Weiterverkauf gebrauchter Spiele - Dorn im Auge der Spieleindustrie

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Marty O’Donnell, Audio Director des Erfolgsentwicklerstudios Bungie erläuterte in einem Interview mit GamesIndustry die Problematik des Weiterverkaufs gebrauchter Spiele für Entwicklerstudios und Publisher.

Er argumentierte, dass es besonders für kleine Entwicklerstudios in Zukunft schwierig sei, annähernd soviel Geld zu erwirtschaften, um ihr Startkapital zu decken, da die Publisher und Entwickler nicht am Weiterverkauf ihrer gebrauchten Spiele mitverdienen können.
Selbst Halo als Millionenseller war davon betroffen, so schwer es auch für ein so erfolgreiches Spiel zu begreifen ist.

O’Donnell schlägt deshalb vor, durch den digitalen Verkauf, der immer erfolgreicher wird, ein System zu erstellen, das für beide Seiten, also Hersteller und Verbraucher fair ist.
Wahrscheinlich spielt er auf die Idee David Brabens an, der ein gesetzlich geregeltes Verleihsystem forderte. Auch die Retailer sollen Second-Hand Games aus dem Regal nehmen, und Verleihversionen anbieten.

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