Inversion

Spielereien mit der Gravitation sind nicht neu, Physikmanipulationen schon mal gar nicht. Und dennoch kommt mit „Inversion“ ein Titel auf uns zu, der sich genau diesen Features verschrieben hat. Warum das trotzdem interessant ist? Weil man diese Manipulationen in DER Form eben noch nicht gesehen hat.

Inversion“ erinnert grafisch und spielerisch auf den ersten Blick stark an „Red Faction Armageddon“. Und auf den ersten. Und zweiten. Genau wie im Volition-Titel spielen wir einen rauen Kerl, der sich durch anstürmende Gegnerhorden ballert, ganz nebenbei die halbe Levelarchitektur – PhysX sei Dank – einreißt und in den kurzen Zwischensequenzen nie mehr als drei Sätze auf einmal spricht.

Beim ersten Probespiel hat das bereits viel Spaß gemacht, schließlich darf Davis Wrestle, unser Hauptcharakter, ein paar tolle Gimmicks einsetzen. So dürfen wir die Gravitation beliebig verändern, Anomalien erzeugen oder wie mit der legendären Gravity Gun aus „Half Life 2“ alle möglichen Gegenstände manipulieren und umher schleudern. Das erinnert also auch noch an „Portal“. Oder  „Infamous“. Oder so ziemlich jede anderen Idee, die es irgendwo schon einmal gab.

Innovativ ist das nicht, spielt sich aber flott. Denn ein paar eigene Ideen hatten die Entwickler dann doch: Etwa die Benzin-Blasen, die innerhalb eines von uns erzeugten Vakuums entstehen können und die wir erst in Richtung Gegner schleudern und dann beschießen. Oder den sogenannten „Vector Change“, mit dem wir auf Tastendruck tatsächlich die ganze Spielwelt kippen und laufen plötzlich an Decken oder Wänden entlang laufen.

Zu doof, dass das nur an bestimmten Stellen funktioniert. Ob man mit dieser Spielerei allein genügend motiviert wird, um bis zum Ende durchzuhalten, zeigt sich spätestens 2012. Dann erscheint „Inversion“ für PS3 und Xbox360.

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