King of Fighters XIII

Nachdem The King of Fighters XII sowohl bei Serienfans als auch bei der Presse für reichlich Unmut gesorgt hat, besinnt sich Entwickler “SNK Playmore” mit King of Fighters XIII wieder ein wenig mehr auf seine Ursprünge. Im Zuge dessen wurden viele Neuerungen aus dem zwölften Teil auch ruck zuck wieder rückgängig gemacht. Die Guard-Attack-, Clash- und Critical-Counter-Systeme sind genauso von der Bildfläche verschwunden, wie auch die dynamische Kamera, die im zwölften Teil noch ab und an rein- und rausgezoomt hat.

King of Fighters XIII bietet ein gelungenes Kampfsystem, das mit seiner Hyperdrive-Leiste und einer ausgefeilten Combo-Palette viel Tiefgang bietet. Anstand jeden Move einzeln auszuführen, ermöglicht es das mit dem Hyperdrive-Balken fast alle Moves problemlos aneinanderzureihen. Dabei ist “King of Fighters XIII sehr zugänglich gehalten, denn bei der Eingabe der verschiedenen Combos kommt es nicht auf exakte Sekundengenauigkeit an, auch unerfahrene Spieler können so die verschiedensten Kampfmoves vollführen.

Zudem legt “SNK Playmore” mit dem dreizehnten Teil ihrer Prügelreihe einen starken Fokus auf Teambasierte Kämpfe. Ihr wählt gleich zu Anfang drei verschiedene Figuren aus, mit denen ihr dann zu Felde zieht. Im Gegensatz zu Genrekonkurrenten wie Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds könnt ihr die Charaktere aber nicht während des Kampfes wechseln und so noch stärkere Combos starten. Stattdessen tritt der nächste Kämpfer einfach dann in den Ring, wenn der vorherige besiegt wurde.

Eine Story gibts in der “King of Fighters”-Serie auch noch und der dreizehnte Teil stellt sogar den Abschluss des Story Arcs des Charakters Ash Crimson dar. Damit findet die seit “King of Fighters 2003″ laufende Geschichte endlich ihren Abschluss.

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