L.A. Noire - Pachter: Vorwürfe gegen Team Bondi sind voreilig

Maurice Urban

Bei Team Bondi wird man derzeit mit Anschuldigungen geradezu überschwemmt, immer wieder hört man von einem schlechten Arbeitsklima und vielen Überstunden. Doch Branchenanalyst Michael Pachter hält diese Vorwürfe für voreilig.

L.A. Noire - Pachter: Vorwürfe gegen Team Bondi sind voreilig

Unter anderem sollte man so das Fehlen von vielen Mitarbeitern in den Credits von L.A. Noire eher Rockstar in die Schuhe schieben. In der neuesten Ausgabe von Pach Attack meint Pachter so:

“Meinem Verständnis nach ist das kein Brendan McNamara/Team Bondi Problem, sondern ein Rockstar Problem. Was geschah war, dass ach ein paar hundert Leute von Rockstar an dem Spiel arbeiteten und ich glaube nicht, dass sie 45 Minuten an Credits am Ende des Spiels haben wollten. Also traf jemand die Entscheidung – und meines Wissens nach war es nicht Brendans Entscheidung – , dass sie die Anzahl der Leute, die Credits bekommen herunterschrauben mussten und er hatte keine Kontrolle darüber.”

Weiterhin weißt Pachter nicht nur darauf hin, dass bezahlte Überstunden in der Videospielindustrie ohnehin nicht üblich sind, sondern auch das sich die Mitarbeiter auf saftige Zusatzzahlungen freuen können.

“Ich denke jeder vergisst, dass es wenn ein Spiel gut ist – und L.A. Noire war gut – einen Gewinn-Pool und Boni gibt. Meine Vermutung ist, dass es einen Gewinn-Pool von 5-10 Millionen $ gibt. Sie werden deutlich mehr Geld als nur ihr Stundengehalt verdienen und sie werden einen Ausgleich für Überstunden bekommen, also denke ich, dass alle Beschwerden über Team Bondi verfrüht sind.”

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