Haunted

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“Haunted” heißt das neue Point and Click Adventure aus dem Hause dtp. Dabei ist der Name Programm, denn in der düsteren Landschaft eines mitternächtlichen Englands muss das Straßenmädchen Mary vor einer wahnsinnigen Professorin fliehen und dabei das Geheimnis um verschiedene Geister lüften.

Die aufgeweckte, aber schrecklich misstrauische Mary lebt seit dem Tod ihrer kleinen Schwester auf der Straße. Sie meidet Gesellschaft und zieht es vor, ganz auf sich allein gestellt ihrem Tagewerk nachzugehen. Doch die Visionen um das Zugunglück, bei dem ihre Schwester Emily verunglückt ist, lassen sie nicht in Frieden. Jede Nacht hört sie, wie eine bekannte Stimme nach ihr ruft: “Hilf mir – sie tun mir weh! Rette mich!” Wer könnte dabei schon ruhig schlafen?

Eines Nachts beschließt Mary, den Hinweisen aus ihren Alpträumen nachzugehen und gelangt auf das Anwesen einer düsteren Akademie. Nach einem mitternächtlichen Angriff wird Mary für vermeintlich tot befunden und in die Universität gebracht. Dort experimentiert die Professorin auf grauenhafte Weise mit den Verstorbenen und gönnt ihnen selbst im Tod keine Ruhe.

“Haunted” führt den Spieler auf eine düstere Reise durch die verdreckten Straßen von London bis nach Schottland, wo Mary das Geheimnis um das Ableben ihrer kleinen Schwester aufklären will. Dabei schließen sich auf dem Weg mehr oder weniger freiwillig verschiedene Geister an, die ihr mit unterschiedlichen Fähigkeiten unter die Arme greifen können. Dabei spielt sich das Point and Click Adventure wie vergleichbare Titel, nur dass die Kombinationsgabe stärker gefordert ist, als bisher bekannt. Die drei verschiedenen Schwierigkeitsgrade entscheiden darüber, ob Tooltipps eingeblendet werden und die Geister an bestimmten Stellen einfach einen Kommentar abgeben. Die Rätsel selbst verändern sich nicht.

Nach “ANKH” und “Jack Keane” haben die Entwickler von Deck 13 wieder einmal ein angenehmes Adventure geschaffen, das man mit der gesamten Familie spielen kann. Dabei gibt es nur wenige Stellen, an denen wirklich Nervenstärke bewiesen werden muss, aber für Warmduscher ist “Haunted” nun eben auch nichts. Denn wer würde sich nicht vor so schrecklichen Geistern fürchten wie ein kleinwüchsiger Pirat oder einem wilden Wallace, der mit seinem Claymore nichts berühren kann, was nicht mit Tod in Verbindung steht.

Herzerfrischender Humor trifft auf kleine Spukeinlagen, die aber auch alles andere als finster sind.

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