Als der Autofahrer seine Tat erklärte, wird der Richter wohl sehr verdutzt geschaut haben. Für das eigene Wohl sollten Spieler die echten Polizisten nicht mit denen aus GTA 5 verwechseln.

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Laut Coventry Telegraph hat die Polizei den 28-Jährigen ursprünglich nur darum gebeten, an den Rand zu fahren, weil seine Rücklichter nicht ordnungsgemäß funktionierten. Aber anstatt das zu tun, übernahmen seine Zocker-Instinkte das Steuer. Daraufhin lieferte sich der Fahrer eine Verfolgungsjagd mit den Polizisten quer durch das britische Coventry.

Mit ca. 89 Km/h fuhr er durch die Ortschaft, wobei auch Passanten aus dem Weg springen mussten, um vom Wagen nicht erfasst zu werden. Nachdem die Jagd schließlich in einer Sackgasse endete, versuchte der Fahrer noch vergeblich zu Fuß zu fliehen. Glücklicherweise wurde niemand bei der Aktion verletzt.

Vor Gericht sollte der Brite dann seine abstruse Tat verantworten. Er erklärte, dass er vor der Fahrt GTA gespielt habe, was ihn gewissermaßen „hypnotisierte“. Er sei weggefahren, weil er keinen Platz am Rand gefunden habe. Seine Geschwindigkeit sei ihm dabei gar nicht so schnell vorgekommen.

Bevor du dir eine Verfolgungsjagd lieferst, vergewissere dich, dass du dich in Los Santos und nicht in deiner Heimatstadt befindest:

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Sein Anwalt ergänzte die Erklärung damit, dass sein Mandant ein schreckhafter Mensch sei. Blanke Panik habe ihn zu seiner Tat bewegt. Er habe keine Vorstrafen. „Normalerweise würde er keine Fliege etwas zu Leide tun. Er arbeitet und lebt bei seiner Mutter. Und er ist sonst ein schüchterner, nervöser Mensch“, erklärte der Anwalt.

Anschließend verurteilte das Gericht den Angeklagten zu einem Bußgeld von 600 Pfund und 12 Monaten auf Bewährung. Neben dem ein-jährigen Entzug seines Führerscheins soll er ebenfalls Sozialstunden leisten.

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