Vorerst kein Infinity Blade für Android wegen zu großer Softwarepiraterie

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Manche Entwickler trauen sich noch nicht den Schritt von iOS zu Android zu wagen. Das ist zu einem Großteil wohl den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen seitens Google zuzuschreiben. Denn Android-Apps können nur allzu leicht gehackt werden.

Vorerst kein Infinity Blade für Android wegen zu großer Softwarepiraterie

Das ist für Smartphone-Zocker wie mich eine äußerst unerfreuliche Nachricht, denn Infinity Blade ist definitiv eines der optischen Highlights überhaupt in der mobilen Spielwelt. Nachvollziehbar ist dieser Schritt aber, denn Warez-Seiten mit Fokus auf Android-Games, also Internetauftritte, die illegale Inhalte verbreiten, tauchen immer mehr auf. Das man die ohnehin meist günstigen Preise nicht zahlen möchte, finde ich schon sehr schade. Gerade um Spiele im Android Market erwerben zu können, habe ich mir eine Prepaid-Kreditkarte geholt. Mittlerweile funktioniert je nach Netzanbieter auch vermehrt die Zahlung per Handyrechnung und Gameloft-Spiele können sowieso über deren Wapshop mit dem Smartphone direkt bezahlt werden.

Dabei sind 2,99 Euro pro Spiel doch wirklich nicht die Welt und des Öfteren gibt es von Gameloft sogar Aktionen, in denen sie Games verschenken oder 2 zum Preis von einem anbieten. GLU hingegen gehen einen anderen Weg und verteilen ihre Spiele meist kostenlos, mit In-app-Angeboten, die einem Vorteile verschaffen. Das sind beides Geschäftsmodelle die fair erscheinen, aber anscheinend nicht fair genug. Jedenfalls gaben Chair Entertainment ein Statement für die Abstinenz von Infinity Blade im Android Market ab. Man vermutete schon technische Probleme bei der Portierung, doch daran liegt es nicht, sondern an der Softwarepiraterie, die Chair Entertainment zu heikel ist.

Wir sind uns sicher, dass das behoben wird und Android ein lohnenswerter Platz für Spielentwickler wird aber bisher ist das nicht der Fall. Es liegt nicht an der Portierung, sondern an der Plattform.

Zwar haben wir mittlerweile schon brillante Perlen auf unseren Geräten, wie etwa Dead Space, Fast Five, Blood and Glory, Riptide GP und Shadowgun. Auch das Rollenspiel Earth and Legend von meinem Kollegen Jopacus darf man nicht vergessen. Ebenso, das bald erscheinende M.U.S.E, wofür ich kürzlich ein Interview machte. Ein Infinity Blade auf Android, zum Beispiel auf dem Samsung Galaxy Nexus zocken, das wäre schon etwas schönes. Hoffen wir, das Google bald den Piraten der Spiele-Karibik das Handwerk legt.

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Weitere Themen: Android, Epic Games


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