Studie - Gewaltätige Spiele helfen gegen Depressionen

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Laut Professor Christopher Ferguson von der Texas A&M International University, helfen gewalttätige Videospiele beim Abbau von Stress und haben zudem eine positive Auswirkung auf Depressionen. Dies hat er in einer Studie mit 103 Studenten herausgefunden. Die 62 Männer und 42 Frauen mussten in der Untersuchung die Spiele Hitman:Blood Money, Call of Duty 2 und Madden 2007 spielen. Letzteres wurde in den Test aufgenommen, um die Auswirkungen eines actionreichen, aber dennoch gewaltarmen Spiel zu sehen. Die Teilnehmer der Studie wurden dann in einem speziellem Frustationstest überprüft.

”Es gab keine Hinweise, dass gewalttätige Spiele einen positiven oder negativen Einfluss auf das Verhalten im Labor haben”, so Ferguson. Jedoch stellt er dar, dass ”längeres Spielen von gewalttätigen Titeln mit einem Rückgang der Feindseligkeit und Depression”, die zum Beispiel aus einem stressigen Job resultiert, verbunden sein kann.

Schließlich glaubt Ferguson, dass gewalttätige Spiele als Werkzeug für Menschen mit gestörten Emotionen angesehen werden sollten und nicht als Aggresions förderndes Medium. Dies habe seine Studie widerlegt.

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