Zelda: Skyward Sword Test - Link in the Sky with Diamonds

Tom
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In The Legend of Zelda: Skyward Sword ist vieles anders und noch mehr gleich. Dabei ist Veränderung etwas Gutes, vor allem für eine Serie, die seit ihrem 3D-Debüt 1998 nur sehr kleine Schritte nach vorn gemacht hat. Nun könnte man sagen, dass Miyamotos legendäres Zelda keiner Innovation bedarf. Doch die Wahrheit ist, dass sich der aktuellste Teil der Serie über weite Strecken schlicht alt anfühlt. Ist “Skyward Sword” so überholt wie die Konsole, auf der man es spielt?

Zelda: Skyward Sword Test - Link in the Sky with Diamonds

Hach, welch Idylle. Link lebt friedlich und zufrieden zusammen mit seiner Kindheitsfreundin Zelda in der Wolkenstadt und bereitet sich auf den zeremoniellen Wettkampf im Wolkenvogelreiten vor. Dumm nur, dass sein Reitvogel spurlos verschwunden ist: Das kann der spitzohrige Jüngling nicht auf sich sitzen lassen und beginnt alsbald die epische Quest des verschollenen Federviehs! Okay, episch geht anders – Skyward Sword nimmt sich reichlich Zeit, die Spielwelt mit seinen Charakteren vorzustellen. Das ist zwar ganz putzig, zieht uns aber nicht annähernd so schnell in das Spiel wie einst der Dekubaum-Dungeon in “Ocarina of Time”.

Also hier mal das Ganze im Schnelldurchlauf: Zelda geht in einem Wirbelsturm verloren, Link zieht das Himmelsschwert aus dem Tempel der Wolkenstadt, lernt den Geist des Schwertes Phai kennen und folgt als Auserwählter der blonden Schönheit ins unentdeckte Erdreich Hyrule. Originell war die Geschichte von Zelda ja noch nie, allerdings konnte gerade “Twilight Princess” mit schönen Charakteren punkten. Allein das freche Katzenwesen Midna war sympathisch, während Phai unterwürfig und ausdrucksarm bleibt – Schade.


Zwei bis drei Stunden müsst ihr einrechnen, bis ihr den ersten Dungeon betretet. Zwar sind die teils riesigen Gebiete vor den finsteren Höhlen ebenfalls gespickt mit Feinden und Rätseln, die Befriedigung eines vom Eingang bis zum Bossgegner durchdesignten Dungeons bieten sie aber nicht. Oft wirkt die Hatz nach Schaltern oder Schlüsselfragmenten in den Außenarealen wie Füllwerk, gerade im Vergleich zu den Tempeln und Ruinen mit ihren Schätzen und großen Momenten.

Minispiele gibt es kaum (kein Angeln!), dafür können wir ähnlich wie in Monster Hunter auf Materialjagd gehen und etwa Eisenerz ausbuddeln oder Käfer fangen. Damit verbessern wir zwischen den Dungeons in der Wolkenstadt unsere Ausrüstung – das ist ganz nett, spielerisch aber nicht notwendig. Wer die optionalen Upgrades auslässt, wird es kaum schwerer haben.

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