Familienspaß pur! – Die besten Animationsfilme, die nicht von Pixar sind

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(Jens) Pixar ist das Top-Studio, wenn es um Animationsfilme geht. Egal ob Toy Story, Die Monster AG oder Oben, jeder dieser Filme hat wahnsinnig viel Geld eingespielt. Welcher der Beste ist, vermag man kaum zu sagen, auch bei den Pixar-Kurzfilmen. Doch es gibt auch noch andere Studios, die seit Jahren versuchen, dem Platzhirsch Konkurrenz zu machen. Finanziell mag das dem ein oder anderen geglückt sein, aber wie sieht es mit der Qualität aus? Wir stellen euch die zehn besten Animationsfilme vor, die nicht von Pixar sind.

Familienspaß pur! – Die besten Animationsfilme, die nicht von Pixar sind

Ice Age

2002 – 20th Century Fox

Beginnen wir direkt mit einem modernen Klassiker: Ice Age, einem der wohl besten Animationsfilme überhaupt. Dabei hätte die Geschichte rund um das Faultier Sid, das mürrische Mammut Manfred – liebevoll von Sid Manni genannt – und den ursprünglich nicht ganz so lieben Säbelzahntiger Diego, die ein verloren gegangenes Menschen-Baby zu seiner Familie zurückbringen wollen, eigentlich ein gewöhnlicher Zeichentrickfilm hätte werden sollen. Da allerdings die beiden vorherigen Filme Anastasia und Titan A.E. an den Kinokassen gefloppt waren, entschied man sich bei 20th Century Fox dazu, Ice Age als computeranimierten Film von den Blue Sky Studios, einer Tochterfirma von Fox, produzieren zu lassen.

Dieser Schritt, der das Unternehmen 75 Millionen Dollar kostete, hat sich jedoch mehr als gelohnt, denn Ice Age spielte weltweit 383 Millionen Dollar ein und zog auch noch zwei Nachfolger mit sich, deren Einspielergebnisse noch höher ausfielen. So ist Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los von 2009 mit 887 Millionen Dollar der bisher dritterfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten – und zudem handelt es sich hierbei auch noch um eine sehr gute Fortsetzung, die fast an den ersten Teil heranreicht, während der zweite Teil der Serie eher ein müder, aber immerhin noch ganz netter Aufguss von Teil 1 ist. Letzterer ist aber warhaftig ein Meisterwerk, was vor allem an den drei Hauptcharakteren liegt, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Im Prinzip ist Ice Age eine Buddy-Komödie, die in der Eiszeit spielt und deren Protagonisten Tiere sind – nur sind es halt drei Figuren und nicht nur zwei. Heimlicher Star des Films ist aber nach wie vor das Säbelzahneichhörnchen Scrat, dass immer mal wieder zur Auflockerung im Film auftaucht, stets auf der Suche nach einem geeigneten Platz, um seine Eichel zu vergraben. Auf den eigentlichen Plot hat Scrat jedoch keinen Einfluss. Das liegt daran, dass er ursprünglich nur in den Trailern zum Film auftauchen sollte. Aufgrund der positiven Reaktionen des Publikums bauten die Macher Scrat aber doch noch in den Film ein. Für eine Integration in die Hauptgeschichte war jedoch keine Zeit mehr.

Ich kann Ice Age nur jedem wärmstens, nein, “kältestens” empfehlen, denn hier ist wirklich ein Meilenstein der Animationsfilmgeschichte entstanden.

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