Halo 3 - 17-Jähriger erschießt Mutter nach Spielverbot

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Dem 17-jährigen Jugendlichen Daniel Petric wurde von einem Gericht in Ohio, USA, vorgeworfen, er habe seine Mutter erschossen. Am Dienstag, dem 16. Juni, wurde er zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt.

Laut Aussagen des Vaters gab es bereits im Vorfeld Komplikationen zwischen den Eltern und dem Jugendlichen. Ihm wurde verboten, sich den Shooter ”Halo 3” zu kaufen, aber dennoch schlich er sich aus dem Haus und erwarb das Spiel. Als die Eltern ihren Sohn dabei erwischten, beschlagnahmten sie die Packung augenblicklich und brachten sie in einer verschließbaren Box unter. Aus selbiger entwand Petric später das Spiel sowie die Tatwaffe, eine 9mm-Pistole.
Er bat seine Eltern, die Augen für eine Überraschung zu schließen. Laut Aussage des Vaters taten das beide Elternteile, woraufhin er eine Waffe an seinem Kopf spürte. Seine 43-jährige Ehefrau und Mutter von Petric starb an den Verletzungen.

Als Grund für die Tat wird Spielsucht genannt. Sie entstand vermutlich dadurch, dass Petric einen Unfall beim Snowboardfahren hatte und dadurch für fast ein Jahr nicht mobil war. In dieser Zeit verbrachte er seine Freizeit meist mit dem Fernseher und seinen Videospielen. Ein Freund des Jungen gab vor Gericht jedoch zu Protokoll, dass er nicht glaubte, dass ”Halo 3” der Grund für den Mord gewesen sei.

Der Angeklagte wurde zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt. Zu einer Kommentierung des Urteils war er mental nicht in der Lage.

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Weitere Themen: Halo 3, Microsoft Games

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