League of Legends: Profi wegen häuslicher Gewalt für 20 Monate suspendiert

Luis Kümmeler

Nachdem der „League of Legends“-Profispieler Li „Vasilii“ Wei-Jun im vergangenen Monat negativ durch häusliche Gewalt gegen seine Freundin auffiel, zieht Riot Games Konseqzenzen und sperrt den Wüterich für einen Zeitraum von 20 Monaten. Außerdem sollen Fälle extremen Fehlverhaltens künftig mit noch wesentlich längeren Sperrungen bestraft werden können.

Vor knapp einem Monat wurde der „League of Legends“-Profi Li „Vasilii“ Wei-Jun aufgrund von häuslicher Gewalt von der Polizei verhaftet. Im Livestream war zu hören, wie er einen Wutanfall hatte und seine Freundin einschüchterte und angeblich sogar schlug. Nun zieht der LoL-Betreiber Riot Games Konsequenzen: Auf seiner Webseite hat das Studio offiziell verkündet, dass es Vasilii für 20 Monate von professionellen Spielen suspendiert hat. Erst ab dem 1. Januar 2020 soll der Wüterich wieder teilnehmen dürfen.

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„Die Tatsache, dass Drohungen häuslicher Gewalt gegen eine wehrlose Person in einem privaten Wohnsitz getätigt wurden, halten wir für gravierende Faktoren. Drohungen dieser Art gegen einen anderen Profispieler könnten zu einer zehnmonatigen Sperre führen, doch körperliche Einschüchterung und Drohungen häuslicher Gewalt sollten wesentlich härter bestraft werden“, so das Unternehmen, das hinzufügt, Vasilii sei bereits zuvor durch seine Agressionen aufgefallen. Im vergangenen Jahr soll er während einer Bühnenpartie etwa eine Tastatur zerschmettert und einen Kameramann eingeschüchtert haben.

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Wie Riot Games weiter ausführt, will der Entwickler durch den aktuellen Fall eingesehen haben, dass die bisherige Höchststrafe von zehn Monaten zu gering für gewisse Vergehen sei. Deswegen behält sich der „League of Legends“-Betreiber vor, extremes Fehlverhalten von Spielern in Zukunft auch mit Sperren auf unbestimmte Zeit zu ahnden.

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