt in die nächste kommt und dabei die Polizei abschüttelt, die die Verfolgung immer dann aufnimmt, wenn sie den Gangstersohn auf frischer Tat ertappt. Wie bei den Konsolen-Spielen kann man sich der Polizei zwar mit Waffen erwehren, klüger ist es aber, die Verfolger auf andere Art loszuwerden – beispielsweise, in dem Huang die Polizeiautos in einen Unfall verwickelt oder kurzer Hand von der Straße drängt.

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Gelungene Touchscreen-Steuerung

Mangels physischer Tasten steuert der Spieler den Protagonisten mittels virtueller Tasten und einem virtuellen Joystick: Per linkem Daumen navigiert er die Spielfigur oder das Lenkrad von Auto, Boot und Panzer, rechts liegen die Aktionstasten für Angriff oder Gas und Bremse. Für schwungvolle Kurven bei schnellen Verfolgungsjagden wischt man vom Gas zur Bremse und aktiviert auf diese Weise die Handbremse. Wer ein Joypad oder eine Tastatur gewöhnt ist, muss sich (wie bei allen iPhone-Spielen dieser Art) zunächst daran gewöhnen, danach bewegt man sich aber ohne größere Probleme durch die Straßen und Gassen der Stadt. Kleinere Gimmicks wie das Kurzschließen eines geparkten Autos machen sich beim Aufschrauben des Amaturenbretts sogar die Vorteile des Touchscreens zunutze.

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Flüssige 3D-Grafik – auch auf iPhone 3G

Auch die Grafik des Spiels weiß zu überzeugen: Huang, selbst eine zweidimensionale Comic-Figur, bewegt sich durch eine hübsche und detaillierte 3D-Landschaft, deren Erscheinungsbild sich durch Tag und Nacht sowie verschiedene Witterungsverhältnisse ständig verändert.

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Die Story treiben Cutscenes mit Comic-Zeichnungen und Untertiteln voran, die Rockstar auch ins Deutsche übersetzt hat. Der Titel lässt sich auch auf einem iPhone 3G flüssig spielen – selbst dann, wenn viel auf dem Bildschirm passiert, bricht das Apple Handy nur kurz ein. Auch der Preis überzeugt: Mit 7,99 Euro ist das Spiel nur rund halb so teuer wie seine Geschwister für PSP und Nintendo DS. Auf die Altersbeschränkung ab 17 Jahren sei an dieser Stelle noch ausdrücklich hingewiesen – das relativ brutale Spiel mit derber Sprache und anzüglichen Inhalten gehört nicht in Kinderhände.

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Weitere Themen: Grand Theft Auto - Chinatown Wars , Rockstar Games


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