Homefront - Japanische Version fällt der Schere zum Opfer: Ein Diktator verschwindet

Stefan Seibert

In Deutschland wird der Kaos-Studios-Shooter Homefront zwar ohne Jugendfreigabe, dafür aber ungeschnitten erscheinen, trotz der ein oder anderen Gewaltdarstellung. In Japan wird der Titel jedoch zensiert. Gewalt ist aber nicht das Problem, wohl aber die Politik.

Die Computer Entertainment Rating Organization entscheidet ähnlich wie die USK hierzulande darüber, ab welchem Alter welches Spiel geeignet ist. Anders als unsere USK verbietet das japanische Pendant aber die Abbildung oder allein schon die Erwähnung realer Personen und Staaten. Das ist aber ein Problem, denn in Homefront dreht sich alles um einen fiktiven Konflikt zwischen den USA und Großkorea.

Also griff man zur Schere und entfernte kurzerhand Kim Jong il, den Staatsführer Nordkoreas. Im Spiel spricht man nicht mehr von ihm, sondern lediglich von einem ominösen “Führer des Nordens”. Auch der Staat Nordkorea verschwand von der Landkarte, dabei handelt es sich nur noch um “ein gewisses Land im Norden”. Welche Schnitte der japanische Publisher Spike noch so vornehmen musste, könnt ihr hier nachlesen.

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