XSDS – X-Blog sucht den Superhelden: Wer werden die letzten DLC-Helden in Injustice: Gods Among Us ?

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Martian Manhunter und Zatanna polieren bereits Superman und Co. die Fresse. Doch für zwei weitere Superhelden (oder Superschurken) ist noch Platz im Injustice-Selection-Screen. Wer ist eine Bereicherung, wen lieben die Fans und wer boxt sich durch die… Mottoshows?!? o.O

XSDS – X-Blog sucht den Superhelden: Wer werden die letzten DLC-Helden in Injustice: Gods Among Us ?

Nach der Ankündigung von Martian Manhunter als weiteren DLC-Charakter für NetherRealms Injustice: Gods Among Us war klar, auch die letzten freien Ecken im Auswahlbildschirm werden in naher Zukunft noch mit Kämpfern gefüllt.

Doch mit wem?

Die Auswahl im DC-Comic-Universum ist so riesig, dass manch ein DC-Autor selbst nicht mehr weiß, wen er da alles „erfunden“ hat. Doch kann man 99% der Charaktere getrost ausschließen. Eine gewisse Fan-Base ist schließlich nötig, um es ins Spiel zu schaffen.

Ich habe das DC-Universum nach potenziellen, interessanten und total absurden Kämpfern durchsucht. Hier meine jeweiligen TOP 3:

Die „NO GO´er“

1. Scorpion

Beginnen wir mit den „Buhmännern“ der Hero Szene. Der Mortal Kombat-MVP Scorpion ist bei den Injustice-Fans alles andere als gut angekommen, und dass, trotz des durchaus großen Anteils an MK-Spielern unter den Injustice-Fans. Grund ist, dass für viele, auch wenn er theoretisch super ins Spiel passt, Scorpion die in sich stimmige Superheldenwelt zerstört.

Von Guest-Characters wird NetherRealm daher ganz sicher die Finger lassen, doch Fehlgriff-Potential bieten noch einige Andere die in diversen DLC-Gesprächen auftauchen.

2. Die DC-Parodien

Da hätten wir zuallererst einmal Plastic Man. Nach einem Unfall kann er nun seinen Körper beliebig dehnen, egal ob Gummi- oder Knetmassen-Style. Der zu seiner Zeit als Superheldenparodie erfundene „Gummi-Elvis im roten Bikini“ wird von NetherRealms Creative Director Ed Boon gern als möglicher DLC „getrolled“. Doch in den Jahren hat „Plastic Man“ es immer mal in „ernste“ Episoden von Comics anderer Superhelden geschafft, so dass ich Bedenken habe, ob Boons „trolling“ nicht vielleicht einen wahren Kern hat.

Eine weitere Superhelden-Parodie hat es bereits in das Spiel geschafft. Naja zumindest für kurze Zeit. Flaming C, der Comic Alter Ego von Conan O´Brien mit der „Dampfender Kochhandschuh“-Attacke, war in Conans Show The Clueless Gamer als Superman-Re-Skin im Zuge der Sendung von Conan selbst gesteuert worden. Mit „Flaming C“ als Skin-DLC könnte ich noch leben, doch ihn tatsächlich ins Spiel zu packen, wäre ganz klar ein Griff ins DLC-Klo.

3. Robin

Zu guter Letzt wäre da noch Robin und ich rede von DEM Robin! Nicht der „Nightwing“-Robin und auch nicht der „Red Hood“ Robin! Aber warum wäre Robin ein „No Go“?

Zugegeben, Batmans Lustsklave ist eigentlich ein sehr bekannter Charakter und für viele ist es eher unverständlich, dass er im Spiel fehlt. Doch das „Boy-Wunder“ scheint das Schicksal vieler „Sidekicks“ zu teilen. Hassliebe ist etwas, mit dem ja auch schon Marios Bruder Luigi zu kämpfen hat.

Seit Batman: Arkham City finde ich ihn eigentlich nicht mehr so „schwuttig“. Rocksteady-Studios haben ihn zu einem relativ coolen Robin gemacht. Doch von wirklicher Beliebtheit ist er noch immer weit entfernt. Dabei scheint man ihn zu mögen, sobald er sich nur weit genug von Batman entfernt.

Ob Ex-Robin 1 (Dick Grayson) alias Nightwing oder der über Leichen gehende Antiheld Red Hood, der zuvor auch Jahre lang an Batmans Seite als „Rotkehlchen“ gedient hat. Beide sind jetzt weitaus beliebter, als noch zu Robin-Zeiten. In Frank Millers Comic „Batman: The Dark Knight Returns“ war Robin eine Frau. Persönlich halte ich dieses für das passendere Geschlecht dieser Rolle.

Ich mag ihn nicht besonders, weil er zu soft wirkt. Auf mich wirkt er wie ein kleiner Junge, der Superheld spielt, statt einer zu sein. Dass sein Name ein Unisexname ist, ist da nicht grade förderlich.

-„Nichts für ungut GIGA Robin :P auch Sascha ist unisex ;-)“-

Und da es bei vielen Fans nicht anders aussieht, sollten sich NetherRealm auf echte Fan-Favorits konzentrieren. Es sind schließlich nur noch zwei Superhelden-Plätze frei.

Die „Geil, aber Nein´er“

Alle genialen DC-Charakter in einem Game zu haben, ist natürlich kaum möglich, da genial ja immer auch Geschmackssache ist. Aber dennoch gibt es einige, die egal, ob cool oder nicht, eine gute Gameplay-Erweiterung darstellen würden.

1. Clay Face

Da hätten wir allen voran Clay Face aus dem Batman Universum. Die lehmartige Masse kann sich zu jedem x-beliebigen Charakter umformen. Ähnlich wie bei MK-Shang Szungs „Soulstealer“-Move könnte man das per Match darauf runterschrauben, dass man sich nur in seinen Gegenüber verwandeln kann. „Grappler“ sind allgemein selten gespielt und auch Clay Face würde in diese Klasse gehören. Doch hätte man mit ihm die Möglichkeit, mid-match mal ein wenig zu wechseln und ihn so zu einem sehr dynamischen und vielseitigen Kämpfer zu machen.

Die Formwandelfähigkeit von Martian Manhunt macht sich nur in seiner Super-Animation bemerkbar, somit könnte mit Clay Face endlich auch ein Formwandler seinen Weg in den DC-Fighter finden.

2. Beast Boy

Auch der nächste unwahrscheinliche, aber dennoch gute Charakter hat das Formwandeln als seine Haupteigenschaft. Beast Boy kann sich in diverse Tiere verwandeln und würde auf Grund seines Körperbaus zu den Grapplern zählen. Wie bei Clay Face hätte man so die Möglichkeit, einen sehr vielseitigen Charakter zu erstellen. Darüber hinaus würde so auch noch ein weitere Teen-Titan-Charakter seinen Weg ins Spiel finden. Die Serie ist ja mit Cyborg und Raven bis dato nur gering vertreten.

3. Hell Blazer

Last but not least: Hell Blazer! Constantin in Injustice wäre mir persönlich lieber gewesen als Zatanna. Spielerisch würden sich die beiden zu sehr ähneln, darum wird Hellblazer leider nicht noch seinen Weg ins Spiel finden. Seine Dämonen-Thematik hätte jedoch für sehr abwechslungsreiche Animationen gesorgt.

Die „Wahrscheinlichen“

Spekuliert wird viel im World wide Web und Ed Boon macht sich einen Spaß daraus, via Twitter immer mal ein wenig zu „trollen“.

Doch neben Martian Manhunt ist Red Hood in allen Fan-Votes weit oben. Der zweite Ex-Robin (Jason Todd) ist dank seiner Bereitwilligkeit, Bösewichte auch zu töten, statt sie nur zu betäuben und zu verhaften, wie es Batman bevorzugt, bei Fans als der Bad Boy unter Batmans „guten Jungs“ bekannt und sehr beliebt. Doch um ihn spielerisch interessanter zu machen, muss sich NetherRealm einiges einfallen lassen, da sein eigentlicher Fight Style doch sehr an Batman, Nightwing und Co. angelehnt ist.

Aber die „Red Hood!“-Schreie sind zu laut, als dass NR das ignorieren könnte. Somit ist der Red Hood-DLC quasi beschlossene Sache.

Ebenfalls hoch in den Fan-Votes ist Static. Der aus den „Teen-Titan“-Comics bekannte Held hat sich Elektrizität zu Eigen gemacht. Doch auch mit derartigen Charakteren ist Injustice eigentlich schon bedient, zum Beispiel Shazam. Ein zweiter „Elektriker“ wäre vielleicht nicht tragisch, aber, wie bereits weiter oben im Artikel erwähnt, gibt es da Charaktere, die eine richtige Abwechslung mit sich bringen würden.

Außerdem gibt es da noch den nicht zu vergessenden Fakt, dass bald „Batman: Arkham Origin“ erscheint.

Wie bei dem Man of Steel-Film besteht die Chance Injustice als Promo zu benutzen. Darum rechne ich mit einem weiteren Charakter aus dem Batman Universum (abgesehen von Red Hood).

Vielleicht ist es die neu angekündigte Copperhead oder „Main Vilian“-Black Mask persönlich?

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Im Notfall wird mit dem „Kompatibilitäts-Pack“, das bei jedem DLC mitgereicht wird, ein Arkham Origin-Skin beigefügt. Doch dass Warner Bros. die Chance, den neuen Batman-Ableger mit ihrem recht erfolgreichen Fighter „Injustice“ zu pushen, nicht nutzt, erscheint mir als zu unwahrscheinlich, als dass das nicht passieren würde.

Lange werden wir nicht mehr warten müssen, werden die DLCs schließlich im Dreiwochentakt angekündigt. Wer es dann tatsächlich geschafft hat, erfahrt ihr dann hier bei GIGA Games im X-Blog eigenem Fight Game Podcast „The Pressure“, der ab nächster Woche an den Start geht.

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