Hitman: Absolution - Warum sechs Jahre warten?

Jonas Wekenborg

2005 erschien "Hitman: Blood Money", der letzte Teil der Meuchlerserie. Christian Elverdam von IO Interactive beantwortete nun die oft gestellte Frage, warum wir sechs Jahre auf Hitman: Absolution warten mussten.

Hitman: Absolution - Warum sechs Jahre warten?

Wer denkt, er könne die Frage dadurch für sich selbst beantworten, dass IO mit den beiden “Kane & Lynch”-Titeln beschäftigt gewesen wären, der liegt falsch. Die Pause war eine bewußte Entscheidung und eher eine Frage des technischen Grundgerüsts für den neuen Hitman.

Mit der Entwicklung der neuen hauseigenen Glacier 2-Engine hatte man viel mehr Möglichkeiten, die nicht nur Grafik und Effekte, sondern auch das Gameplay entscheidend weiterentwickeln sollten. Man schaute sich die alten Teile genauer an und stellte sich selbst die Frage, was den glatzköpfigen Killer ausmachte und welche Dinge man noch verbessern könnte.

Allein die Künstliche Intelligenz war lange Zeit ein Grund, warum man mit einem weiteren Teil gewartet hatte. Mit der neuen Engine allerdings ist es IO gelungen, eine glaubwürdig agierende KI in “Hitman: Absolution” zu schaffen, die die sechs Jahre Entwicklung rechtfertigen.

Auf der E3 konnten wir bereits einen ersten Eindruck dieser Verbesserungen gewinnen. So zeigten unterschiedliche Spielszenen die Wirkung von Agent 47 in unterschiedlichen Kostümierungen auf seine Umgebung. So wird er in Polizeiuniform in einer Hippie-Kommune zwar nicht sofort angegriffen, aber argwöhnisch beäugt und hinausgebeten.

Als Normalo hingegen fällt der Hitman unter den Hippies gar nicht auf. Auch Polizisten reagieren nicht mehr sofort aggressiv, wenn sie den Attentäter sehen und greifen an.

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