Guild Wars 2

Neue Verbündete und neue Feinde drängen nach Tyria. Schließt euch als kommender Held den Verteidigern an und kämpft in NCSofts Ausnahme-MMORPG Guild Wars 2 für eine bessere Zukunft des gebeutelten Landes.

Das Action-Rollenspiel Guild Wars 2 setzt seinen Siegeszug fort. Hatte bereits der erste Teil die MMORPG (Massively Multiplayer Online Roleplaying Game)-Fraktion gespalten, setzt Teil zwei die Tradition nur noch in gewissen Ansätzen fort, weiß dadurch aber durch neue Features zu beeindrucken.

Guild Wars 2: Die Revolution des MMORPG-Genres

Nicht länger werdet ihr gezwungen sein, einen Menschen von Kryta in die Schlacht zu führen. Denn erstmals könnt ihr in Guild Wars 2 auch die anderen bekannten Rassen Charr, Norn, Asura und Sylvari selbst steuern und erhaltet auch bei der Wahl der Klassen deutlich mehr Freiheiten. Das wirklich Besondere allerdings sind die persönlichen Charaktergeschichten, die jeder Spieler anhand einiger Fragen bei der Charaktergenerierung erstellt und die sich als roter Faden durch sein Spiel zieht.

Die archetypische MMORPG-Rollenverteilung wurde auf der Strecke gelassen, jetzt kann jeder Spieler mit jeder Klasse, je nachdem wie gut er sich dabei anstellt, jede Funktion wie Tank, Schadensausteiler und Heiler übernehmen. Natürlich funktionieren die Ausrichtungen Soldat, Scholar und Abenteurer dabei unterschiedlich gut mit ihrem ganz persönlichen Satz an Fertigkeiten und ihrer Ausrüstung.

Auch in Sachen PvP (Player versus Player), für das der erste Teil von Guild Wars hoch gelobt wurde, geht ArenaNet in eine neue Richtung, die allerdings nicht nur Fans begeistern wird, sondern auch Neueinsteiger in die Serie und das Genre.

Bildergalerie Guild Wars 2

Alles neu macht Guild Wars 2: Die Änderungen

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich in Guild Wars 2 so einiges geändert. Hatte die Online-Spielwelt gerade die Instanzierung von verschiedenen Bereichen für sich entdeckt, findet das Geschehen in Guild Wars 2 nun auf großen frei zugänglichen Karten statt. Allein die Szenen der Hauptstory sowie Dungeons sind noch für Einzelspieler oder Gruppen instanziert.

Ansonsten finden immer wieder dynamische Events statt, die je nach Zahl der zufällig anwesenden oder extra angereisten Teilnehmer an Schwierigkeit zu- oder abnehmen. Dabei verdient sich der Spieler Erfahrungspunkte sowie Marken, die er bei bestimmten Fraktionshändlern gegen Ausrüstung eintauschen kann. Einige dieser Events ziehen Folge-Events nach sich, deren Teilnahme weitere Belohnungen verschafft.

So wurden nun auch die handelsüblichen Quests durch intuitive Aufgaben von NPCs abgelöst, die man auf der Karte finden kann. Ob der Spieler die Aufgabe annimmt und beendet, liegt jeweils bei ihm, allerdings verpasst er dadurch die beste Chance Erfahrung zu sammeln.

Ihr sucht noch eine coole Guild Wars 2 Gilde? Die GIGA-Gilde rekrutiert!

Im Bereich kompetitives Spiel ist neben dem klassischen PvP auch noch der neue Modus des Welt gegen Welt-Spiels (WvW) hinzugekommen, in der sich alle Spieler eines Servers im Kampf gegen jeweils zwei andere zufällig bestimmte Server stellen können. Hier zählen Übernahmen von taktischen Stützpunkten sowie Kills feindlicher Spieler zur Allgemeinwertung, die dem obsiegenden Team Boni im PvE (Player versus Environment) verschaffen.

Weiterhin hat man auch das Crafting-System deutlich verbessert, so dass ihr euch nun aus mehreren Berufen zwei auswählen könnt, die ihr meistern wollt. Das Farmen von Ressourcen steht dagegen jedem Spieler offen, sofern er das richtige Handwerkszeug dabei hat.

Guild Wars 2 Boxart
Guild Wars 2: Bezahl-Modell? Ach Quatsch!

Nicht weniger als die Revolution des Rollenspiel-Genres wurde von ArenaNet erwartet, als sie das Spiel bereits 2010 das erste Mal vorgestellt hatten. Dass bei Release dann alles anders kam, sollten nur die Entwickler und die vielen Tester der Beta-Phase vor Verkaufsstart wissen.

Guild Wars 2 war gereift und viel zugänglicher für neue Spieler geworden. Veteranen und Neulinge starteten einmal erneut auf demselben Stand, wenn auch nur um gleich nach dem Tutorial die Spreu vom Weizen zu trennen.

Im Vergleich zu anderen MMORPGS verlangt Guild Wars 2 keinerlei monatliche Kosten. Wer Geld ausgeben will, bezahlt im Ingame-Shop Items, die lediglich der kosmetischen Aufhübschung des Charakters dienen. Andererseits hebt sich Guild Wars 2 dennoch von der Flut der kostenlosen Free2Play-MMORPGs ab, die mittlerweile so zahlreich geworden sind. Denn bereits mit dem Vorgänger hatten Entwickler ArenaNet und Publisher NCSoft unter Beweis gestellt, dass ein qualitativ hochwertiges Spiel mit Liebe zum Detail, einer guten Hintergrundgeschichte und einer fantastischen Grafik keinerlei Gebühren bedarf.

Regelmäßige Updates und saisonal bedingte Ingame-Events halten die Abwechslung für hochstufige Spieler aufrecht, bis das erste Add-On erscheint.

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    Alle Artikel zu Guild Wars 2
    Das Handwerk mag wohl bedacht gewählt werden. Erfahrt hier alles über die acht verschiedenen Guild Wars 2 Berufe.

    Inhaltsverzeichnis

    1. 31.03.2005
      Guild Wars Beta angezockt
    2. 29.04.2005
      Guild Wars angespielt!
    3. 31.03.2005
      Guild Wars Beta angezockt
    4. 04.05.2006
      Guild Wars Factions angezock0rt
    5. 30.08.2008
      Neues zu GuildWars2 – Erste konkrtete infos zu GuildWars2
    6. 04.12.2009
      Guild Wars 2 – Neuer Trailer stellt Klassen vor
    7. 30.08.2008
      Neues zu GuildWars2 – Erste konkrtete infos zu GuildWars2
    8. 12.02.2011
      Guild Wars 2 – Closed Beta startet 2011: Releasetermin frühestens Ende des Jahres
    9. 03.04.2011
      GuildWars 2 – Der Kommandosoldat
    10. 30.06.2011
      Guild Wars 2 – Hands-On: Episch geht auch online
    11. 03.09.2011
      Guild Wars 2 – Die deutsche Sprachausgabe
    12. 13.10.2011
      Guild Wars 2 – Möglicher Releasetermin aufgetaucht
    13. 23.01.2012
      Guild Wars 2: Open Beta angekündigt
    14. 23.02.2012
      Guild Wars 2: Jetzt für die Beta anmelden
    15. 29.02.2012
      Guild Wars 2: Details zu World vs. World und den Squads
    16. 15.03.2012
      Guild Wars 2: Bereitet euch auf die Vorbestellung vor
    17. 11.04.2012
      Guild Wars 2: Vorverkauf hat begonnen, jetzt zugreifen
    18. 08.05.2012
      Guild Wars 2 Video-Vorschau – Wunder geschehen immer wieder
    19. 29.05.2012
      Guild Wars 2: Nächstes Beta-Wochenende diese Woche
    20. 12.06.2012
      Guild Wars 2 – ArenaNets Genre-Revolutionär im Streitgespräch
    21. 28.06.2012
      Guild Wars 2: Erscheint am 28. August
    22. 10.07.2012
      Guild Wars 2: Letztes Beta-Wochenende mit Asura und Sylvari
    23. 28.08.2012
      Guild Wars 2: Offizieller Start des MMOs
    24. 28.08.2012
      Guild Wars 2 Vorab-Test – Krieg der Welten
    25. 13.09.2012
      Guild Wars 2: Bereits über 2 Millionen Mal verkauft
    26. 02.10.2012
      Was spielst du gerade? (Oktober)
    27. 15.10.2012
      Guild Wars 2: Halloween Patch kommt am 22. Oktober
    28. 12.11.2012
      Guild Wars 2: Infos zum nächsten großen Update
    29. 05.12.2012
      NCsoft: Neuausrichtung führt zu Entlassungen
    30. 13.12.2012
      Guild Wars 2: Wintersday Event verbreitet Weihnachtsstimmung
    31. 15.01.2013
      Guild Wars 2: ArenaNet nennt neue Verkaufszahlen
    32. 30.01.2013
      Guild Wars 2 Beta
    33. 13.05.2013
      Guild Wars 2: Expansion ist im Anmarsch
    34. 26.06.2013
      Guild Wars 2: Screenshots & Trailer zum neuen Update
    35. 23.07.2013
      Guild Wars 2: Neues Update „mörderische Politik“ online

    Guild Wars Beta angezockt

    (Felix) Ende April ist es endlich so weit. Zumindest kommt dann laut offizieller Homepage Guild Wars aus dem Hause ArenaNet in die Läden. Allerdings finden zur Zeit schon mehrere Betaevents statt. Heute werfe ich einen kleinen Blick auf eben so einen Event, der es uns ermöglicht erste Schritte durch die Welt von Tyria und vor allem Ascalon zu machen.

    Erst mal zu “Guild Wars” selbst. Dabei handelt es sich um ein ActionRPG im Sinne von “Diablo”. Und auch wenn Ihr für das Spiel eine Internetverbindung benötigt und alle Spieler in einer Welt sind, ist es dennoch nicht ein MMORPG im Sinne von “World of Warcraft” oder “Everquest 2″. Denn während bei diesen Spielen alle Spieler sich in einem großen Teil der Welt gemeinsam frei bewegen und treffen können und nur ein kleiner Teil aus instanzierten (extra für die einzelne Gruppe geschaffene) Gegenden besteht, ist das bei “Guild Wars” genau umgekehrt. Nur in diversen bestimmten Gegenden wie zum Beispiel großen Städten, treffen sich alle Spieler und können dort miteinander reden, handeln und Gruppen formieren.

    Sobald Ihr dann diese Städte verlasst, geht es raus in die weite Welt, welche dann extra nur für Euch und Eure Partymitglieder erstellt wird. Im Endeffekt dienen die Städte als Treffpunkte, um dann gemeinsam Quests und Abenteuer zu bestehen. Großer Vorteil an der Geschichte ist, dass Ihr für “Guild Wars” keine monatliche Gebühr hinblättern müsst. Vielmehr wird sich das Spiel durch erscheinende Addons finanzieren.

    11940,117207,img=107162_1097150223.jpg,bildtext=,311940,117207,img=83722_1084306371.jpg,bildtext=,18

    Doch jetzt erst mal zu meinem Beta Erlebnis.

    Bevor ich in die Welt von Tyria eintreten darf, muss ich mir einen Charakter erstellen. Hierbei stehen sechs Klassen zur Verfügung: Elementarmagier, Mesmer, Mönch, Nekromant, Waldläufer und Krieger. Jede unterscheidet sich natürlich nicht nur im Aussehen, sondern natürlich auch in ihrem Spielstil. Der Magier wird sich mehr auf Mana konzentrieren und Zaubersprüche parat haben, während der Krieger lieber wie die Axt im Walde reagiert. Dennoch heisst das nicht das ein Krieger kein Mana benötigt. Manche Attacken brauchen auch etwas von dem blauen Saft. Die Klasse die ich hier am Anfang aussuche ist meine Primärklasse.

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    Endlich ist der Charakter fertig und schon geht’s ab in die Welt von “Guild Wars”. In dem wunderschön blühenden Königreich von Ascalon werfe ich erst mal einen Blick auf die unglaublich schicke Optik des Spiels. Nachdem ich mich ein wenig umsehe, sticht mir gleich ein Mann mit einem grünen Ausrufezeichen über dem Kopf ins Auge: Aha, hier wird mir das erste Quest übergeben.

    Sobald ich es annehme wird mir auf der Minimap unten rechts per grünem Pfeil angezeigt in welche Richtung ich laufen musste. Auf dem Weg zum Ziel fallen mir andere menschliche Mitspieler auf, die sich ebenfalls im Spiel befinden. Diese werde ich auch nur in der Stadt hier antreffen, denn mein Weg führt mich durch das Stadttor. Natürlich könnte ich jetzt bei einem der anderen Spieler anfragen, ob er nicht Teil meiner Party werden will. Sobald ich durch das Tor hindurchschreite gibt es eine kurze Ladezeit die mir signalisiert: Du kommst jetzt in eine extra für dich generierte Zone in der sich keine anderen menschlichen Spieler befinden werden. Hier wartet auch schon meiner erste Zielperson die mich mit Erfahrungspunkten und einem neuen Auftrag belohnt. Außerdem bringt sie mir eine neue Fertigkeit, einen stärkeren Bogenschuß, welcher sofort in meiner Taskleiste am unteren Bildschirmrand eingetragen wird.

    Insgesamt kann ich dort acht Fertigkeiten positionieren, welche ich über die Zahlentasten aktiviere. Darüber befindet sich mein Gesundheits und Manabalken. Fertigkeiten sind nämlich fast immer mit dem Verbrauch von Mana verbunden.

    Eine Besonderheit von “Guild Wars” ist, dass mein Charakter neben der Primärklasse noch eine sekundär Klasse lernen kann. So kann ich zum Beispiel als Krieger starten und dann noch als zweite Klasse den Nekromanten dazulernen. Dadurch hab ich den Vorteil das ich auf Fertigkeiten eben dieser Klasse zurückgreifen kann, wie zum Beispiel den Knochenschreck.

    Das ist ein Spruch bei dem ich die Leiche eines gefallenen Feindes dazu nutzen kann um einen kleinen untoten Dämonen heraufzubeschwören, der dann Seite an Seite mit mir kämpft. Oder ich benutze den Spruch “Leben absaugen”, der über einen gewissen Zeitraum die Energie meines Feindes schwinden lässt. Gerade durch die sekundär Klasse ergeben sich ziemlich interessante Charakterkonstellationen. Weitere Fertigkeiten kann ich im Laufe des Spiels erwerben und dazubekommen.

    Natürlich kann ich über das Inventar meinen Helden auch ausstatten und bewaffnen. Dies wird auch sofort im Spiel sichtbar. Ein ebenfalls nützliches Feature ist, dass ich durch Druck auf die rechte “Strg”-Taste alle Texte im Spiel auf englisch angezeigt bekomme. So sollte es auch zwischen den verschiedenen Sprach-Versionen des Spiels zu keinen Missverständnissen bei den Lokalitäten oder Items kommen.

    Sobald Ich nach einiger Zeit genügend gemetzelt und gequestet habe, steige ich ein Level auf. Dann kann ich meinen Charakter verbessern, indem ich Punkte auf die Attribute verteile.

    PvP in zwei Variationen
    Wie der Name von “Guild Wars” schon sagt, wird es auch Gilden und vor allem Kämpfe zwischen diesen geben. Das ist dann auch Teil des PvP-Kampfes.

    Nur Gilden werden im Spiel gegeneinander antreten und kämpfen können. Dennoch gibt es auch eine Möglichkeit gegen menschliche Kontrahenten anzutreten, wenn Ihr nicht in einer Gilde seid.
    In bestimmten Gebieten ist es möglich, in Arenen in sogenannten “Random PvP”- Gefechten gegeneinander anzutreten. In diesem Gebiet bekommt Ihr auf dem Bildschirm einen Button mit dem Namen “Mission beitreten” angezeigt. Sobald Ihr auf diesen klickt startet ein 30 Sekunden langer Counter. In der Zeit sucht das Spiel nun andere Spieler, die ebenfalls bereit sind einen PvP-Kampf zu wagen und platziert sie dann in zwei Teams von jeweils vier Leuten in eine Arena. Und dann heisst es kämpfen bis zum bitteren Ende.

    Beta-Ersteindruck
    Ich will mehr von “Guild Wars”. Alleine was man schon so an den Beta-Events miterlebt, lässt auf eine Menge hoffen. Natürlich sticht zu erst einmal die fabelhafte Optik des Spiels ins Auge. Doch nachdem man sich erst mal daran gewöhnt hat fällt auch noch auf, dass das Game an sich sehr viele coole Ansätze und Features hat und durchaus auch spielerisch begeistern kann. Wenn das so weitergeht dann steht uns mit “Guild Wars” ein wahres Fantasy Hack’N’Slay Fest ins Haus.

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    Guild Wars angespielt!

    (Carsten) Heute zeigen wir Euch noch einmal, was das neue Guild Wars alles zu bieten hat und warum es eine ernsthafte Konkurrenz für WOW werden kann.

    Ich selbst habe im Vorfeld nur recht wenig über das MMORPG “Guild Wars” gehört, doch als ich das erste Mal in die wunderschöne Fantasy Welt abtauchen konnte, war ich wirklich mehr als begeistert.

    Bevor wir jedoch auf die Welt von “Guild Wars” eingehen, muss man erst mal einen grundlegenden Unterschied zu anderen MMORPG`s erklären. Der wichtigste Unterschied zu anderen Spielen ist der, dass Ihr hier nur einmalig zahlen müsst, denn der Anschaffungspreis ist das einzige, was Euch wirklich Geld kostet. Danach habt Ihr allerdings keine Online Gebühren mehr zu zahlen und so spielt es sich direkt irgendwie wesentlich angenehmer. Alleine für diesen Grund verdient “Guild Wars” in der heutigen Zeit schon einen Orden!

    Nun aber zurück zum Spiel. Hier gibt es zwei unterschiedliche Arten von Servern, einmal den Rollenspiel Server, auf den Quests gelöst werden und Ihr ordentlich leveln könnt und dann noch den PvP Server. Der PvP Server kann entweder mit einem vorgefertigten Charakter gespielt werden, oder mit Eurem eigenen. Dieser Server steht für harte Kämpfe unter den Spielern.

    Erst mal solltet Ihr allerdings einen neuen Charakter aufziehen, um Euch mit dem System von “Guild Wars” vertraut zu machen. Das ist übrigens nicht besonders schwer, denn das System ist unglaublich einstiegsfreundlich und kann innerhalb von wenigen Minuten verstanden werden. Bei der Charakterwahl habt Ihr nicht das Problem, Euch für eine Rasse zu entscheiden, denn die einzige Wahl die Ihr hier habt, ist ein normaler Mensch. Das könnte dem Spiel jetzt auch als Nachteil ausgelegt werden, aber wer weiß schon, was da noch alles kommen wird. Bei den Klassen gibt es allerdings schon eine größere Auswahl, hier stehen Euch der Krieger, der Elementmagier, der Waldläufer, der Mönch, der Nekromant und der Mesmer zur Verfügung. Der Krieger ist natürlich ein harter Kämpfer, mit einigen Schlachtrufen und Special Moves als Zusatz, der Umgang mit dem Schwert ist ihm angeboren. Der Elementarmagier konzentriert sich da mehr auf seinen Stab und auf seine Elementarzauber, die später unglaublich mächtig werden können. Der Waldläufer dagegen kämpft lieber mit Pfeil und Bogen und hat als einziger die Möglichkeit Tiere zu zähmen. Der Mönch ist mehr der ruhige Typ im Spiel und konzentriert sich eigentlich auf seine Gebete und auf die Heilung seiner und anderer Personen. Der Nekromant ist da schon das totale Gegenteil und arbeitet viel mit Flüchen, Lebensabsaugung und mit der Belebung von toten Monstern. Und dann wäre da noch der Mesmer, der nicht etwa leckeren Frühstückstee serviert, sondern mehr als Illusionist zu sehen ist, er führt die Gegner komplett an der Nase herum und sticht dann überraschend zu.
    Alle Charakter können neben ihrer primären Eigenschaft, auch noch eine sekundäre Eigenschaft lernen, so dass man später z.B. die Möglichkeit hat einen Nekromaten-Krieger zu erschaffen, der beide Charaktereigenschaften verbindet. Das einzige was ich am gesamten System noch merkwürdig finde ist, dass bei Level 20 Schluss ist, zumindest vorerst. In dem offiziellen FAQ der “Guild Wars” Seite stehen zumindest einige Zeilen, die Hoffnung machen, dass sich das noch ändern wird.

    Grafisch macht das Spiel auf mich einen wirklich bombastischen Eindruck. Die Engine des Spiel bietet wirklich ein unglaublich schönes Endprodukt, eine Welt in der man anfangen könnte zu träumen. Alleine die Darstellung der Wiesen, Wälder, Berge und Täler sind gigantisch und voller Details. Ich könnte jetzt noch ewig weiter schwärmen, aber dafür fehlt auch mir heute die Zeit.
    Auch beim Sound haben die Entwickler alles richtig gemacht. Es gibt einen packenden Soundtrack und gute Soundeffekte, die das Gesamtbild abrunden.

    Auf den ersten Blick macht das neue “Guild Wars” auf mich einen wirklich göttlichen Ersteindruck. Es bietet eine unglaublich schöne Welt voller Details, eine beeindruckende Grafik, ein wirklich gutes Spielsystem und ist mit “0,- Euro” im Monat ein wirklich ernster Konkurrent für WOW! Beide Daumen hoch für “Guild Wars”!

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    Guild Wars Beta angezockt

    (Felix) Ende April ist es endlich so weit. Zumindest kommt dann laut offizieller Homepage Guild Wars aus dem Hause ArenaNet in die Läden. Allerdings finden zur Zeit schon mehrere Betaevents statt. Heute werfe ich einen kleinen Blick auf eben so einen Event, der es uns ermöglicht erste Schritte durch die Welt von Tyria und vor allem Ascalon zu machen.

    Erst mal zu “Guild Wars” selbst. Dabei handelt es sich um ein ActionRPG im Sinne von “Diablo”. Und auch wenn Ihr für das Spiel eine Internetverbindung benötigt und alle Spieler in einer Welt sind, ist es dennoch nicht ein MMORPG im Sinne von “World of Warcraft” oder “Everquest 2″. Denn während bei diesen Spielen alle Spieler sich in einem großen Teil der Welt gemeinsam frei bewegen und treffen können und nur ein kleiner Teil aus instanzierten (extra für die einzelne Gruppe geschaffene) Gegenden besteht, ist das bei “Guild Wars” genau umgekehrt. Nur in diversen bestimmten Gegenden wie zum Beispiel großen Städten, treffen sich alle Spieler und können dort miteinander reden, handeln und Gruppen formieren.

    Sobald Ihr dann diese Städte verlasst, geht es raus in die weite Welt, welche dann extra nur für Euch und Eure Partymitglieder erstellt wird. Im Endeffekt dienen die Städte als Treffpunkte, um dann gemeinsam Quests und Abenteuer zu bestehen. Großer Vorteil an der Geschichte ist, dass Ihr für “Guild Wars” keine monatliche Gebühr hinblättern müsst. Vielmehr wird sich das Spiel durch erscheinende Addons finanzieren.

    11940,117207,img=107162_1097150223.jpg,bildtext=,311940,117207,img=83722_1084306371.jpg,bildtext=,18

    Doch jetzt erst mal zu meinem Beta Erlebnis.

    Bevor ich in die Welt von Tyria eintreten darf, muss ich mir einen Charakter erstellen. Hierbei stehen sechs Klassen zur Verfügung: Elementarmagier, Mesmer, Mönch, Nekromant, Waldläufer und Krieger. Jede unterscheidet sich natürlich nicht nur im Aussehen, sondern natürlich auch in ihrem Spielstil. Der Magier wird sich mehr auf Mana konzentrieren und Zaubersprüche parat haben, während der Krieger lieber wie die Axt im Walde reagiert. Dennoch heisst das nicht das ein Krieger kein Mana benötigt. Manche Attacken brauchen auch etwas von dem blauen Saft. Die Klasse die ich hier am Anfang aussuche ist meine Primärklasse.

    11940,117207,img=107162_1097150243.jpg,bildtext=,011940,117207,img=107162_1097150238.jpg,bildtext=,111940,117207,img=107162_1097150232.jpg,bildtext=,2

    Endlich ist der Charakter fertig und schon geht’s ab in die Welt von “Guild Wars”. In dem wunderschön blühenden Königreich von Ascalon werfe ich erst mal einen Blick auf die unglaublich schicke Optik des Spiels. Nachdem ich mich ein wenig umsehe, sticht mir gleich ein Mann mit einem grünen Ausrufezeichen über dem Kopf ins Auge: Aha, hier wird mir das erste Quest übergeben.

    Sobald ich es annehme wird mir auf der Minimap unten rechts per grünem Pfeil angezeigt in welche Richtung ich laufen musste. Auf dem Weg zum Ziel fallen mir andere menschliche Mitspieler auf, die sich ebenfalls im Spiel befinden. Diese werde ich auch nur in der Stadt hier antreffen, denn mein Weg führt mich durch das Stadttor. Natürlich könnte ich jetzt bei einem der anderen Spieler anfragen, ob er nicht Teil meiner Party werden will. Sobald ich durch das Tor hindurchschreite gibt es eine kurze Ladezeit die mir signalisiert: Du kommst jetzt in eine extra für dich generierte Zone in der sich keine anderen menschlichen Spieler befinden werden. Hier wartet auch schon meiner erste Zielperson die mich mit Erfahrungspunkten und einem neuen Auftrag belohnt. Außerdem bringt sie mir eine neue Fertigkeit, einen stärkeren Bogenschuß, welcher sofort in meiner Taskleiste am unteren Bildschirmrand eingetragen wird.

    Insgesamt kann ich dort acht Fertigkeiten positionieren, welche ich über die Zahlentasten aktiviere. Darüber befindet sich mein Gesundheits und Manabalken. Fertigkeiten sind nämlich fast immer mit dem Verbrauch von Mana verbunden.

    Eine Besonderheit von “Guild Wars” ist, dass mein Charakter neben der Primärklasse noch eine sekundär Klasse lernen kann. So kann ich zum Beispiel als Krieger starten und dann noch als zweite Klasse den Nekromanten dazulernen. Dadurch hab ich den Vorteil das ich auf Fertigkeiten eben dieser Klasse zurückgreifen kann, wie zum Beispiel den Knochenschreck.

    Das ist ein Spruch bei dem ich die Leiche eines gefallenen Feindes dazu nutzen kann um einen kleinen untoten Dämonen heraufzubeschwören, der dann Seite an Seite mit mir kämpft. Oder ich benutze den Spruch “Leben absaugen”, der über einen gewissen Zeitraum die Energie meines Feindes schwinden lässt. Gerade durch die sekundär Klasse ergeben sich ziemlich interessante Charakterkonstellationen. Weitere Fertigkeiten kann ich im Laufe des Spiels erwerben und dazubekommen.

    Natürlich kann ich über das Inventar meinen Helden auch ausstatten und bewaffnen. Dies wird auch sofort im Spiel sichtbar. Ein ebenfalls nützliches Feature ist, dass ich durch Druck auf die rechte “Strg”-Taste alle Texte im Spiel auf englisch angezeigt bekomme. So sollte es auch zwischen den verschiedenen Sprach-Versionen des Spiels zu keinen Missverständnissen bei den Lokalitäten oder Items kommen.

    Sobald Ich nach einiger Zeit genügend gemetzelt und gequestet habe, steige ich ein Level auf. Dann kann ich meinen Charakter verbessern, indem ich Punkte auf die Attribute verteile.

    PvP in zwei Variationen
    Wie der Name von “Guild Wars” schon sagt, wird es auch Gilden und vor allem Kämpfe zwischen diesen geben. Das ist dann auch Teil des PvP-Kampfes.

    Nur Gilden werden im Spiel gegeneinander antreten und kämpfen können. Dennoch gibt es auch eine Möglichkeit gegen menschliche Kontrahenten anzutreten, wenn Ihr nicht in einer Gilde seid.
    In bestimmten Gebieten ist es möglich, in Arenen in sogenannten “Random PvP”- Gefechten gegeneinander anzutreten. In diesem Gebiet bekommt Ihr auf dem Bildschirm einen Button mit dem Namen “Mission beitreten” angezeigt. Sobald Ihr auf diesen klickt startet ein 30 Sekunden langer Counter. In der Zeit sucht das Spiel nun andere Spieler, die ebenfalls bereit sind einen PvP-Kampf zu wagen und platziert sie dann in zwei Teams von jeweils vier Leuten in eine Arena. Und dann heisst es kämpfen bis zum bitteren Ende.

    Beta-Ersteindruck
    Ich will mehr von “Guild Wars”. Alleine was man schon so an den Beta-Events miterlebt, lässt auf eine Menge hoffen. Natürlich sticht zu erst einmal die fabelhafte Optik des Spiels ins Auge. Doch nachdem man sich erst mal daran gewöhnt hat fällt auch noch auf, dass das Game an sich sehr viele coole Ansätze und Features hat und durchaus auch spielerisch begeistern kann. Wenn das so weitergeht dann steht uns mit “Guild Wars” ein wahres Fantasy Hack’N’Slay Fest ins Haus.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Guild Wars Factions angezock0rt

    (Felix) Kaum ein Genre ist auf dem PC zurzeit so beliebt wie das der Massively Multiplayer Online Spiele. Während man früher gerade mal mit einer handvoll Leute gezockt hat, sind es heute teils gleich ein paar tausend. Doch gibt es auch eine Kehrseite der Medaille: Monatliche Gebühren. Mit Dem Rollenspiel Guild Wars Factions umgeht Ihr selbst diese und dürft dennoch mit etlichen Spielern in einer fantastischen Welt interagieren.

    Zwar ist der neueste Streich aus dem Hause ArenaNet ein Erweiterungspack, benötigt aber nicht den Vorgänger um auf Eurem System zu laufen. Sozusagen ist es also ein Standalone-Addon. Installieren, einen Charakter erstellen und schon kann es losgehen. Doch was bekommt man als Guild Wars Fan geboten? Lohnt es sich dieses Spiel zu kaufen? Diese Frage ist schnell beantwortet: Klar! Die Entwickler haben einen komplett neuen Kontinent namens Cantha für das Spiel entworfen. Dieser ist nicht nur riesig sondern setzt sich mit seinem asiatischen Flair deutlich von Tyria ab und wirkt um einiges lebendiger.

    Wie der Name Factions schon impliziert gibt es im Spiel zwei Fraktionen die Einander an die Gurgel wollen: Die Luxon und die Kurzick. Natürlich ist es möglich sich einer der Parteien anzuschließen und somit in Teams um die Vorherrschaft des Landes zu kämpfen. Damit noch mehr taktische Vielfalt und Abwechslung ins Spiel kommt, gibt es jetzt auch zwei neue Charakterklassen: Der Assassin und der Ritualist. Während Letzter Geister beschwört und sein Team unterstützt, ist der Assassin flink, kann sich teleportieren und ist durch den Einsatz von Kombos ein ziemlich guter Nahkämpfer.

    Außerdem gibt es noch Elite Abenteuer, die besonders schwer sind, Challenge Missions, in welchen Ihr Euch anhand Eures High Score mit Euren Freunden messen könnt, und natürlich jede Menge neue Skills pro Charakterklasse. Im Großen und Ganzen merkt man einfach, dass bei Guild Wars Factions nicht gekleckert sondern geklotzt wird.

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    Neues zu GuildWars2 – Erste konkrtete infos zu GuildWars2

    Wichtige Details!
    GuildWars2 wird nicht wie factions oder nightfall auf das alte Guild Wars aufbauen, sondern bassiert auf einer ganz neuen engine wird aber sicherlich Kostenlos online spielbar bleiben! NAtürlich wird die Grafik auch um einiges bessers

    Es wird neue Rassen geben, und vielleicht werden auch alte herausgenommen

    Nun folgen einige Wichtige FAkten zu GuildWars2

    1.
    Man wird nich mehr wie im ersten teil von GuildWars nur in den städten echte Real Player treffen, sonder nun ein neue OFFENE welt wie in anderen Online-RPG’s betreten!

    2.
    Anstatt Servern für jeden Player wird es nun Welten Geben und jeder player hat eine eigene datenbank! DAs bedeutet man kann ganz einfach zwischen den welten switchen!

    3.
    Im 2ten GuildWars teil wird die Steuerung des charakters deutlich verbessert. Dazu wird das kampfsystem auch noch um einiges dynamischer! So kann man z.B. dzrch die welt schwimmen, hüpfen und klettern!

    Für den rest reicht leider der platz nicht mehr SRY

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    Guild Wars 2 – Neuer Trailer stellt Klassen vor

    Heute veröffentlichte Arenanet einen neuen Trailer zu Guild Wars 2. In dem Trailer wird genauer auf die einzelnen Rassen eingegangen. Außerdem sieht man sehr viele Ingame Szenen, die die brilliante Grafik von Guild Wars 2 zeigen.

    Ein Beta Termin steht noch nicht fest.
    Das Spiel wird höchstwarscheinlich 2011 erscheinen.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Neues zu GuildWars2 – Erste konkrtete infos zu GuildWars2

    Wichtige Details!
    GuildWars2 wird nicht wie factions oder nightfall auf das alte Guild Wars aufbauen, sondern bassiert auf einer ganz neuen engine wird aber sicherlich Kostenlos online spielbar bleiben! NAtürlich wird die Grafik auch um einiges bessers

    Es wird neue Rassen geben, und vielleicht werden auch alte herausgenommen

    Nun folgen einige Wichtige FAkten zu GuildWars2

    1.
    Man wird nich mehr wie im ersten teil von GuildWars nur in den städten echte Real Player treffen, sonder nun ein neue OFFENE welt wie in anderen Online-RPG’s betreten!

    2.
    Anstatt Servern für jeden Player wird es nun Welten Geben und jeder player hat eine eigene datenbank! DAs bedeutet man kann ganz einfach zwischen den welten switchen!

    3.
    Im 2ten GuildWars teil wird die Steuerung des charakters deutlich verbessert. Dazu wird das kampfsystem auch noch um einiges dynamischer! So kann man z.B. dzrch die welt schwimmen, hüpfen und klettern!

    Für den rest reicht leider der platz nicht mehr SRY

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    Guild Wars 2 – Closed Beta startet 2011: Releasetermin frühestens Ende des Jahres

    Alle MMORPG- und vor allem Guild-Wars-Fanatiker dürfen sich jetzt freuen. Noch in diesem Jahr startet die Betaphase, so Entwickler ArenaNet in ihrem FAQ zu Guild Wars 2.

    Zuvor folgt jedoch noch ein Alphatest, auch daran dürfen die Spieler mitwirken. Je nachdem, wie viele Bugs die Entwickler noch beheben dürfen, entscheidet sich letztlich auch der Releasetermin, ob noch 2011 oder erst 2012. Wann die Closed Beta ihre Pforten öffnet bzw. wieder schließt, hat ArenaNet noch nicht verraten.

    Sobald wir mehr wissen, melden wir uns wieder. Bis dahin gibt es ja auch noch das alte Guild Wars, an dem MMORPG-Freunde sicher auch heute noch ihre helle Freude haben werden.

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    GuildWars 2 – Der Kommandosoldat

    In GuildWars 2 wurde erneut eine neue Klasse veröffentlicht. Mit ordentlich Feuerkraft wird sich der Kommandosoldat durch die Schlachtfelder von GW 2 kämpfen.

    ”Wenn es blutet, kann ich es töten”, so der Kommandosoldat. Mit ihm nimmt GuildWars 2 ganz neue Dimensionen an: Er verpasst dem MMORPG einen saftigen Anteil an Ego-Shooter-Elementen und da darf ja wohl neben der Blendgranate und den Helikoptern im Kampf gegen epische Monster das Scharfschützengewehr keineswegs fehlen.

    Einen Blick auf die Fertigkeiten könnt ihr hier erhaschen:

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    Guild Wars 2 – Hands-On: Episch geht auch online

    MMOG-Fans kennen das Phänomen: Man will sich nicht nur auf stures Gemetzel der Mobs beschränken, sondern die Geschichte aufsaugen, die kleinen Details der Welt erkunden. Doch statt spannender Quest-Erläuterungen konfrontieren uns die Entwickler mit öden Textwüsten. Auch Guild Wars gehörte zu den Kandidaten, die zwar ein unterhaltsames Spiel boten, oft genug jedoch an der erzählerischen Komponente scheiterten. Das soll und das wird sich mit Guild Wars 2 ändern.

    Schon der Beginn des Abenteuers ist ganz anders gestaltet, als beim Vorgänger. Anstatt nur in einigen zentralen Hubs auf Mitspieler zu treffen und ansonsten in instanzierten, privaten Levels auf Monsterjagd zu gehen, treiben sich in einer persistent erscheinenden Umgebung die Presse-Kollegen mit ihren Alter Egos herum. Bereits diese Änderung vermittelt ein ganz anderes Zusammengehörigkeitsgefühl und soll wegweisend für die Dauer der gesamten Demonstration sein. Bevor man sich in den ungewohnten, aber hübschen Landschaften verliert, erweckt jedoch ein Scout-NPC unsere Aufmerksamkeit.

    Dabei handelt es sich um eine höchst sinnvolle Neuerung, von der sich so mancher Konkurrent eine Scheibe abschneiden sollte. Diese im ganzen Spiel untergebrachten Gesellen verhindern, dass aufgrund von Orientierungslosigkeit Frust aufkommt. Sie weisen uns mit einer grafischen Einführung nämlich in jedes neue Areal ein, heben wichtige Orte und Personen hervor und zeigen, wo die neuen dynamischen Events stattfinden. Doch keine Angst, sie nehmen euch nicht die Aufgabe ab, die Gegenden gründlich zu erkunden. Zum einen sind die Scout-Tipps fakultativ und zum anderen dienen sie mit ihren eher oberflächlichen Hinweisen als erste Einstiegshilfe, die den Sprung ins kalte Wasser angenehmer gestalten.

    Bevor wir aber überhaupt so weit kommen, muss als Erstes selbstverständlich eine Spielfigur angelegt werden. Bereits hier zeigt sich die neue Ausrichtung von ““, die laut Entwickler ArenaNet mehr “tatsächliches Rollenspiel bieten soll”. Anstatt nur einige beliebige Attributswerte zusammenzuklicken, beantworten wir während des Prozesses der Charaktergenerierung eine Reihe von Multiple-Choice-Fragen, die Aufschluss über die Vergangenheit und die Gesinnung des kommenden Helden geben. Auf diese Weise erhalten sie eine glaubhafte Biografie, eine personalisierte Hintergrundgeschichte, die schließlich die endgültige Persona definieren. Am Ende dieses Vorgangs steht eine individuelle Introsequenz, in die alle getroffenen Entscheidungen einfließen und den Start einer persönlichen Legendenbildung einläuten.

    Dies ist natürlich nur der erste Baustein auf dem Weg zum Mythos, dem viele Höhepunkte folgen können. Denn diese private Erfolgsgeschichte schreibt Guild Wars 2 auch im Anschluss weiter, zimmert eine persönliche Rahmenhandlung, die neben den übrigens Quests und Mob-Metzeleien abläuft. Diese Zyklen spielen in individuellen Instanzen, die jedoch auf Wunsch auch Mitstreiter betreten dürfen. Es ist bezeichnend, wie viel Mühe man sich gibt, den Gamer, respektive die Spielfigur, als ernst zu nehmenden Teil dieser Fantasy-Welt einzubinden. Dazu gehört, dass man das Gefühl hat, von den NPC-Charakteren als vollwertiges Mitglied der Jagdgemeinschaft akzeptiert zu werden. Wo die Genre-Konkurrenz uns mit endlosen Textwüsten langweilt, arrangiert ArenaNet Quest-Dialoge in stilisierten Animationsfilmchen, in denen das Feedback der computergesteuerten Figuren auf unsere Taten spürbar ist.

    Diese Konzentration auf die Stärkung von Rollenspiel-Anteilen ist laut Lead Game Designer Eric Flannum eine von drei tragenden Säulen von “Guild Wars 2″. Der zweite Eckpfeiler betrifft demnach die Konsolidierung des Gemeinschaftsgefühls, das wie eingangs erwähnt, beim Vorgänger häufig unter der Zersplitterung der Spielwelt litt. Es handele sich nun um eine “wirklich kooperative Erfahrung, die jeder Spieler erleben kann”, kommentiert Flannum den aktuellen Ansatz. Beispielsweise beim Erkunden der neuen Dungeons, die vollkommen aufs Gruppenspiel ausgelegt sind. Dabei unterscheidet ArenaNet zwischen den einfacheren “Story-Instanzen” und den “erforschbaren Dungeons”. Von Ersteren soll es drei bis neun Variationen geben, Letztere sind zwar schwieriger, können auf der Suche nach edlen Schätzen (sprich: Loot) aber beliebig oft durchforstet werden.

    Fließend ist an dieser Stelle der Übergang zur dritten Gameplay-Stütze, denn sie betrifft die Gruppendynamik sowie das Zusammenspiel direkt. ArenaNet will euch zukünftig viel mehr Freiheiten geben, damit ihr unabhängig von der Klassenwahl intuitiv und situationsabhängig auf Geschehnisse reagieren könnt. Um spielerische Hemmnisse zu beseitigen, verabschiedet sich “” von der “Holy Trinity” der MMOGs, also dem ungeliebten Triumvirat aus Heiler, Tank und Damage Dealer, die bisher bei fast jedem Genre-Vertreter das Gruppen-Setup bestimmten. Wer sich, wie mein Team, ohne Heiler in einen gefährlichen Kerker wagt, ist also nicht zum Scheitern verurteilt. Damit sollen wir einerseits flexibler sein und zum anderen soll das Zusammenstellen von Trupps erheblich nervenschonender ablaufen.

    Klar, anfänglich erwies sich diese Mechanik als noch recht ungewohnt. Jeder ging ein halbes Dutzend Mal drauf, bis wir halbwegs kapiert hatten, dass man nicht nur sich selbst heilen, sondern auch die Kameraden mit vielfältigen Mitteln unterstützten kann. Und das betrifft insbesondere den Punkt “Tod”. Kennt ihr das Modern-Warfare-Perk “Last Stand”? Da ballert man für kurze Zeit in halb liegender Haltung weiter, nachdem es einen erwischt hat. Guild Wars greift dieses Feature auf, denn sinken unsere Lebenspunkte auf null, wird das Spiel mit einer ähnlichen Mechanik weitergeführt. Nur werfen wir hier etwa mit Steinen oder Messern – und falls wir den Feind damit niederstrecken, steht die Figur wieder auf. Aber auch, wenn das nicht klappt, genügt ein beliebiger Mitspieler, um uns erneut ins Leben zurückzuholen. Und wenn selbst diese Option verstreicht, weil die gesamte Gruppe ausgelöscht wurde oder gerade kein Passant in der Nähe ist, respawnen wir einfach an dem nächstliegenden Bindestein und setzen das Abenteuer ohne weitere Konsequenzen fort.


    Wie variabel sich der Spielablauf künftig gliedert, zeigt sich vielleicht auch ganz gut am Beispiel der Ingenieursklasse. Hantiert diese Gestalt im Normalzustand mit Pistolen oder Gewehren, genügt ein Klick, um komplett verschiedene Skills zum Einsatz zu bringen. Schalten wir etwa auf den Flammenwerfer (yeah!) um, verändert sich die Skillleiste grundlegend und plötzlich eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten, den Kampf zu strukurieren. Einen ähnlichen Weg bestreitet ArenaNet bei den völlig neuen Unterwasser-Missionen, die laut Entwicklerangaben fundamental neue Spielerfahrungen bieten, die sich in vielen Punkten von den Abenteuern an Land unterscheiden. Und das nicht nur, weil wir eine zusätzliche Raumachse vorfinden, die uns mit andersartigen Spielmechaniken konfrontiert (Statt eines Knock-downs wird eine Figur beispielsweise zeitweilig versenkt …).


    In der Praxis hat sich bewährt, dass man sich nicht auf Dinge wie ausreichende Luftzufuhr konzentrieren muss, jede Figur kann unter Wasser atmen. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Charaktere ihre normalen Skills (Elementalisten ausgenommen, die sind ja hier in ihrem, ähm, Element) nicht einsetzen können. Ein Flammenwerfer wäre auch irgendwie deplatziert. Deshalb wechselt das Waffenset automatisch auf Dreizack, Speer und Harpune, die mit ihren speziellen Fertigkeiten zum Einsatz kommen. Und auch hier fehlt ein weiterer Aspekt des Zusammenspiels nicht, denn Kombo-Skills zwischen Team-Kameraden sorgen für eine zusätzliche Ebene der Gruppen-Funktionalität. Haut beispielsweise einer unserer Kumpels eine Ladung Minen raus, ballern wir einen Torpedo drauf und bringen den ganzen Schlamassel zur Explosion.

    Fazit

    Wenn das, was wir während dieser Demo-Session von “” gesehen und erlebt haben, stellvertretend für den Rest des MMOGs ist, dürften uns rosige Zeiten bevorstehen. Der Kurs ist dann eindeutig auf ein gemeinschaftlicheres, Rollenspiel-lastigeres Erlebnis ausgerichtet, das mit alten Hüten aufräumt. Weg mit den ollen Textwüsten der Vergangenheit, hinfort mit der belastenden “Holy Trinity” und ein Willkommen der spielerischen Flexibilität, ein Halleluja an die personalisierte Dialog- und Questgestaltung. Wenn “Guild Wars 2″ tatsächlich in Sphären vorstößt, die hier angedeutet werden, dann dürften viele ehemals frustige Gamebreaker passé sein. Und das Spiel damit neben “Star Wars: The Old Republic” auf meiner persönlichen MMOG-Rangliste ganz nach oben rutschen!

    Ersteindruck: sehr gut

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    Guild Wars 2 – Die deutsche Sprachausgabe

    Für die deutschen Guild Wars-Fans – oder für Fans deutscher Sprachausgaben im

    Allgemeinen – hat der ArenaNet Blog nun etwas ganz Besonderes online gestellt. In einem rund achtminütigen Video erhalten wir einen Einblick in die Entstehung der deutschen Sprachausgabe des heiß erwarteten Rollenspielabenteuers Guild Wars 2.

    Wir lernen nicht nur einige der Sychronsprecher bei der Arbeit kennen, sondern erfahren dabei gleich noch einige Hintergrundinformationen zu wichtigen Charakteren des Spiels.

    ”Wie ihr im in diesem deutschprachigen Video sehen könnt, legen wir großen Wert darauf, dass die nicht-englischen Sprachausgaben des Spiels der Qualität und dem Geist des englischen Originals entsprechen. Unsere europäischen Fans sind uns extrem wichtig”, heißt es im dazugehörigen Blogeintrag.

    Die Handlung von Guild Wars 2 wird rund 250 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils spielen. Erstmals wird es in einem Spiel des GW-Franchises möglich sein, auch andere Völker als die Menschheit zu spielen. So kann der Spieler in Guild Wars 2 sich entscheiden, ob er einen Charakter aus dem Volk der Charr, Asura, Norn, Sylvari oder eben Menschen erstellen möchte.

    Ein genauer Erscheinungstermin für das MMO ist bislang noch nicht bekannt, jedoch wird Guild Wars 2 voraussichtlich im Jahr 2012 erscheinen.

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    Guild Wars 2 – Möglicher Releasetermin aufgetaucht

    Der Medienfachmarkt Saturn hat in einer Liste das Releasedatum des Online-Rollenspiels Guild Wars 2 aufgelistet. Damit wäre der erste Schritt in Richtung Launch getan.

    Auf der diesjährigen Gamescom konnte man das neue MMORPG von Arena.net bereits ausgiebig anspielen und in diversen Videos bewundern. Aus dem Releasetermin machten die Entwickler allerdings bis jetzt ein großes Geheimnis.

    Den ersten Hinweis auf das Erscheinen von Guild Wars 2 gab nun aber der Online-Shop von Saturn, der den Release des Spiels auf den 15. Februar datiert. Bisher haben sich weder Arena.net noch Publisher NCSoft dazu geäußert. Immerhin ein erstes Zeichen und Anhaltspunkt für die wartenden Fans.

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    Guild Wars 2: Open Beta angekündigt

    Entwickler ArenaNet bestätigte für den Zeitraum März/ April eine Open Beta für die Fortsetzung des MMO-Klassikers Guild Wars 2. Ebenfalls wurde der Launch-Termin noch in diesem Jahr bestätigt.

    Im vergangenen Monat ging relativ kleinlaut die Closed Beta von Guild Wars 2 vonstatten. Das Feedback und Resümee der Tester war so positiv, dass ArenaNet nun zuversichtlich auf die Open Beta-Phase blickt.

    Mike O'Brian, seines Zeichens nach Studiochef des Entwicklers, bestätigte im offiziellen Blog, dass man vorerst ausgewählte Pressevertreter zum Probespielen einladen wolle, ehe man die Öffentlichkeit auf das MMO loslassen wolle.

    „Wir haben kürzlich die Closed Beta beendet und nun fühlen wir uns bereit für länger andauernde Events. Im Februar werden wir mit Pressevertretern die Beta-Pahse antesten, damit wir im März und April aggressiv die Zahl der Beta Test-Events erhöhen können, an der noch mehr von euch teilnehmen können. Und das führt natürlich zielstrebig zum Release von Guild Wars 2 später im Jahr.“

    Der Releasetermin stand insgeheim ja schon fest, doch deutet der Post des Firmenchefs darauf hin, dass man tatsächlich zufrieden mit der Entwicklung sei. Auch lobte O'Brian die Zusammenarbeit mit der Community, die einen großen Anteil an der Weiterentwicklung und Verbesserung des MMOs zu verzeichnen hat.

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    Guild Wars 2: Jetzt für die Beta anmelden

    Lange hat die Peta-Phase eines MMOs nicht mehr für solch einen Freudenschrei gesorgt. NCSofts Vorzeige-Nachfolge-MMORPG macht es aber vor. Die Beta hat begonnen und ihr könnt euch jetzt anmelden.

    Die Anmeldephase für Guild Wars 2 ist nicht lang, dafür umso heiß begehrter. Daher heißt es jetzt nicht lange zögern und sofort den Systemtest durchführen lassen.

    Wir wünschen viel Glück und vielleicht sieht man sich ja dann in der Beta von Guild Wars 2.

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    Guild Wars 2: Details zu World vs. World und den Squads

    Guild Wars gilt seit jeher als das PvP-MMORPG schlechthin. Weiterhin ist die gute Zusammenarbeit von Entwickler ArenaNet mit der Community bekannt. Daher hier einmal ein paar Antworten des Entwicklers zu einigen der kommenden PvP-Inhalte.

    ArenaNets Mike Ferguson widmete sich vier Stunden lang dem Beantworten etlicher Community-Fragen und dürfte damit das Interesse auf Guild Wars 2 nur noch mehr angefacht haben.

    Dabei behandelte er unter anderem das WvW-System, das Player versus Player auf ein höheres Niveau tragen solle. Man wolle zudem mehr Spieler dafür interessieren, die sich für gewöhnlich lieber mit PvE auseinandersetzten. Einer der Schritte, dies zu bewerkstelligen, ist die Lösung, dass die Gegner im World vs. World gesichtslos blieben und auch keine Namen angezeigt werden sollten. So wolle man durch einen unpersönlichen Wettstreit mehr Spieler für PvP begeistern.

    Spieler, die ohnehin noch nie Probleme mit dem Kampf gegen andere Spieler hatten, oder gerade auf PvP spezialisiert seien, haben ebenfalls ihre Vorteile durch den neuen WvW-Modus. So könnten sie ihren Charakter im WvW komplett ausstatten und entwickeln. Damit könnten PvP-Spezialisten Erfahrung, Gold, Gegenstände, Skillpunkte und Mineralien genau wie im PvE sammeln.

    Weiterhin sprach Ferguson über das ebenfalls neue Squad-System. Eigentlich selbsterklärend, sammeln sich mehrere Spieler zu einer Gruppe und werden durch einen Commander angeleitet und moderiert. Dabei bekommt diese Führungspersönlichkeit spezielle Werkzeuge sowie einen eigenen Chatkanal zur Verfügung gestellt.

    Jede Gilde soll im Verlaufe des Spiels eine eigene Festung zur Seite gestellt bekommen und auch in eroberten fremden Festungen wohnen können, sofern man bei dessen Erstürmung einen aktiven Anteil geleistet habe.

    Die großangelegten Schlachten unter Wasser werde es zu Release noch nicht geben, da man zu diesem Zeitpunkt auf Kriegswerkzeug verzichten wolle, das unter Wasser einfach keinen Sinn ergebe.

    Quelle: Wartower

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    Guild Wars 2: Bereitet euch auf die Vorbestellung vor

    Solltet ihr schon ganz heiß auf NCSofts „Guild Wars 2“ sein, dann dürfte euch interessieren, dass ihr ab dem 10. April vorbestellen könnt. Außerdem dürfte euch auch noch folgendes am Herzen liegen.

    NCSoft gab bekannt, dass alle Vorbesteller des Online-Rollenspiels „Guild Wars 2“ erstens früher ins Spiel einsteigen könnten, aber weiterhin auch noch einige exklusive Boni erhielten. Wer also rechtzeitig bestellt, kann bereits drei Tage vor dem Release durchstarten und zusätzlich noch alle Beta-Events mitnehmen. Das genaue Datum steht leider immer noch nicht fest, man munkelt aber vom 30. Juni.

    Als kleines Extra erhaltet ihr dazu den „Ring des Helden“, der einige Status-Verbesserungen mit sich bringt. Pillepalle gegen das, was ihr erhaltet, solltet ihr euch die Collector's Edition von „Guild Wars 2“ zulegen. Die enthält nämlich eine 25 Zentimeter hohe Statue eines Charr-Kriegers mit Flammenschwert. Damit noch nicht genug, erhaltet ihr dazu fünf Kunstdrucke mit – leider nur – einem Bilderrahmen.

    Während ihr dann „Guild Wars 2“ installiert, könnt ihr im 112-Seiten starken Buch die Entstehungsgeschichte des Spiels verfolgen, während ihr dem Best-of-Soundtrack lauscht. Für Ingame gibt es natürlich auch noch einige Kleinigkeiten in Form eines Nebelfeuer-Wolf-Begleiters und einer Rytlock-Miniatur.

    Na, da lohnt es sich doch mal fett, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und 149,99 Euro zu berappen. Das kostet nämlich leider die gewaltige Edition. Ob es euch das wert ist oder ob ihr mit der normalen Verkaufsversion zufrieden seid, liegt natürlich an euch.

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    Guild Wars 2: Vorverkauf hat begonnen, jetzt zugreifen

    Wir haben noch nicht einmal unseren Beta-Key für das heiß ersehnte „Guild Wars 2“ erhalten, da ereilt uns schon die Nachricht, dass wir wahrscheinlich zeitgleich mit euch durchstarten können, sofern ihr denn das Spiel im Vorverkauf ersteht.

    Nicht, dass ihr mit der Vorverkaufs-Version von „Guild Wars 2“ bereits drei Tage früher ins MMO hineinspielen könnt, euch werden mit dem Kauf auch Zugänge zu allen noch anstehenden Wochenend-Events während der noch anhaltenden Beta-Phase garantiert. Die Vorbesteller können immerhin einen Tag vor den regulären Käufern spielen.

    Dazu gibt es dann noch den exklusiven Ring des Helden, der euch den Start in die neue Welt erleichtern soll.

    Packt ihr noch ein paar Euro drauf, kriegt ihr mit der Digital Standard Edition von „Guild Wars 2“ zusätzlich fünf weitere Ingame-Items und den Nebelfeuer-Wolf als treuen Begleiter.

    Das ultimative verspätete Ostergeschenk stellt natürlich die Collector's Edition dar, die eine Statue, ein Artbook, den Soundtrack zum Spiel, einen Bilderrahmen mit fünf Kunstdrucken und einer Metal-Sammelbox enthält – und natürlich das sehnsüchtig erwartete MMORPG 2012.

    Schnappt ihr da zu oder wartet ihr lieber auf Pandas oder Schiffsdroiden?

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    Guild Wars 2 Video-Vorschau – Wunder geschehen immer wieder

    Es sind harte Zeiten für Online-Rollenspiele. Wie hart, das zeigte unlängst die Enthüllung von „The Elders Scrolls Online“. Statt frenetischer Jubelschreie vernahm man allerorts eher enttäuschte Seufzer. Was Zenimax Online da entwickelt, das scheint nicht das erhoffte Online-Skyrim mit frischen Ideen und epischer Erzählung zu werden, sondern eher ein sehr konventionelles Fantasy-MMO von der Hero-Engine Stange. Doch die steigenden Ansprüche der übersättigten Online-Rollenspieler sind nicht die einzige Hürde, die ein MMORPG dieser Tage nehmen muss. Oft steht selbst den ambitionierteren Projekten schon zum Release die Billig-Free-2-Play-Welle bis zum Hals. Wie gesagt, es sind harte Zeiten für Online-Rollenspiele. Erstaunlich, dass man ArenaNets „Guild Wars 2“ davon überhaupt nichts anmerkt. 

    Alles an diesem Spiel wirkt irgendwie entspannt und selbstbewusst. Dabei könnte man sich bei ArenaNet etliche Probleme einreden. Die Grafik ist angestaubt, das Gameplay gestrig und das Geschäftsmodell gelinde gesagt riskant. Warum zum Teufel wirkt das Entwicklerteam dann so gelassen? Man denke nur mal daran, wie zum Beispiel BioWare kurz vor dem Release  von „Star Wars: The Old Republic“  die Muffe ging. Die BioWare-Chefs Muzyka und Zeschuk dürften im Winter wenigstens die ganze Zeit über die Vollvertonung von „SW:TOR“ reden, um von der allgemeinen Innovationsarmut in ihrem Spiel abzulenken.

    „Guild Wars 2“ hingegen fehlt ein solches Alleinstellungsmerkmal. Selbst Trion Worlds „Rift“ hatte vor einem Jahr mit seinem flexiblen Klassensystem und den dynamischen Weltevents mehr Besonderheiten zu bieten als diese Fortsetzung. Warum also so locker, ArenaNet? Eine Frage, auf die wir nach dem letzten Beta-Wochenende eine ebenso schlichte wie überzeugende Antwort finden konnten. „Guild Wars 2“ macht einfach Spaß!

    Klingt bescheuert, bringt die Sache aber ganz gut auf den Punkt. „Guild Wars 2“ ist ein klassischer MMO-Freizeitpark, der sich trotz altbekannter Genremechaniken überraschend frisch und unverbraucht anfühlt.

    Das liegt in erster Linie an dem spielflussfördernden Komfort, den die Entwickler über das oft unnötig komplizierte MMO-Gameplay gelegt haben. Beispiele gefällig? Ein Klick auf die Karte und wir zoomen nahtlos in eine hübsche Übersicht, die uns sofort alle relevanten Informationen offenbart. Ein weiterer Klick und schon reisen wir zum gewünschten Zielort. Ähnlich lässig funktioniert auch die Annahme von Quests in „Guild Wars 2“. Während wir die sehr schön inszenierte High-Fantasy-Welt Tyria zu Fuß zu erkunden, nehmen wir neue Aufgaben ganz automatisch an. Zwar stehen die Questgeber wie eh und je in der Gegend herum und haben auch einiges zu erzählen – das zähe Studium von langweiligen Textboxen, die eh kein Schwein liest,  ist bei ArenaNet aber kein Pflichtprogramm mehr.

    Stattdessen rauschen wir abenteuerlustig über den nächsten Hügel und werden direkt vom Spiel informiert, dass Bauer Bumsfiedel gerade Probleme mit Zentauren, Wegelagerern und seiner Wasserversorgung hat. Lassen wir uns nun mit besagten Gegnern auf einen Kampf ein oder schleppen für Bumsfiedel Wassereimer über seine kleine Farm, dann nährt das einen Balken an dessen Ende die ersehnte Quest-Belohnung wartet.

    Die schicken uns die dankbaren Bürger Tyrias nach getaner Arbeit dann sogar per Post zu. Damit wir immer die Übersicht behalten, erklärt uns ein Aufklärer beim Betreten einer neuen Level-Region, wo wir welche Aufgaben erfüllen können, welche interessanten Schauplätze es zu erkunden gilt und wo wir spezielle Charakterfähigkeiten mit Sonderaufgaben freispielen können.  Einfacher geht´s nicht.

     

    Wer nun glaubt, „Guild Wars 2“ würde aufgrund seines komfortorientierten Game-Designs zur oberflächlichen Casual-Nummer verkommen, der irrt gewaltig. Das Rollenspiel bleibt stets fordernd und weiß auch das Können der Genre-Veteranen zu prüfen. ArenaNet hat die schwerfällige MMO-Formel  lediglich von überflüssigem Ballast befreit, um sich auf das zu konzentrieren, was den Spielern ihrer Ansicht nach am meisten Spaß macht: Kämpfen und am eigenen Charakter feilen. Unseren Nerv hat das Team damit schon mal getroffen. 

    Vor allem die Kämpfe haben es uns angetan. Die sind im Kern nichts anderes, als das gewohnte MMO-Geklicke, fühlen sich aber Dank großspurig inszenierter Kampfeffekte und variantenreicher Skills schön actionreich an. Sehr positiv fiel uns zudem die hohe Zugänglichkeit des an sich komplexen Kampfsystems auf. Nur zehn Plätze hat ArenaNet in der Skillbar für die Individualisierung  unseres Charakters zur Verfügung gestellt. Das klingt überschaubar, ist aber mehr als genug. Die Klassen-, Volks- und Waffenfähigkeiten lassen sich nämlich vielfältig miteinander kombinieren.

     

    Außerdem dürfen wir jederzeit blitzschnell zwischen Nah- und Fernkampf wechseln  und unterschiedliche Waffensets und Heilungsfähigkeiten verwenden. Das sorgt für viel Freiraum bei der Wahl unserer persönlichen Kampfstrategie und motiviert dank mächtiger Elite-Skills sowie unzähliger Passivfähigkeiten auch auf lange Sicht.

    Überhaupt haben sich die Entwickler viele Gedanken über die Langzeitmotivation gemacht. Ihre stärkste Waffe gegen die in Online-Rollenspielen weitverbreitete Langeweile heißt dabei dynamische Events. Wer „Rift“ gespielt hat, weiß ganz genau, worum es bei dieser Spielmechanik geht. An von den Entwicklern bestimmten Punkten der Spielwelt kommt es in unregelmäßigen Abständen zu vordefinierten Ereignissen. Vielleicht starten die Zentauren einen Angriff auf ein Dorf und nehmen dieses ein, nachdem sie dort alle NPCs und Spieler besiegt haben. Oder aber es öffnet sich plötzlich ein Dimensionstor aus dem irgendein dämonisches Übel in die idyllische Landschaft kriecht.

    Wir haben während unserer Zeit in Tyria viele dieser Events erlebt und halten sie für durchweg gelungen. Das liegt vor allem daran, dass sie der ansonsten recht generischen Spielwelt mehr Leben eigenhauchen. Wir fühlen uns angenehm bedeutend, wenn wir uns mit fünf zufällig vereinten Spielercharakteren für die Verteidigung eines Dorfes zusammenfinden und mit letzter Kraft gegen die Invasoren ankämpfen. Natürlich motivieren auch die speziellen Belohnungen, die wir für das Erledigen dieser Events erhalten und auch die oft gewaltigen Weltbosse, die ein dynamisches Event beenden, machen mächtig Eindruck. Im Kern geht es hier aber um spontane Gemeinschafsgefühle und das Durchbrechen der zähen Quest-Routinen. Genau das hat ArenaNet bestens verstanden.

     

    Ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt haben sich die Entwickler allerdings bei ihren Lobreden auf die persönliche Story. Ja, ihr dürft deren allgemeinen Verlauf mit einigen, wenigen Auswahlmöglichkeiten bei der Charaktererschaffung latent beeinflussen – und nein, epischer, intimer oder eben persönlicher fühlt sich die Hauptquest dadurch nicht an. Motivierend und gut erzählt sind Geschichten in „Guild Wars 2“ aber dennoch.

     

    Fazit:

    Persönliche Charaktergeschichte, dynamische Events, actionorientierte Kämpfe – ArenaNet ist in all diesen Punkten weder erster noch bester. Trotzdem bastelt das engagierte Team an dem für uns vielversprechendsten Online-Rollenspiel seit Jahren. Ein Spiel, das einfach Spaß macht, braucht nämlich keine lange Liste an Alleinstellungsmerkmalen oder Genreneuerungen, um seine Spieler überzeugen zu können. „Guild Wars 2“ scheint genau das zu werden: Ein Riesenspaß.

    Komfort, Abwechslung und der richtige Spielfluss – das sind die großen Stärken dieses durch und durch gewöhnlichen Online-Rollenspiels. Dass sich die olle WoW-Formel mit all ihren ausgelutschten Konventionen noch einmal so frisch anfühlen könnte, grenzt tatsächlich an ein Wunder. Ob ArenaNet dieses Wunder bis zum Release wirklich wahr werden lässt, ist derzeit noch vollkommen offen. Schließlich stehen und fallen Online-Rollenspiele dieser Tage vor allem mit ihren Inhalten jenseits des Levelmaximums. Davon gab es bisher nix zu sehen. Trotzdem können wir es kaum noch erwarten, mehr von „Guild Wars 2“ zu erleben. Schließlich geschehen Wunder immer wieder.

    Ausblick: „Sehr gut“

     

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    Guild Wars 2: Nächstes Beta-Wochenende diese Woche

    Wer noch nicht das Glück hatte, an der Beta-Phase von ArenaNets Guild Wars 2 teilzunehmen, könnte am kommenden Wochenende vielleicht doch bereits in den Genuss kommen.

    Entwicklerstudio ArenaNet kündigte an, dass alle Charaktere, die bereits in der vergangenen Beta-Phase von Guild Wars 2 erschaffen wurden, nicht gelöscht wurden, sondern in der nächsten Beta weiterhin verfügbar sein werden.

    Die nächste Beta, die von Freitagmittag bis Sonntagmorgen laufen wird, war ursprünglich dafür angedacht, neue Hardware zu implementieren.

    Quelle: ArenaNet

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    Guild Wars 2 – ArenaNets Genre-Revolutionär im Streitgespräch

    Frischer, moderner, innovativer, spannender und vor allem besser als die Konkurrenz soll es sein. Weniger Grind-Alltag, mehr Abenteuer! Die gelangweilte MMORPG-Meute will unterhalten werden. Schließlich gilt es eine Heerschar an zahlenden Kunden für sich zu gewinnen und das am liebsten dauerhaft. Gerade im Online-Rollenspiel-Sektor versprechen Entwickler immer wieder aufs Neue, mit ihrem neuesten Meisterwerk diese Aufgabe nun endlich gemeistert zu haben. Zuletzt versprach BioWare mit „Star Wars: The Old Republic“, Klassenprimus „World of Warcraft“ vom Thron zu stoßen. Eine für jede Klasse individuell zusammengeschnibbelte, persönliche Geschichte, actionreiche Weltraumkämpfe und vor allem Lichtschwerter sollten der Garant für Millionen von Abonnenten sein. Genau die schwinden in „SW:TOR“ aber aktuell schneller als Vader „ich bin dein Vater“ sagen kann. Hat sich das Genre am Ende doch totgelaufen oder stehen wir mit „Guild Wars 2“ vor der langersehnten Revolution?

    Um das zu klären, haben wir uns auf ein offenes Streitgespräch mit der Ex-Buffed-Redakteurin und Ninjalooterin Imke Pattberg eingelassen. Während Imke ihrer Vorfreunde auf „Guild Wars 2“ endlich mal freien Lauf lassen durfte, übernahm Tobi die Rolle des Chef-Kritikers. Ob die Wahrheit wie so oft irgendwo dazwischen liegt und was eure Meinung zu „Guild Wars 2“ ist, wollen wir mit unserem Streitgespräch herausfinden.

    Guild Wars 2 – Events statt Quest-Plackerei?

    Imke: Hier noch drei gelbe Ausrufezeichen, dort noch zwei Fragezeichen und hier vorne noch der tägliche Auftrag. Questlog voll, ab geht die Post! Das klassische MMO-Quest-System hat häufig mehr mit Arbeit als mit Spaß zu tun. Punkt für Punkt wird abgearbeiet, nur um schlussendlich ein paar Erfahrungspunkte, Goldstücke und meist unbrauchbaren Rüstungskram abzusahnen. Allein der Blick auf eine mit gelben Ausrufezeichen vollplackatierte Minimap kann einem da schon die Laune vermiesen. In „Guild Wars 2“ gibt es nur eine einzige wirkliche Quest – die Haupt-Quest, die die eigene persönliche Geschichte vorantreibt. Mehr nicht! Zieht ihr durch die Landschaften Tyrias stoßt ihr automatisch immer wieder auf viele verschiedene kleinere und größere Events. Einmal ein solches Areal betreten erhaltet ihr ohne großes Zutun einen neuen Auftrag.

    Ihr müsst keine Quest-Texte lesen, nirgendwo gezielt Personen ansprechen – vor Ort sein reicht aus. So könnt ihr zum Beispiel einem Bauern dabei helfen, seine brennende Scheune zu löschen, einem Angler seine Köder besorgen oder dem Gastwirt beim Angriff einer wild gewordenen Horde von Zentauren zur Seite stehen. Es ist aber immer wieder eure Entscheidung, ob ihr helfen wollt, um Beute abzustauben, oder ob ihr doch lieber zuseht, wie die Scheune bis auf die Grundmauern abbrennt. Egal, wie ihr euch entscheidet, all das hat direkte Konsequenzen auf eure Umwelt. Helft ihr nicht, wird die abgefackelte Scheune verwüstet bleiben, der Gastwirt wird von Zentauren umgebracht und der Angler wird nicht mehr das Dorf mit frischen Fischen versorgen können, da ihm die Köder fehlen. Die Welt fühlt sich zum ersten Mal wirklich dynamisch an. Die Entscheidungen der Spieler, zu helfen oder doch nur dumm zuzuschauen, haben tatsächlich ernsthafte Konsequenzen. Sie verändern die gesamte Region. In so einer umfassenden Form hat das bisher noch kein MMORPG geschafft.

    Tobi: Ich stimme dir zu, „Guild Wars 2“ will in puncto Quests wirklich vieles anders machen. Doch jetzt mal Hand auf‘s Herz: Fühlt sich das Questen am Ende auch wirklich anders an? Ich finde nicht. Ich gelange in ein neues Gebiet, werde dort mit einer unspektakulären Einblendung über den Inhalt der Quest informiert und beginne mit dem gewohnten Abarbeiten von Standardaufgaben. Von sehr wohl vorhandenen Quest-Perlen einmal abgesehen, bedeutet das in der Regel Mobs umhauen und mit Gegenständen interagieren. Das Wegfallen von Quest-Texten mag zwar dem allgemeinen Spielfluss zugutekommen und auch der Komfort wird gesteigert, die Hintergrundgeschichte von „Guild Wars 2“ wird durch dieses Verfahren aber eher unpersönlicher. Schließlich muss ich den Bewohnern Tyrias nicht einmal mehr begegnen, um ihnen zu helfen. Im schlimmsten Fall besiege ich ein paar Zentauren, erhalte dann eine Nachricht über den erfolgreichen Abschluss eines Events und ziehe einfach weiter. Die Schicksale der Quest-Geber hinter öden Textwüsten zu verstecken, ist sicher keine Lösung – sie ersatzlos zu streichen allerdings auch nicht. Erzählerisch empfinde ich das Quest-System trotz Karma-Punkten somit fast als Rückschritt. „The Old Republic“ war hier weiter.

    Auch was die angesprochene Wahlfreiheit beim Absolvieren der Quests angeht, bleibe ich noch skeptisch. Schließlich bekommt man für´s Betrachten einer brennenden Scheune keine XP. Wer für das nächste Level-Gebiet gerüstet sein will, klappert die auf der Karte markierten Quests also in gewohnter Manier nach und nach ab. Dass mein Handeln dabei Konsequenzen für Tyria haben kann, soll hier gar nicht bestritten werden. Es wirkt sich nur nicht so stark aus, wie ich gehofft hatte. In vielen Fällen steht die dynamische Spielwelt, mit der „Guild Wars 2“ für sich wirbt, lediglich für den immer gleichen Wechsel zwischen zwei Gebiets-Zuständen. Überspitzt formuliert bedeutet das: Die Scheune brennt oder sie brennt eben grad nicht. Die Grundprobleme einer persistenten Spielwelt wird auch „Guild Wars 2“ nicht lösen können.

     

    Imke: Vier bis fünf Leisten, bis zum Anschlag vollgestopft mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten. Ein Klassiker in nahezu allen Online-Rollenspielen. Genutzt werden im Endeffekt aber dann doch nur eine Handvoll Fertigkeiten, die in Dauerrotation auf die Gegner abgefeuert werden. In „Guild Wars 2“ ist die Auswahl, ähnlich wie im ersten Teil, auf maximal zehn Fähigkeiten beschränkt. Fünf Angriffsfertigkeiten, die immer im direkten Zusammenhang mit eurer Waffenwahl stehen, ein Heilzauber, drei Sonderfähigkeiten und ein Elite-Skill. Welche Fertigkeiten ihr mitnehmt ist euch überlassen. Je nachdem welche Waffe ihr in eurer Hand haltet, ändern sich die ersten fünf Angriffsfähigkeiten automatisch; bei den nächsten fünf Skills könnt ihr aus einer Liste an unterschiedlichen Fertigkeiten eure Favoriten auswählen. So eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, je nach Situation eine andere Taktik zu fahren. Jede Auseinandersetzung bedarf einer anderen Strategie und damit auch einer anderer Zusammensetzung an Skills.

    Hinzu kommt der für ein MMO doch recht knackige Schwierigkeitsgrad, der es unerlässlich macht, Gegnern so oft wie möglich auszuweichen. Mit einer geschickten Seit-, Rück- oder Vorwärtsrolle entgeht ihr brutalen Angriffen und dämpft so den kassierten Schaden ab. Ignoriert ihr diese Kampfkomponente, werdet ihr zügig das Zeitliche segnen. ArenaNet schafft es durch diese Mechanik, den an sich meist statisch ablaufenden Kampf in Online-Rollenspielen, actionreich und dynamisch zu gestalten. Das ständige Herumgetänzel um Gegnergruppen und das permanente Zusammenbasteln der optimalen Fähigkeitenkombination, machen das Kampfsystem in „Guild Wars 2“ zu einem spannenden Erlebnis.

    Tobi: „Guilds Wars 2“ will seine Kämpfe sehr viel actionreicher machen. Das finde ich prima. Doch reichen dafür ein paar Pfeiltasten? Die gab es schon in „Age of Conan“ und haben sich dort nach zahlreichen Kurskorrekturen lediglich als nette Fußnote niedergeschlagen. Wenngleich sich „Guild Wars 2“ zwar nicht wie „AoC“ auf Combo-Abfolgen konzentriert, sondern das Drücken der Pfeiltasten als rudimentäres Ausweichsystem nutzt, bleibt „Guild Wars 2“ ein MMORPG wie jedes andere auch. Das automatisierte Kampfsystem wird durch die Berücksichtigung der Charakterposition lediglich um ein Element erweitert. Während das Skill-System in „Guild Wars 2“ auch meiner Meinung nach über jeden Zweifel erhaben ist, bin ich mir noch nicht sicher, ob mir das „ständige Herumgetänzel um Gegnergruppen“ auf lange Sicht gefallen wird. Viele meiner Skills passen einfach nicht zu der fortwährenden Neupositionierung. Action und Automatismen könnten sich am Ende als unverwandte Mechanismen erweisen und damit zu einem teilweise unausgegorenen Spielerlebnis führen.

    Farewell, Heilige Dreifaltigkeit ?

    Imke: Tank, Heiler, Damage Dealer – damit ist in „Guild Wars 2“ endlich Schluss! Zu nervtötend die ewige Suche nach einem Tank, der die Gruppe durch den Dungeon prügelt. Zu eintönig der starre Blick und das Geklicke auf Lebensbalken, um die Truppe heil durch den Bosskampf zu bekommen. ArenaNet hat sich mit „Guild Wars 2“ einem der größten Probleme überhaupt gewidmet und kurzerhand die heilige Dreifaltig Tank, Heiler, DD aus dem Spiel genommen. Jede Klasse verfügt mindestens über einen Heilzauber und kann zusätzlich jederzeit gefallene Kameraden wiederbeleben. Zwar gibt es immer noch Klassen, die hier und da mehr Schaden aushalten, einem Tank also ähneln, zwingend notwendig, eine solche Klasse aber in Dungeons mitzunehmen, ist es nicht. Durch geschickte Ausweichmanöver, Stärkungs- und Schutzzauber, gute Positionierung, funktioniert in “Guild Wars 2″ eine Gruppe auch problemlos ohne den klassischen Tank und Heiler.

    Tobi: Die Auflösung der etablierten Klassenstrukturen wurde uns in den letzten Jahren immer wieder versprochen. Während Trion Worlds mit seinem offenen Seelensystem in dieser Hinsicht tatsächlich erste Fortschritte vorweisen konnte und man sich auch im Hause BioWare mit “The Old Republic” dieses Versprechen auf die Fahne schrieb, kam am Ende nichts wirklich Zählbares dabei heraus. Letzten Endes gingen die Spieler doch wieder zur klassischen Arbeitsteilung über. Zu inkonsequent waren die zitierten Experimente mit der „Heiligen Dreifaltigkeit“ und zu deutlich waren die Vorteile der klassischen Rollenaufteilung im End-Content. Die von „Guild Wars 2“ ausgerufene Revolution ist also erstens keine und scheint zweitens auch ähnlich inkonsequent umgesetzt zu werden. Überhaupt ist mir schleierhaft, warum derzeit von den Entwicklern so viel Energie in die Abschaffung einer Spiel-Mechanik gesteckt wird, die für das Funktionieren dieses Genres essentiell ist. Anstatt die bestehenden Klassenstrukturen zu verwässern, sollte man sich lieber in die Tiefe entwickeln und das Tanken, Heilen und Schadenverteilen an sich vielschichtiger gestalten.

     

    Imke: Gefechte unter Wasser auszutragen mag im ersten Moment nicht sehr spannend, geschweige denn besonders innovativ klingen, in “Guild Wars 2″ wird aber auch hier einfach kurzerhand alles anders gemacht. Springt ihr ins kühle Nass, verändert sich abrupt euer gesamter Kampfstil. Eure angelegten Waffen werden durch Harpunen, Dreizack oder Speer ersetzt, eure Fähigkeiten mit speziellen Unterwasser-Skills ausgetauscht und euch dank Atemmaske ein endlos langer Tauchgang ermöglicht. Es eröffnet sich eine komplett neue Welt, mit bis dato an Land noch nie gesehenen Kreaturen, NPCs, Höhlen, Flora und Fauna, die es gilt zu erkunden und zu erforschen.

    Tobi: Kein Kommentar.

    PvP für Jedermann

    Open World-PvP, wie man es aus vielen anderen Spielen kennt, gibt es in “Guild Wars 2″ nicht. Keine zwei verfeindeten Fraktionen, die sich in der offenen Welt die Rübe einhauen, sobald sich ihre Wege kreuzen. Kein Geganke, kein Corpse Camping, kein Gewhine und Geflame. PvP findet ausschließlich über den kompetitiven Modus und die Serverkämpfe statt. Der kompetitive Modus erinnert in erster Linie an klassische Arenakämpfe und soll vor allem E-Sport begeisterten Spielern eine Möglichkeit geben, ihre Leidenschaft auf verschiedenen Maps auszuleben. Der Serverkampf oder auch offiziell WvWvW (Welt vs. Welt vs. Welt) genannt, findet in einem instanzierten Bereich statt. Hier treffen drei verschiedene Server aufeinander, die auf vier Karten um eine in der Mitte gelegene Festung kämpfen. Eine solche Auseinandersetzung kann gerne mal zwei Wochen dauern und stellt ein ewiges Gerangel um Ressourcen und Gebäude dar. Eingenommene Minen, Türme und ähnliche Stützpunkte gewähren Punkte, die dem eigenen Heimatserver verschiedene Boni bescheren. Die Grundidee mag nicht neu sein, erinnert sie doch in ihren Grundzügen an das PvP-System in “Warhammer Online”.

    Es sind die Ausmaße dieser gewaltigen Schlacht, die den Unterschied machen. Mehr als 60 einnehmbare Stellungen, die mit selbst zusammengezimmerten Belagerungswaffen eingenommen werden können, eine gewaltige Festung in der Mitte des Kampfgebiets, Artefakte, die den Gegnern abgeluchst werden müssen, pro Karte 300 Spieler, die aufeinander eindreschen, zerstörbare Mauern und Tore, Scharmützel um Vorratskarawanen und vieles mehr. ArenaNet schafft mit WvWvW ein gewaltiges Kampfareal, auf dem jeder Spieler seine eigene Strategie verfolgen kann und so seinen eigenen kleinen Beitrag zum Erfolg des gesamten Servers beiträgt.

     

    Tobi: Ok, gekauft. In puncto PvP macht ArenaNet so leicht niemand etwas vor. Meiner Meinung ist das PvP-Sytem neben dem Wegfall der monatlichen Abo-Gebühren das stärkste Argument für „Guild Wars 2“.

     

    Imke: Eines der wohl mutigsten Neuerungen in Guild Wars 2 ist der Wegfall des sogenannten Endgame-Contents. ArenaNet betont immer wieder, dass Spieler von der ersten Sekunde an mitten im Geschehen sind und im Gegensatz zu nahezu allen anderen MMORPGs kein Rennen zur Maximalstufe antreten müssen, um die wirklich spannenden Spielinhalte zu erleben. Sicherlich eine Aussage, die schon viele andere Entwickler getroffen haben und die entsprechend mit Vorsicht zu genießen ist. In Guild Wars 2 funktioniert dieser Ansatz aber tatsächlich. Von Beginn an ist man mittendrin anstatt nur dabei. Das Tutorial ist kurz, aber knackig. Nach nur einer Quest, steht das erste große Event an, bei dem gewaltige Monster auf einen losstürmen und einen schnell gen Jenseits befördern, sollte man bei all dem Durcheinander die Orientierung verlieren. Ist das Monstrum besiegt, geht es auch schon in die große weite Welt von Tyria. Imposante Hauptstädte, unzählige dynamische Events, versteckte Höhlen, Durchgänge, Dungeons, knifflige Puzzle mit Jump’n’Run-Einlagen, alte Sehenswürdigkeiten aus dem ersten Teil des Spiels – es gibt unzählige Dinge zu entdecken. Bei all den unterschiedlichen Möglichkeiten, die einem die Welt bietet, vergisst man schnell, dass es tatsächlich eine Maximalstufe gibt. ArenaNet hat es geschafft, dass man das Hier und Jetzt genießt und nicht nur permanent im Hinterkopf hat, so schnell wie möglich hochzuleveln.

     

     

    Tobi: Eines muss man ArenaNet wirklich lassen, sie wissen genau, woran es im Genre hapert. Doch die Ambitionen der Entwickler sind das eine – deren Umsetzung das andere. Ich komme diesbezüglich noch mit sehr gemischten Gefühlen aus der Beta. Ja, der Einstieg ist klasse gemacht und ArenaNet fackelt da tatsächlich nicht lang. Doch sobald Tutorial und Lernphase vorbei sind, stellte sich dann doch wieder viel gewohnter Trott ein. Mein Ranger hätte sich zum Beispiel bei seiner Erkundung des Königinnentals und der Kessex-Hügel durchaus über ein paar echte Entscheidungsschlachten gefreut. Stattdessen musste ich Wassereimer schleppen, ein paar faule Kinder zum Arbeiten animieren und irgendwelche Maden zerkloppen. Episch wurde es bis Level 25 nur ein einziges Mal. Gemeinsam mit einem zufällig vereinten Spieler-Haufen, galt es ein Dorf gegen eine kleine Zentauren-Invasion zu verteidigen. Das war toll! Deswegen gleich von einem vollkommen neuen Spielerlebnis sprechen, würde ich allerdings nicht. Immerhin waren die Welt-Boss Events in „Rift“ auch nicht von schlechten Eltern und auch die wurden mir sehr früh im Spiel präsentiert.

    Ganz ähnlich erging es mir übrigens auch bei der Erfahrung meiner persönlichen Story. Zu selten hatte ich das Gefühl, dass sich das kleine Frage-und-Antwort-Spiel aus der Charaktergenierung auch wirklich in meiner Hauptquest niederschlug. Stattdessen gab es jede Menge Fantasy-Klischees und eine sehr durchschnittliche Inszenierung. Da gefielen mir Klassenstory-Quests aus „SW:TOR“ doch ungleich besser.

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    Guild Wars 2: Erscheint am 28. August

    Ihr habt keinen Zutritt zur Beta von Guildwars 2 bekommen? Nicht weinen, bald wird das MMO auch endlich für alle verfügbar sein. NCsoft gab nun nämlich den Release-Termin bekannt.

    Am 28. August erscheint Guild Wars 2 und wird Spieler in eine Welt voller fesselnder Quests, gefährlichen Monstern und actionreichen PvP-Kämpfen entführen. Über 7 Millionen Mal wurde der erste Teil verkauft, der Nachfolger dürfte das Potential haben, diese Zahl noch einmal zu steigern.

    Großer Anreiz zum Kauf dürften auch die fehlenden Abo-Gebühren sein. Bei “Guild Wars 2″ bezahlt ihr nämlich nur einmal für das grundlegende Spiel. Das letzte Beta-Wochenende findet übrigens vom20-22 Juli statt. Mike O'Brien, Präsident und Mitbegründer von ArenaNet:

    “Wir bieten Spielern eine Erfahrung, die einlöst, was das Online-Gaming verspricht: ein wahrhaft geselliges Erlebnis in einer immensen, gemeinsamen Welt. Nach fünf Jahren des Schaffensprozesses, der Entwicklungsarbeit und des Feinschleifens endlich das Datum der Veröffentlichung von Guild Wars 2 bekanntgeben zu dürfen, ist ein bahnbrechendes Ereignis für uns, und mehr als alles andere freuen wir uns darauf, zu erleben, wie Spieler aus aller Welt das Universum des Spiels entdecken und ihre eigenen Geschichten kreieren.”


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    Guild Wars 2: Letztes Beta-Wochenende mit Asura und Sylvari

    Am kommenden Wochenende wird es das letzte Mal möglich sein, in die Beta von ArenaNets lange erwartetem Rollenspiel “Guild Wars 2″ einzutauchen. Dieses Mal werden alle der fünf spielbaren Rassen zur Verfügung stehen.

    Nur noch bis zum 28. August müssen sich Spieler gedulden, ehe die heiß ersehnte MMORPG-Hoffnung “Guild Wars 2” auf den Markt kommt. Bis dahin gibt es noch einige Termine, mit der man sich das Warten ein wenig versüßen kann und darüber abwägen sollte, welche der fünf spielbaren Rassen die richtige für euch sein wird.

    Einer dieser Termine, die schon fast Pflicht ist, sollte das letzte Beta-Event sein, das am kommenden Wochenende stattfindet. Neben den Menschen, Norn und Charr werden zudem erstmals auch die Asura und die Sylvari als spielbare Rassen verfügbar sein.

    Spieler, die es bislang noch nicht in den Kreis der auserwählten Beta-Tester geschafft haben sollten, können mit der Vorbestellung von “Guild Wars 2″ am Wochenende mitmischen und zusätzlich noch einige andere formschöne Extras einheimsen.

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    Guild Wars 2: Offizieller Start des MMOs

    Lange hat’s gedauert, jetzt hat das Warten aber ein Ende: ArenaNet und NCsoft gaben nun den offiziellen Launch von Guild Wars 2 bekannt und freuen sich zudem über die Vorbestellerzahlen.

    Schon seit Samstag dürfen sich über eine Million Vorbesteller in der Welt des MMOs tummeln und fleißig Quests erledigen. Zumindest ein Spieler hat dabei bereits vor dem offiziellen Release von Guild Wars 2 das Maximallevel 80 erreicht.

    Am Wochenende waren über 400.000 Spieler gleichzeitig eingeloggt, was wie erwartet zu Serverproblemen führte. Diese bekam man erst nach mehreren Stunden in den Griff – aber das dürfte spätestens seit Diablo 3 nichts Neues mehr sein.

    “Das ist der krönende Abschluss eines fünfjährigen Entwicklungsprozesses, und dass unsere Fans ihn mit solcher Begeisterung begrüßen, ist einfach wundervoll”, freut sich Mike O’Brien, Präsident und Mitbegründer von ArenaNet. “Damit fängt unsere Arbeit allerdings erst an. Jetzt können wir uns voll auf diese lebendige Welt konzentrieren, die wir gestaltet haben, und weiter daran arbeiten, unser Spiel und unser Angebot kontinuierlich zu verbessern, um den Spielern die bestmögliche Erfahrung zu bieten.”

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    Guild Wars 2 Vorab-Test – Krieg der Welten

    Es hat doch etwas sehr erfrischendes, sich ahnungslos in ein riesiges Online-Rollenspiel zu stürzen. Ich habe weder das erste „Guild Wars“ gespielt, noch mich großartig mit Teil 2 auseinander gesetzt. Das gibt ArenaNets MMO-Heilbringer „Guild Wars 2“ natürlich eine großartige Gelegenheit: Mich zu überraschen. Ob das dem ambitionierten Online-Epos gelungen ist, erfahrt ihr jetzt.

    Drei Tage vor dem Launch am heutigen Dienstag ging es los: Die Server öffneten ihre Pforten und wurden erwartungsgemäß geflutet und teils lahmgelegt. Einloggen war nicht, diverse Fan-Foren und die offizielle Facebook-Seite von „Guild Wars“ liefen heiß. So ist das nun mal, dachte ich mir und verschob meinen Spielstart auf den Abend.

    Nach einer kleinen Session „Diablo 3“ und ein paar Folgen „Castle“ ging es dann endlich: Direkt stand ich vor Entscheidung Nummero Uno. Welchen Server soll ich wählen? Diese Frage ist in „Guild Wars“ weit wichtiger als in anderen Vertretern des Genres, denn hier kämpfen Welten gegeneinander. Im „World vs. World“ treten die verschiedenen Server gegeneinander an und kämpfen um die Vorherrschaft auf vier riesigen Gebieten. Doch dazu später – meine Wahl fiel auf den deutschen Realm Drakkar-See. Noch ist der Serverwechsel übrigens kostenlos, später wird man dafür zahlen müssen – schließlich müssen hinterhältige Überläufer so gut es geht vermieden werden.

    Dann Entscheidung Nummer 2: Welche Rasse und welche Klasse werde ich spielen? Da gibt es so illustre Wesen wie die Charr, gehörnte Bestien, die äußerst bedrohlich dreinblicken. Es sei denn man wählt als Klasse den Mesmer, der in seinem lila-Startgewand den pelzigen Gesellen jeglicher Anmut beraubt. Dann wären da noch die Kobold-ähnlichen Asura, die Menschen, die etwas größeren Menschen (aka Norn) und die Sylvari, Baum-Wesen, die tatsächlich aus Rinde und Blättern bestehen.

    Ich bin es zunächst klassisch angegangen und wählte einen Norn Krieger – anschließend galt es noch, die persönliche Geschichte zu bestimmen. Dazu müssen einige Fragen beantwortet werden, etwa aus welchem Hintergrund man stammt oder welche Götter man anbetet. Ist das alles geschafft fehlt nur noch der Name und die Reise kann losgehen.

    Sowie die ersten Schritte hinter mir lagen, wurde mir einiges klar. „Guild Wars 2“ ist viel mehr Evolution denn Revolution. Grundlegende Spielmechaniken werden hier weder umgekippt noch erfunden, stattdessen werden sie weiterentwickelt und ergänzt. Klassische Quests gibt es nicht – dafür schon mal einen dicken Pluspunkt. Die Gefallen, denen man NPCs tun muss, fühlen sich mehr an wie Public Quests aus „Warhammer Online“ oder die Events aus „Rift“.

    Die Aufgabe muss nämlich nicht angenommen werden – ich näherte mich etwa einem Bauernhof und schon ploppte oben rechts eine Anzeige auf, die mir sagte, wie ich dem Bauern helfen kann. Nachdem ich ein paar Felder bewässert und Nutztiere gefüttert habe – so wie es zahlreiche andere Spieler um mich herum taten – füllte sich eine Leiste. Ist sie gefüllt, so gilt die Quest als abgeschlossen und der NPC bietet mir seine Waren an. Doch bevor es überhaupt dazu kam, brachen plötzlich haufenweise Riesenwürmer aus dem Boden und griffen den Hof an, inklusive haushohem Bosswurm am Schluss.

    Diese Art Event gibt es überall auf der Welt – zusammen mit den quasi-öffentlichen Quests machen sie den PVE-Teil von „Guild Wars 2“ sehr dynamisch. Es macht einfach Spaß. Hinzu kommen Aussichtspunkte à la „Assassin's Creed“, die es zu erklimmen gilt, Orte, die man entdecken soll und so weiter – wie viel man davon erledigt hat wird  stets in einer Statistik erfasst. Achievements gibt's auch. Da wurde mir schnell klar: Hier gibt es unglaublich viel zu tun, vor allem, wenn ich mir die schiere Größe der Karte anschaue.

    Nach der Erkundung des ersten großen Gebiets und diversen Story-Quests habe ich Level 10 erreicht. Das Kampfsystem, bei dem sich die Fähigkeiten nach der ausgerüsteten Waffe richten, ist verinnerlicht, erste Skillpunkte sind verteilt und auf dem großen Platz der ersten Stadt habe ich auch schon getanzt. Zeit für das PvP!

    Erst nachdem ich auf das „World vs. World“-Fenster am oberen Bildschirmrand geklickt und das Schlachtfeld betreten hatte, wurde mir die Größe und potentielle Langzeitmotivation von „Guild Wars 2“ bewusst. Drei Welten, also drei Server, kämpfen um diverse Gebiete, um Flaggen, Türme und Festungen, um Artefakte und Ressourcen. Nach einer kurzen Erklärung eines hilfreichen NPCs habe ich mich zusammen mit einer großen Gruppe von Spielern aufgemacht, eine Burg zu stürmen.

    Unser erster Versuch, das Tor mit einer Ramme zu zerstören, wurde von den Spielern des Servers Abaddons-Mund vereitelt – die Schweine! Unsere Vergeltung kam sogleich, die zweite Welle durchbrach das Tor im Handumdrehen. Sobald der Weg zur Feste geebnet war, lief alles wie am Schnürchen. Einzelne Mitglieder der Opposition wurden unter unseren Stiefeln zertrampelt, wenige Minuten später gehört die Burg Drakkar-See.

    „Guild Wars 2“ schafft es in diesen Momenten gut, mir das Gefühl zu vermitteln, Teil eines großen Ganzen zu sein. Nachdem ich nun ein paar Schlachten mit meinen Server-Kollegen geschlagen habe, empfinde ich so etwas wie Loyalität und Zugehörigkeit. Drakkar-See ist jetzt nicht mehr einfach nur ein Server, nein, es ist mein Server, meine virtuelle Heimat in „Guild Wars 2“, die ich so gut es geht vertreten werde.

    Zwischen all diesen positiven Eindrücken gibt es aber auch ein paar Nervereien: Da die Server gerade stark überlastet sind, werden von Gebieten zusätzliche Instanzen (also Kopien) erstellt – im Spiel „Überlauf“ genannt. Dort spielt man dann so lange, bis genug Platz auf dem eigenen Server geschaffen wurde. Dumm nur, dass es nicht ohne weiteres möglich ist, in das Gebiet eines Gruppenmitglieds zu wechseln. Zwar existiert die Option, sich in den Überlauf des Freundes teleportieren zu lassen, irgendwie funktioniert das aber nur in 10% aller Fälle.

    Fazit:

    Nach diesen ersten Tagen hat mich „Guild Wars 2“ tatsächlich überrascht. Die Story-Quests und PvE-Gebiete machen Spaß und die Welt ist stimmig. Die Krönung ist jedoch das PvP – ganze Welten aufeinander treffen zu lassen zwingt zwar meinen Rechner in die Knie, macht aber unheimlich Laune. Nach dem Ersteindruck bekommt „Guild Wars 2“ von mir also einen dicken Daumen nach oben – ob es auch dabei bleibt, zeigt dann der Langzeittest.

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    Guild Wars 2: Bereits über 2 Millionen Mal verkauft

    Ende letzten Monats veröffentlichte NCsoft zusammen mit Arena Net Guild Wars 2 und die Nachfrage war wie erwartet groß – zum Launch mussten sich die Spieler mal wieder auf überforderte Server einstellen. Jetzt gab man erste Verkaufszahlen bekannt.

    In den gerade einmal zwei Wochen seit Launch hat sich das MMO bereits über 2 Millionen Mal verkauft. NCsoft hatte zwischenzeitlich sogar den Verkauf gestoppt, da die Nachfrage einfach zu groß gewesen sei. Den Verkaufszahlen hat dies aber anscheinend nicht wirklich geschadet.

    Dem Publisher zufolge sind im Durchschnitt bis zu 400.000 User gleichzeitig online und genießen die umfangreiche Welt von Guild Wars 2.

    “Die Reaktionen auf der ganzen Welt rechtfertigen die Zeit und Sorgfalt, die wir in die Entwicklung von Guild Wars 2 gesteckt haben”, meint Mike O'Brien, Präsident und Co-Gründer von ArenaNet. Ob das Spiel auch für euch etwas ist, erfahrt ihr in unserem Test zu Guild Wars 2.

    Via: VG247

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    Was spielst du gerade? (Oktober)

    You know the drill: Wir wollen wissen, welche Spiele ihr aktuell zockt. Egal, ob es ein Klassiker, ein Chartstürmer oder ein unbekanntes Indie Game ist. Selbst peinliche Smartphone-Spielchen und heimlich geklickte Browser-Pannen sollen hier ein Zuhause finden. Was gespielt wird, wird gepostet. Natürlich lässt auch die GIGA-Redaktion mal wieder die Hosen runter und gewährt euch tiefe Einblicke in...oh, wie komme ich aus diesem Satz bloß wieder raus. Egal, los geht´s

    TOBI

    Beleidigte Leberwürste sind uncool und da uns das Testmuster zu „FIFA 13“ dann doch noch irgendwann erreichte (da war doch was), befinde ich mich gerade mit dem FC St. Pauli in der Champions-League Qualifikation. Man wird ja schließlich noch träumen dürfen.

    Ansonsten gehört meine volle Aufmerksamkeit dem wohl schlimmsten Arschloch der Videospiel-Geschichte: Handsome Jack! Oh, wie gerne ich diesem eingebildeten Schwein gestern Abend ein Loch zwischen die hübschen Ohren gesetzt hätte. Doch leider war ich gezwungen,  meine “Borderlands 2“-Session abzubrechen. Die Mission „End this!“ wartet also noch genauso auf mich wie die Stufen vor Jacks Festung auf Claptrap.  Ach, und dann ist da noch dieser obergeile „Death Worm“, der sich auf meinem Galaxy S2 regelmäßig an hilflosen Zivilisten vergeht. Ein herrlich amoralischer Spaß für den Jack in mir.

    ROBIN

    Ich schäme mich ein wenig. Fünf Jahre lang konnte ich mich der „World of Warcraft“ entziehen. Aus Gewohnheit kaufte ich die Add-Ons noch immer, spielte sie alle jedoch nur wenige Stunden, bevor mich die alten MMO-Mechaniken wieder langweilten. Aber mit „Mists of Pandaria“ hat es mich endgültig wieder gepackt. Der asiatische Stil sagt mir ungleich mehr als die Eiswüsten Northrends oder die unzusammenhängenden, seelenlosen Gebiete von „Cataclysm“ zu. Ständig präsentiert mir Blizzard auf Pandaria vertonte Dialoge und Zwischensequenzen, immer begleitet vom großartigen Soundtrack. Die „World of Warcraft“, sie hat mich wieder.

    Nebenbei bleibt noch ein bisschen Zeit für „Black Mesa“, das mir noch immer eine der besten Spielerfahrungen des Jahres beschert und beweist, dass bis heute kein anderer Shooter an die „Half-Life“-Reihe herankommt. Die kostenlose Mod ist zu keinem Zeitpunkt von einem aktuellen Vollpreistitel zu unterscheiden und ich kann kaum erwarten, was sich das Team nun für den im Original viel kritisierten Xen-Abschnitt ausdenkt.

    KAMAL

    Derzeit setze ich mich vor allem mal wieder mit den Abgründen des Menschen auseinander und schlüpfe in  Quantic Dreams „Heavy Rain“ gleich in mehrere Charaktere. Nachdem ich fast an Ari gestorben wäre, musste ich mich damit abfinden, dass ich doch nur ein Feigling bin. Dass ich noch alle Tassen im Schrank habe, habe ich dann allerdings anhand der Trophäe „“I'm not a killer“ bestätigt bekommen. Mal sehen, wie das Spiel dieses Mal ausgeht und ob ich mich danach noch im Spiegel betrachten kann.

    Außerdem schlüpfe ich hin und wieder in die Rolle von Gevatter Tod und frage mich bei “Darksiders 2” etwa alle 10 Minuten, wo genau ich den jetzt überhaupt lang muss. Obwohl ich solche Spiele eigentlich nur bedingt mag, lässt mich dieses Epos nicht in Ruhe. Ist es die Angst vor dem Tod, oder dann doch die beruhigende Musik?  Nach 18 Stunden Spielzeit frage ich mich außerdem, wie lange ich noch nach dem richtigen Weg suchen muss. Aber das ist ja dann auch irgendwie der Reiz des Spiels.

    Zu Guter Letzt werde ich dank meines Smartphones und dem sinnlosen Spiel “Agent Dash” zu einer Mischung aus Bond und Mr. Incredible und jage immer und immer wieder dämlichen Diamanten hinterher, um spätestens an einem Laster oder einem Baum kleben zu bleiben.  Oder ich helfe illegalen Immigranten und fliegenden Babys mit meinem Smuggle Truck über virtuelle Grenzen in ein besseres Land.

    TOM

    Ich lache momentan sehr viel vor dem Bildschirm. Entweder, weil „Borderlands 2“ mal wieder Handsome Jack und Claptrap auf mich loslässt, oder weil ich gerade im Dauerfeuer mit einer Pistole, die brennende Raketen verschießt, haufenweise Banditen niedermähe. Letzteres ist auch eher ein manisches Lachen, zugegeben. Gearbox Ballerfest überrascht mich mit seinen scharfen Dialogen und irrwitzigen Charakteren, auch wenn es spielerisch ein paar Wünsche offen lässt.

    Auf meinem 3DS habe ich zudem „Theatrhythm – Final Fantasy“ entdeckt. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man den Titel auszusprechen hat, aber Spaß macht es trotzdem. Da ich sowieso ein Fan von „Elite Beat Agents“ und derlei Rhythmus-Spielchen bin, ist das Ganze mit allen bekannten Melodien des „Final Fantasy“-Universums genau mein Ding. Zuletzt stelle ich mir natürlich täglich die Frage: „Wann kommt endlich die vierte Episode von ‚The Walking Dead‘!?“

    JONAS

    Die Zeit, in der ich überhaupt noch spielen kann, wird ja bekanntlich langsam rar. Da flüchte ich mich doch gern für ein buntes Einerlei in die Welt von Kryta und lege mit meiner Gilde Weltbosse, Welteneindringlinge und Bugs in „Guild Wars 2“ flach. Ist aber auch wieder so ein erschreckend Sucht-erregendes MMO, das mich einfach fesseln musste. Wenn dann noch Zeit bleibt (mal im Ernst, die bleibt doch immer), dann krame ich wieder mein gutes altes Flash-Lieblingsspiel „Adventure Quest Worlds“ hervor und erlebe die größte Flashwelt Ev4r. Die nächsten Monate halten allerdings wieder viel Wünschenswertes für mich bereit, nur um mal Beispiele zu nennen, kommen da ja noch „Assasssin's Creed 3“ und „Far Cry 3“. Krass!

    PEER

    Bevor ich Donnerstag die Strat-Kopie mitbringe und mit Tobi bei “Rocksmith” die Gitarren heulen lasse, erinnere ich nochmal an das beste iPhone-Spiel ever. Letzte Woche, als ich in das Loch zwischen dem zweiten und dritten geliehenen Game-of-Thrones-Buch fiel, kramte ich in der S-Bahn mal wieder “GeoDefense” raus. Genau wie der Spin-Off GeoDefense Swarm bedeutet das: Tower Defense in Perfektion. Unheimlich gut ausbalanciert, kitzelige Strategie-Suche, slick aber ohne grafischen Overload, mit höchstem Suchtfaktor. Zweimal durchgespielt, kein Mal gelacht. Und auch beim dritten Mal erneut festgebissen, die harten Levels wieder eine Herausforderung. Dass Critical Thought Games nur ein einziges Erweiterungspack mit neuen Levels veröffentlicht haben, ist mir ein Rätsel – nein, eine Menschheitsfrage, eine Katastrophe, ein satisfaktionsfähiges Unrecht, eine persönliche Beleidigung.

     DAVID

    Herr Hain ist grad nicht da, weil er nicht da ist und erst wieder da sein muss, um da sein zu können. Außerdem spielt gerade ein Spiel, über welches er noch nicht reden darf. Es  hat was mit Masken zu tun, mit Ehre und Zorn und mit Masken des Zorn und Entehrung und mit Brüsten.

     

     

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    Guild Wars 2: Halloween Patch kommt am 22. Oktober

    Für ArenaNet ist Halloween fast so schön wie Weihnachten und damit man auch in Guild Wars 2 richtig für das Gruselfest in Stimmung kommt, wird es einen umfangreichen Patch geben.

    Ab dem 22. Oktober wird Tyria mit dem “Shadow of the Mad King” Patch auf Halloween vorbereitet. Neben ein paar kosmetischen Änderungen wird es auch zahlreiche Mini-Games und Events geben, mit denen ihr eure Zeit in Guild Wars 2 versüßen könnt.

    Die Black Lion Trading Company hat zudem auch einige neue Kostüme auf Lager, der Patch wird weiterhin eine neue Art von PvP Turnieren sowie Mini-Dungeons, Bosse und ein paar Puzzle einführen, die auf der weitläufigen Map verteilt werden.

    Mehr zum Halloween Update erfahrt ihr hier.

    Via: Eurogamer

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    Guild Wars 2: Infos zum nächsten großen Update

    NCsoft und ArenaNet sorgen wie versprochen für neue Guild Wars 2 Inhalte. Nach dem Halloween-Update geht so noch in dieser Woche die nächste Mini-Expansion an den Start.

    “The Lost Shores” heißt das nächste große Content-Update für Guild Wars 2. Neben einem neuen, für alle Spieler zugänglichen Gebiet gibt es auch einen neuen Dungeon, eine neue PvP-Map und zahlreiche neue Ausrüstungsgegenstände.

    Zudem wird nach Release des Updates am 15. November ein einmaliges Event geben, welches die Welt Tyria für immer verändern soll. Und da MMOs alleine nicht wirklich viel Spaß machen, könnt ihr vom 15-18. November drei Freunde in Guild Wars 2 einladen, die das Spiel in diesem Zeitraum kostenlos antesten können.

    Ihr sucht noch eine Gilde? Dann ab ins Forum und bei “GIGA Gibt’s Noch” bewerben.

    Update: Neue Screenshots in der Galerie

    Bildergalerie guild-wars-2-the-lost-shores

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    NCsoft: Neuausrichtung führt zu Entlassungen

    Guild Wars 2 Publisher NCsoft wird ein paar Änderungen durchführen und sieht sich deshalb gezwungen, kurz vor Jahresende einige seiner Mitarbeiter zu entlassen.

    Wie PCGamer berichtet, werden einige Angestellte von NCsoft Seattle ihre Job verlieren. Grund dafür sei eine Neuausrichtung des Unternehmens.

    “NCsoft richtet seine internen Ressourcen neu aus, um besser auf die Bedürfnisse unserer Entwicklerstudios angepasst zu sein. Als Resultat dieser Neuausrichtung sind einige Mitarbeiter und Vertragsangestellte betroffen”, heißt es in einem Statement.

    Wie viele Leute genau entlassen werden, ist derzeit nicht bekannt. Im zweiten Quartal musste NCsoft einen Verlust von rund 6 Millionen Dollar verkraften und möchte nun wohl seine Kosten reduzieren. Erst Ende November stellte man das MMO “City of Heroes” ein. Immerhin läuft  “Guild Wars 2″ recht gut und wurde bereits über 2 Millionen Mal verkauft.

    Via: GI

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    Guild Wars 2: Wintersday Event verbreitet Weihnachtsstimmung

    Spieler von Guild Wars 2 dürfen sich bald auf das nächste Ingame Event freuen. Morgen startet nämlich Wintersday und Tixx wird mit seinem Luftschiff durch die Spielwelt reisen und Geschenke verteilen.

    Am 14. Dezember startet das Guild Wars 2 Winterevent mit zahlreichen Mini-Games und den ersten Geschenken. Am 15. Dezember erreicht Tixx dann das Gebiet “The Grove” und reist bereits am nächsten Tag weiter in die nächste Stadt.

    Jeden Tag wird Tixx ein neues Gebiet erreichen und neue Geschenke und Events bereitstellen. Das Erreichen von Lion's Arch am 20. Dezember stellt mit der Toypocalypse den Höhepunkt von Wintersday dar.

    Weitere Infos zum Event findet ihr auf der offiziellen Website.

    Und wer noch auf der Suche nach einer Gilde ist, schaut am besten bei “GIGA gibt’s noch” vorbei. 

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    Guild Wars 2: ArenaNet nennt neue Verkaufszahlen

    Guild Wars 2 hat sein Momentum auch nach dem Launch beibehalten. ArenaNet gab jetzt neue Verkaufszahlen des MMORPGs bekannt.

    Seit Launch im August 2012 hat sich Guild Wars 2 so über 3 Millionen Mal verkauft. Schon im September freute man sich über die 2 Millionen Marke, der Winter hat die Verkaufszahlen also noch einmal etwas angetrieben.

    Trotz des Erfolges wollen sich die Entwickler natürlich nicht zurücklehnen, sondern streben an, “Guild Wars 2″ weiter zu verbessern. Neben neuen Inhalten und Events möchte man so zum Beispiel das Achievement-System ausbauen und die Sicherheit gegen Hacker gewährleisten.

    Via: Polygon

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    Guild Wars 2 Beta

    Guild Wars war 2005 eine riesige Überraschung. Während World of Warcraft anscheinend völlig unheinholbar den MMORPG-Markt für sich erobert hatte, erschien plötzlich dieses unscheinbare Spiel und zog die Aufmerksamkeit von Hunderttausenden Spielern auf sich. Komplett ohne monatliche Gebühren schaffte das Spiel es, eine sehr große und loyale Community aufzubauen, die dann natürlich ungeduldig auf die Guild Wars 2 Beta wartete.

    Neben mehreren Closed-Beta-Sessions, in denen nur eingeladene Leute Zugriff auf die Spiele-Server bekamen, begeisterten die Entwickler von ArenaNet die Guild Wars-Fans wenig später mit der Ankündigung, sie würden schon bald einen offenen Guild Wars 2 Beta Test starten.

    Dieser ließ dann auch nicht lange auf sich warten und gab Spielern weltweit die Chance, bereits vor Release von Guild Wars 2 und ganz ohne etwas bezahlen zu müssen, in die Welt von Tyria eintauchen.

    Die Guild Wars 2 Beta begeisterte Presse und Community

    Dabei ist es völlig unwichtig, ob ihr bereits Fans des Vorgängers seid, oder nicht. Guild Wars 2 spielt ganze 250 Jahre nach seinem Vorgänger und hat deswegen so gut wie keine geschichtlichen Verbindungen mit Guild Wars. Die Story steht jedoch – wie es bei einem MMORPG auch üblich ist – im Hintergrund. Guild Wars 2 spielt man wegen seiner Welt und seinen Spielmechaniken, nicht wegen der tollen Geschichte.

    Nachdem die Guild Wars 2 Beta an drei Wochenenden für alle gewillten Spieler offen stand, konnte sich Entwickler ArenaNet schließlich sicher sein, dass ihre Server dem Spieleransturm Stand halten können. Wie erwartet war der nämlich riesig: Der MMORPG-Markt ist zwar umkämpfter denn je, dafür hat der Branchenprimus World of Warcraft nicht mehr die Allmachts-Stellung, über die er mal verfügte.

    Mittlerweile ist die Guild Wars 2 Beta vorbei. Wer das Spiel heute zocken will, der muss dafür im Laden bezahlen – jedoch nur einmalig. Wie bereits sein Vorgänger verzichtet Guild Wars 2 komplett auf monatliche Gebühren. Habt ihr das Spiel einmal im gekauft, könnt ihr es unbegrenzt zocken.

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    Guild Wars 2: Expansion ist im Anmarsch

    Fans von Guild Wars 2 bekommen demnächst wohl ein Add-On vor die Nase gesetzt. Publisher NCsoft verriet bei der Präsentation der aktuellen Quartalszahlen, dass man eine Expansion für das MMO plant.

    Die Verkaufszahlen von Guild Wars 2 haben zuletzt stark abgenommen – im ersten Quartal war das MMO von ArenaNet lediglich für 21% des Umsatzes verantwortlich (zuvor 45%). Lineage und Aion gehören mit 38% bzw. 16% ebenfalls zu den Top-Performern von NCsoft.

    Um den sinkenden Verkaufszahlen von Guild Wars 2 entgegenzuwirken, soll man die Veröffentlichung einer Expansion planen. Wie genau diese aussehen wird, verriet man nicht. Auch einen Release-Termin hat man wohl noch nicht festgelegt.

    Guild Wars 2 () erschien im August 2012 und konnte sich bis Jahresende bereits über 3 Millionen Mal verkaufen.

    Via: Polygon

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    Guild Wars 2: Screenshots & Trailer zum neuen Update

    Auch ohne Expansion gibt es neue Inhalte für Guild Wars 2. Das neue Update hört auf den namen Himmelspiraten von Tyria – während der Download läuft, könnt ihr euch ja den Trailer und die Screenshots anschauen.

    Das Update bietet unter anderem einen neuen Story-Dungeon und zahlreiche weitere Events, Belohnungen und neue Features wie das Geschenke-System, den Spectator-Modus und die Custom PvP-Arenen. Weitere Infos zum Update findet ihr auf der offiziellen Website.

    Bildergalerie Guild Wars 2

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    Guild Wars 2: Neues Update „mörderische Politik“ online

    ArenaNet hat heute ein neues Update für Guild Wars 2 veröffentlicht. Es trägt den Namen „Mörderische Politik“ und bringt neue Inhalte und Belohnungen. Das Update soll den Spielern die Möglichkeit geben, die digitale Welt von Tyria „permanent zu verändern“.

    Die Spieler können sich zwischen zwei Kandidaten entscheiden und ihren Favoriten unterstützen. Je nachdem, welcher Kandidat die Oberhand gewinnt, wird das Spielerlebnis in Guild Wars in verschiedener Hinsicht verändert.

    Hier eine kurze Zusammenfassung der bevorstehenden Ereignisse:

    Neue Events:

    • Unterstützt euren Kandidaten – 23. Juli bis 5. August
    • Neue Aktivität: Südlicht-Überlebenskampf – ab 23. Juli
    • Neue PvP-Aktivität: Aspekt-Arena – ab 23. Juli
    • Herausforderung: Kandidatenprüfungen – ab 23. Juli

    Neue Belohnungen:

    • Exklusive Rückengegenstände
    • Miniaturen von Ellen Kiel und Evon Schlitzklinge

    Neues Feature:

    • Neue Fähigkeitenkategorie in Welt-gegen-Welt: Katapultbeherrschung

    Es gibt neben den neuen Inhalten auch Anpassungen an Fertigkeiten und Behebungen von vielen Fehlern. Die genauen Details des Updates können auf der offizielen Seite von ArenaNet nachgelesen werden.

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  1. Guild Wars Beta angezockt

    Leserbeitrag
    Guild Wars Beta angezockt

    (Felix) Ende April ist es endlich so weit. Zumindest kommt dann laut offizieller Homepage Guild Wars aus dem Hause ArenaNet in die Läden. Allerdings finden zur Zeit schon mehrere Betaevents statt. Heute werfe ich einen kleinen Blick auf eben so einen Event, der...

  2. Guild Wars angespielt!

    Leserbeitrag
    Guild Wars angespielt!

    (Carsten) Heute zeigen wir Euch noch einmal, was das neue Guild Wars alles zu bieten hat und warum es eine ernsthafte Konkurrenz für WOW werden kann.

  3. Guild Wars Beta angezockt

    Leserbeitrag
    Guild Wars Beta angezockt

    (Felix) Ende April ist es endlich so weit. Zumindest kommt dann laut offizieller Homepage Guild Wars aus dem Hause ArenaNet in die Läden. Allerdings finden zur Zeit schon mehrere Betaevents statt. Heute werfe ich einen kleinen Blick auf eben so einen Event, der...

  4. Guild Wars Factions angezock0rt

    commander@giga
    Guild Wars Factions angezock0rt

    (Felix) Kaum ein Genre ist auf dem PC zurzeit so beliebt wie das der Massively Multiplayer Online Spiele. Während man früher gerade mal mit einer handvoll Leute gezockt hat, sind es heute teils gleich ein paar tausend. Doch gibt es auch eine Kehrseite der Medaille...

  5. GuildWars 2 – Der Kommandosoldat

    Leserbeitrag
    GuildWars 2 – Der Kommandosoldat

    In GuildWars 2 wurde erneut eine neue Klasse veröffentlicht. Mit ordentlich Feuerkraft wird sich der Kommandosoldat durch die Schlachtfelder von GW 2 kämpfen. \"Wenn es blutet, kann ich es töten\", so der Kommandosoldat. Mit ihm nimmt GuildWars 2 ganz neue Dimensionen...

  6. Guild Wars 2 – Hands-On: Episch geht auch online

    Tobias Heidemann
    Guild Wars 2 – Hands-On: Episch geht auch online

    MMOG-Fans kennen das Phänomen: Man will sich nicht nur auf stures Gemetzel der Mobs beschränken, sondern die Geschichte aufsaugen, die kleinen Details der Welt erkunden. Doch statt spannender Quest-Erläuterungen konfrontieren uns die Entwickler mit öden Textwüsten...

  7. Guild Wars 2 – Die deutsche Sprachausgabe

    Leserbeitrag
    Guild Wars 2 – Die deutsche Sprachausgabe

    Für die deutschen Guild Wars-Fans - oder für Fans deutscher Sprachausgaben im Allgemeinen - hat der ArenaNet Blog nun etwas ganz Besonderes online gestellt. In einem rund achtminütigen Video erhalten wir einen Einblick in die Entstehung der deutschen Sprachausgabe...

  8. Guild Wars 2: Open Beta angekündigt

    Jonas Wekenborg 5
    Guild Wars 2: Open Beta angekündigt

    Entwickler ArenaNet bestätigte für den Zeitraum März/ April eine Open Beta für die Fortsetzung des MMO-Klassikers Guild Wars 2. Ebenfalls wurde der Launch-Termin noch in diesem Jahr bestätigt.

  9. Guild Wars 2: Erscheint am 28. August

    Maurice Urban 4
    Guild Wars 2: Erscheint am 28. August

    Ihr habt keinen Zutritt zur Beta von Guildwars 2 bekommen? Nicht weinen, bald wird das MMO auch endlich für alle verfügbar sein. NCsoft gab nun nämlich den Release-Termin bekannt.

  10. Guild Wars 2: Bereits über 2 Millionen Mal verkauft

    Maurice Urban 10
    Guild Wars 2: Bereits über 2 Millionen Mal verkauft

    Ende letzten Monats veröffentlichte NCsoft zusammen mit Arena Net Guild Wars 2 und die Nachfrage war wie erwartet groß – zum Launch mussten sich die Spieler mal wieder auf überforderte Server einstellen. Jetzt gab man erste Verkaufszahlen bekannt.

  11. Was spielst du gerade? (Oktober)

    Tobias Heidemann 1
    Was spielst du gerade? (Oktober)

    You know the drill: Wir wollen wissen, welche Spiele ihr aktuell zockt. Egal, ob es ein Klassiker, ein Chartstürmer oder ein unbekanntes Indie Game ist. Selbst peinliche Smartphone-Spielchen und heimlich geklickte Browser-Pannen sollen hier ein Zuhause finden...

  12. Guild Wars 2 Beta

    Robin Schweiger
    Guild Wars 2 Beta

    Den Guild Wars 2 Client gibt es nur für angemeldete Nutzer, deswegen bieten wir euch an dieser Stelle den Download des ersten Teils an.

  13. Guild Wars 2: Neues Update „mörderische Politik“ online

    GIGA News 3
    Guild Wars 2: Neues Update „mörderische Politik“ online

    ArenaNet hat heute ein neues Update für Guild Wars 2 veröffentlicht. Es trägt den Namen „Mörderische Politik“ und bringt neue Inhalte und Belohnungen. Das Update soll den Spielern die Möglichkeit geben, die digitale Welt von Tyria „permanent zu verändern“...

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