Take-Two schaltet GTA 5-Cheating-Tool ab und zwingt die Macher Geld zu spenden

Marcel-André Wuttig
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Take-Twos Schlachtzug gegen Mods geht weiter. Nachdem die größte Modding-Software verboten wurde, geht es nun weiteren solcher Services an den Kragen.

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Grand Theft Auto PC-Trailer

Letzte Woche berichteten wir, dass Take-Two die größte Modding-Software in GTA 5 vom Markt hat nehmen lassen. Mit einer Unterlassungsaufforderung erzwangen sie dies. Zwar reagierten Nutzer äußerst negativ auf diese Aktion, sank die Nutzerwertung des Open-World-Games kurze Zeit später auf den tiefsten Wert aller Zeiten, doch lässt sich Take-Two nicht von seinem Kreuzzug abbringen.

Wie Kotaku berichtet, geht es nun den nächsten Modding-Services an den Kragen. Erst war Force Hax im Visier. Das kostenpflichtige Modding-Menü ermöglichte es Spielern in GTA Online sich selber unendlich viel Geld zu machen, andere Spieler aus dem Spiel zu schmeißen und Geld von anderen Usern zu stehlen.

Auf der offiziellen Seite von Force Hax schreiben die Entwickler, dass sie die Software weder weiter verbreiten noch updaten werden. Außerdem kündigten sie an, dass sie alle Einnahmen, die sie durch die Software eingenommen haben an gemeinnützige Organisationen stiften werden.

Auch zwei weitere Mod-Menüs namens Lexicon und Menyoo wurden eingestellt und werden ihre Einnahmen spenden.

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Da es sich bei diesen Modding-Tools um tatsächlich bösartige Software handelt, reagierten User positiv auf das Verbot. Viele erhoffen sich, dass GTA Online dadurch ein sichereres Spiel wird.

Nichtsdestotrotz sorgen sich noch immer viele User darüber, dass Take-Two auch andere harmlose Modding-Tools wie Open IV verbieten werden und dadurch das Open-World-Game für immer verändern werden. Sie reagieren nicht nur mit negativen Bewertungen auf Steam, wie das YouTube-Video oben zeigt.

 

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