Infinity Blade gilt als Paradebeispiel für mobile Action-Spiele. Auch wenn die Spieltiefe eher gering ist, beeindruckt die Serie durch eine Grafik, die alles aus den mobilen SoCs der Apple-Geräte herauskitzelt. Allein eine Android-Version des Spiels gibt es bislang nicht. Dass sich das bald ändern könnte, legen Äußerungen von Entwickler Chair gegenüber The Verge nahe.

Infinity Blade 3: Android-Version des iPhone- und iPad-Hits angedeutet

Monster schnetzeln vor extrem hübschen 3D-Landschaften – dafür steht die Infinity Blade-Reihe. Gestern kam der dritte Teil heraus, allerdings nur auf Apple-Geräten. Und was ist mit Android?

Keine direkte Ankündigung, aber zumindest deutliche Andeutungen in die Richtung eines Android-Ports der unter iOS als Mustertitel geltenden Infinity Blade-Reihe hat Donald Mustard, Mitgründer des Infinity Blade-Entwicklers Chair gegenüber The Verge gemacht (Übersetzung von uns):

Die historische Herausforderung war bislang, dass Android ein sehr fragmentiertes Betriebssystem war, weshalb es recht schwierig gewesen ist, ein Spiel von der Komplexität von Infinity Blade auf allen Geräten lauffähig zu machen … Im vergangenen Jahr sind die meisten dieser Probleme verschwunden … Ich denke, Android ist schon ziemlich weit gekommen, nun ist es an der Zeit … Es gibt viele Dinge, an denen wir arbeiten. Wir warten nur auf die richtige Gelegenheit.

Das Statement klingt fast nach einer Ankündigung, die aber eben noch keine Ankündigung sein darf. Wir können uns vorstellen, dass Infinity Blade zunächst exklusiv auf bestimmten Geräten, etwa für Tegra-Devices oder die durch die Gerüchteküche wabernde Google-Spielkonsole mit Android veröffentlicht wird.

Und auch wenn weder von einem konkreten Release-Datum noch einem Release-Modus (Erst der erste Teil, nur Infinity Blade 3 oder gleich alle Teile? Exklusivität auf bestimmten Geräten?) die Rede war, stimmt es, dass die Zeit für Infinity Blade auf Android reif ist. Zumal der Portierungsaufwand bei den Spielen überschaubar sein dürfte – schließlich läuft die Reihe mit der plattformübergreifenden Mobil-Version der Unreal Engine 3.

Quelle: The Verge

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