Kingdom Hearts 3: Mögliche Switch-Version und zweiter spielbarer Charaktere

Sandro Kreitlow
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Auf der D23 Expo enthüllte Disney die Toy Story-Welt in Kingdom Hearts 3. Der Game Director Tetsuya Nomura verrät in einem Interview nicht nur, dass die Rollenspiel-Fortsetzung auch für die Nintendo Switch möglich ist, sondern auch den Grund für die lange Entwicklung und mindestens einen zweiten spielbaren Charakter. 

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Kingdom Hearts 3: Toy-Story-Trailer

Wie der Game Director Tetsuya Nomura auf der D23 Expo von Disney verrät, könnten Kingdom Hearts HD 1.5 + 2.5 ReMIX und Kingdom Hearts HD II.8 Final Chapter Prologue in der Zukunft auch für die Xbox One und Nintendo Switch erscheinen. Auch ist es nicht unwahrscheinlich, dass Kingdom Hearts 3 auf der Nintendo Switch spielbar sein wird, wie Nomura im Interview mit IGN verrät:

„Die Nintendo Switch ist definitiv ein sehr interessantes Stück Hardware, aber wenn wir einfach sagen würden ‘Yeah, es kommt für Nintendo Switch’, bin ich mir sicher, dass Leute kommen und sagen würden: ‘Aber was ist mit der PS4 und Xbox One? Wir wollen diese Versionen zuerst. Fokussiert euch nicht auf andere Plattformen’. Also wollen wir uns erst einmal auf die Plattformen fokussieren, die wir bereits für Kingdom Hearts 3 angekündigt haben. Danach können wir vielleicht über andere Möglichkeiten nachdenken.“

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Außerdem sprach Nomura mit IGN über einen zweiten spielbaren Charakter neben Sora:

„Es wäre schwierig, mehrerere spielbare Charaktere einzuführen, aber es gibt die Absicht, einen spielbaren Charakter neben Sora hinzuzufügen. Leiderkönnen wir noch nicht bekanntgeben, wer es ist, aber es wird einen anderen spielbaren Charakter geben.“

Während Donald Duck und Goofy in den ersten beiden Haupt-Teilen von einer künstlichen Intelligenz gesteuert wurden, wird Kingdom Hearts 3 ein neues Partysystem spendiert. Das neue System wird es ermöglichen, mehrere Charaktere darzustellen. Das Dimension Link-Feature aus Kingdom Hearts: Birth by Sleep ist damit Geschichte.

In einem weiteren Interview mit Gamespot erklärt Nomura außerdem die lange Entwicklungszeit. Er merkte an, dass die Ankündigung eines Spiels nicht gleichzeitig bedeutet, dass das Spiel in die Vollproduktion startet. Ein Grund für die schwierige Entwicklung war, dass die Entwickler nach einem Jahr die Engine wechseln mussten. Die Entwicklung startete auf Basis einer hauseigenen Lösung, ehe sich die Nomura und sein Team für die Unreal Engine 4 entschieden. Dadurch gingen einige Assets verloren, wodurch neue Inhalte entworfen werden mussten. Zudem wird als weiterer Grund die Ressourcen-Verwaltung des Publishers Square Enix genannt. Darüber hinaus gibt es allerdings laut Nomura keine Probleme in der Entwicklung.

Weitere Themen: Kingdom Hearts, Square Enix

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