Danny Bilson - "Ich hätte die Taliban von vornherein nicht ins Spiel genommen"

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EA musste

im letzten Jahr viel Kritik einstecken, als man in Medal of Honor die Taliban als spielende Fraktion einsetzen wollte. Letzten Endes war der Druck zu groß und die Taliban wurden in Opposing Force umbenannt.

Wie Danny Bilson von THQ nun gegenüber Eurogamer sagte, hätte er von Beginn an nicht versucht die Taliban ins Spiel einzufügen.

”Ich hätte die Taliban von vornherein nicht ins Spiel genommen. Das hätte ich wirklich nicht. In Battlefield hat man auch die Mid East Alliance, die Chinesen und die Amerikaner, aber es war alles ein Fantasieszenario. Ich hatte also mit keiner der Parteien ein Problem, sie selber zu spielen.”

Beim kommenden Shooter Homefront, bei welchem THQ als Publisher fungiert, würde das selbe Argument wie bei Battlefield gelten.

”Begibt man sich allerdings vor einen realen Hintergrund – also nicht in spekulative Science-Fiction, so wie bei Homefront – spielt man Leute, die im echten Leben jetzt gerade für die Tode anderer verantwortlich sind. Ich nehme meine Spiele ernst. Deswegen machen sie mir Spaß, weil sie mir etwas bedeuten. Als Taliban im Speziellen möchte ich deswegen nicht spielen.”

Homefront erscheint am 11.März für PC, Xbox 360 und PS3.

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