Killzone 3 - Während PR-Aktion: Helghast-Cosplayer muss Ausrüstung ablegen

Steven Drewers

Sony hat für das heutigen Exklusiv-Anspielen von Killzone 3 in München schwere Geschütze aufgefahren. Eine etwas gewagte PR-Aktion erregte jedoch die Neugier der Polizei und wurde prompt abgebrochen.

Standesgemäß wurden die geladenen Medienvertreter mit einem Hummer H2 in der Innenstadt abgeholt. Als Geleitschutz waren einige Helghast mit von der Partie – natürlich nur verkleidet. Einige der Fotografen beschlossen kurzerhand ein paar interessante Fotos mit einem der schwarzen Soldaten zu machen, woraufhin sich die Polizei einmischte.

Die durchblickte die Aktion zwar schnell, führte den verkleideten PR-Mitarbeiter jedoch zum Dienstfahrzeug und überprüfte die Personalien des mit Gasmaske, Kampfausrüstung und Waffen-Replikat ausgestatteten Helghast aus Killzone 3. Besonders in Augenschein genommen, wurde sein Spielzeug-Geschoss denn auch das Führen von Anscheins-Waffen ist in Deutschland laut WaffG §42a verboten. Zumindest, wenn die sich in Größe und Farbgebung nicht mindestens zu 50 Prozent vom Original unterscheiden.

Der Darsteller ist allerdings glimpflich davongekommen und hat keine weiteren Konsequenzen zu befürchten. Im Extremfall kostet diese Ordnungswidrigkeit immerhin bis zu 10.000 €.

Quelle: kotaku

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