Reportage - Gewalt in Spielen

Leserbeitrag
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Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

1987

Unser erster Stopp ist im Jahre 1987. Am 28.November.1987 erschien das Spiel Army Move für den C-64, AMIGA und den Atari ST in Amerika. In Deutschland erscheint das Spiel nie, der Grund dafür ist schlicht und einfach der hohe Gewaltanteil. Wenn man ein Video des Spiels anschaut, können sich ,,moderne,, Zocker nur am Kopf kratzen. Ein Panzer der springt? Sehr unrealistisch. Doch Army Move ist eins der ersten Spiele die auf dem Index landen.

 

Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

1991

1991 war Schluss für das erfolgreiche Spiel Dogs of War, dass für den ATARI ST und Anigma erschien. Die BPJS (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften / Medien) indizierte es. Auch hier war der Grund der gleiche wie bei Army Move. Jedoch ließ sich bei Dogs of War schon mehr Gewalt erkenne, als bei dem Spiel zuvor. Das Waffenarsenal langte von Pistolen bis Flammenwerfer und man hatte um einiges mehr Bewegungsfreiheit beim schießen. Die Grafik ist zu der Zeit natürlich gut, jedoch kann man sich nicht in das Spiel hinein versetzen, was bei der heutigen Grafik gut möglich ist. Dazu später aber dann mehr. Solche Spiele findet man eher auf Online-Spieleseiten. Als Vollpreisspiel würde es wohl kaum noch einer kaufen.

 

Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

1994

Im Oktober 1994 erscheint das Spiel Doom 2: Hell on Earth. Das Spiel schließt direkt an den Vorgänger an. Man spielt den Space Marine und muss gegen Dämonen Kämpfen. Der Ego-Shooter war ein sehr kompliziert Spiel für die BPjS. Das Spiel enthielt nämlich zwei Zusatzlevels, die aus dem indizierten Wolfenstein 3D stammten. Zuerst entfernte man diese, doch das reichte dem BPjS nicht und am Ende wurde das Spiel völlig auf den Index gesetzt. Langsam aber sicher merkt man, dass der Spieler sich immer besser in den Charakter hinein versetzen kann (Ego-Shooter), dem einzigen was dem noch im Wege steht ist die Grafik und eine bessere KI.

 

Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

2000

Nun sind wie im 21. Jahrhundert angelangt. Die Spiele werden realistischer und die Grafik entwickelt sich enorm. 1999 erscheint das Spiel Alien vs. Predator für den PC. Die Kampagne ist wahlweise als Marine, Alien oder Predator zu spielen. Bei jeder Art unterscheiden sich die Waffen und sogar die Kampagne. Zu erst wird das Spiel veröffentlicht, am 30.03.2000 dann jedoch indiziert. Das Spiel wirkt viel brutaler als die Spiele zuvor. Das Ego-Shooter Genre ist schon ausgereifter. Dies zeigt sich stark in der Bewegung und bei dem Geschehen im Umfeld. Heute ist das Spiel von der USK als ab 18 eingestuft.

 

Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

2003

Im Jahre 2003 ändert sich vieles. Wie ihr sicherlich bemerkte, habe ich bis jetzt nur indizierte Spiele vorgestellt, doch das ist nicht ungewöhnlich. Bis 2003 gab es lediglich die BPjS. Entweder ein Spiel erschien oder es wurde nie veröffentlicht. Eine bestimmte Altersbegrenzung gab es nicht. 2003 änderte sich dies jedoch. Die USK übernahm das Einstufen von Videospielen.

Im Jahre 2003 wurde der erste Teil einer sehr erfolgreichen Videospiel-Serie veröffentlicht: Call of Duty. Das Spiel spielt im zweiten Weltkrieg und ist zu den Vorgänger sehr realistisch. Zudem hat sich die Grafik um einiges verbessert. Das Spiel erhielt von der USK die Einstufung ,,ab 18,,. Das folgende Video zeigt euch alle bis jetzt erschienen Spiele der Call of Duty Reihe.

Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

2005

2005 erschien Grand Theft Auto: San Andreas. Die USK stuft es ,,ab 16,, ein, die PEGI ,,ab 18,,. Das Spiel löst Empörung in vielen Ländern aus. Durch den Fortschritt der Grafik und den Realismus versetzt es den Spieler stark in das Geschehen. In diesem Spiel gibt es keine Grenzen, man kann also einfach auf die Straße laufen und einen Massenmord begehen. Das Spiel thematisiert Sex, Drogen und Gewalt. GTA: San Andreas wird zu dieser Zeit gerne als Grund für Amokläufe benutzt.

So langsam erkennt man in welche Richtung es geht. Die Spiele werden Brutaler, die USK jedoch sanfter.

 

Das Thema Gewalt in Spielen führt oft zu einer langen Diskussion. Doch vergleicht man Spiele von früher mit Spiele von Heute, sollte man sich vielleicht tatsächlich mal an den Kopf fassen. Ich entführe euch (,wenn ihr wollt,) auf eine Zeitreise, die euch zeigt wie sich Gewalt in Spielen verändert hat.

 

2010

Wir sind am Ende unserer kleinen virtuellen Reise. Für das Jahr 2010 habe ich Kane & Lynch 2: Dog Days ausgewählt. Es repräsentiert wie überwältigende Grafik und enorme Brutalität zu einem gefährlichen Mittel werden können. Das Spiel besteht zum Großteil aus gut inszenierten Schießereien. Das Spiel ist ab 18 freigegeben, früher wäre es sicher auf dem Index gelandet, wenn man mal nur von dem Gameplay ausgeht. Wobei man dazu sagen muss, dass das Spiel in Deutschland nur in der Cut-Version erhältlich ist.

 

 

Fazit: Die Brutalität in Videospielen ist stark gestiegen. Natürlich ist es schwer z.B. ein Kane & Lynch 2 mit Doom zu vergleichen, da sie sich in Grafik, Sound etc. gewaltig unterscheiden. Jedoch wurde früher lediglich Beispielsweise mit einer Pistolen geschossen, dann war der Gegner eben Tod und das war´s. Heute ist das ganz anders. Es ist kein Problem mehr Körperteile abzutrennen oder mit einer Kettensäge ein Massaker zu starten.

Mit Spielen wie GTA ,,meinen es die Entwickler mit Gewalt etwas zu gut,,. Früher brauchte man sich keine Gedanken zu machen ob man zwischen Realität und Spiel unterscheiden kann. Heutzutage ist durch die hohe Auflösung die Unterscheidung bei manchen Spielern schon sehr viel schwerer. Wenn man sich jedoch an die USK Einstufungen hält, bekommt man Spiele mit viel Gewalt erst ab 18. Mit 18 sollte man sich selber gut kennen und man sollte selber entscheiden können ob ein Spiel einen beeinflussen kann oder nicht.

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