Gunpoint

Während dieser Tage Indie-Games zum großen Teil mit detailverliebten Pixel-Art-Styles glänzen und die Community an sich binden, gibt es auf der anderen Seite auch noch die Spiele, deren Gameplay so herausragend ist, dass die Grafik eher eine untergeordnete bis nichtige Rolle spielt. Bei Gunpoint werden eine ansehnliche Grafik mit einem außergewöhnlichem Gameplay kombiniert.

Gunpoint ist ein Stealth-Puzzle-Spiel, in dem mehr Kombinationsgabe gefragt ist, als bloße Haudrau-Action. Ihr seid ein Geheimagent, so richtig oldschool mit Trenchcoat und Hut, und müsst in den einzelnen Levels bewachte Computerterminals hacken.

In den meisten Fällen habt ihr dann Zeit, euch mit Hilfe von Crosslink-Verbindungen, die euch erlauben elektrische Leitungen umzulegen, die Möglichkeit, einen Weg zum begehrten Computerterminal zu finden.

Dann werden Lichtschalter mit Aufzügen verbunden, die wiederum mit elektrischen Türen, Selbstschussanlagen, Sprinklern oder Ventilatoren zusammenhängen und WHAM! habt ihr die Wachen so sehr abgelenkt, dass ihr euch im Schutz der Dunkelheit durch die nächste Tür stehlen könnt und in der Nacht über der Noir-Stadt abtaucht.

Detektiv Conway besitzt aber noch mehr Fähigkeiten. So kann er beispielsweise enorm springen, sei es an Häuserfassaden empor, durch Fensterscheiben hindurch oder von Dächern auf den regendurchnässten Boden. Dabei schützt ihn der Spezial-Trenchcoat vorm vorschnellen Ableben. Außerdem kann man abgelenkte Gegner, die mit dem Rücken zu Conway stehen mit einem beherzten Sprung über die Balustrade in den Tod schicken.

Gunpoint befindet sich derzeit noch in der Entwicklung, soll aber aller Voraussicht nach im März 2012 für den PC (vorerst) erscheinen. Einer der großen Indie-Anwärter auf einen Preis für innovatives Gameplay.

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