Guitar Hero 7: Entwicklung war “ein Desaster”

2011 hatte Activision endgültig genug von Musikspielen, der Publisher entschloss sich zur Einstellung des Guitar Hero Franchises. Die Entwicklung des siebten Teils brachte dabei anscheinend das Fass zum Überlaufen.

Guitar Hero 7: Entwicklung war “ein Desaster”

2010 erschien mit Warriors of Rock der bisher letzte Ableger der Reihe, Vicarious Vision soll laut Kotaku jedoch an einem “Guitar Hero 7″ gearbeitet haben. Back to the Roots hieß hier wohl das Motto, Guitar Hero 7 sollte nämlich auf alle Zusätze verzichten und sich komplett auf die Gitarre konzentrieren – Gesang und Drums wären weggefallen.

Eines der Probleme betraf wohl den Gitarren-Controller, welcher nicht nur deutlich zu teuer sondern auch qualitativ minderwertig war. Die Entwickler hätten zudem dynamische Hintergründe für die einzelnen Songs geplant.

“Einige der Konzepte sahen toll aus. Dann merkten sie, dass sie keine Songs hatten. Alles basierte auf ‘Turn The Page – Metallica,' und ‘A Thing Called Love – The Darkness.' Sie haben die Veranstaltungsorte und Animationen geändert, sobald neue Songs kamen”, so die anonyme Quelle.

“Das Spiel hatte die schlimmsten Hits aus den 90ern. Sie haben eingesehen, dass sie mit dem Zeit- und Budget-Mangel keine gute Musik bekommen konnten, also haben sie Billigmusik gekauft (…). Einige der Songs wurden bereits drei Mal im Guitar Hero Franchise benutzt.”

Zwei Jahre lang soll “Guitar Hero 7″ in Entwicklung gewesen sein, bevor Activision Präsident Eric Hirshberg den Stecker zog.

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