Zelda: Skyward Sword Vorschau - Wind Waker trifft auf Twilight Princess

Tom
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Habt ihr euch schon immer gefragt, wo Ganondorf in “Ocarina of Time” eigentlich herkommt? Oder wie das Master Sword entstanden ist? Oder wann und wie Zelda überhaupt zur Prinzessin wurde? Na dann Vorhang auf für “The Legend of Zelda: Skyward Sword”, der Vorgeschichte zu den Ereignissen des Ocarina-Abenteuers. Wir durften den neuesten Zelda-Teil bei Nintendo anspielen – hier ist unser Ersteindruck!

Zelda: Skyward Sword Vorschau - Wind Waker trifft auf Twilight Princess

Es gibt sie tatsächlich: Eine durchgehende Chronologie, die alle Zelda-Spiele miteinander verbindet. “The Minish Cap” gilt als die älteste Erzählung Hyrules, “Ocarina of Time” spaltet sogar den Zeitstrang und bringt sowohl die Geschichte des “Wind Waker” als auch die von “Majora’s Mask” hervor. Das ist mächtig verwirrend und für den durchschnittlichen Zelda-Spieler auch vollkommen irrelevant. Dass allerdings die Herkunft einiger fundamentaler Elemente hyrulescher Triforce-Märchen erklären will, ist dann doch wieder sehr interessant.

Zwanzig Minuten durften wir “Skyward Sword” anspielen – viel Zeit für ausführliches Storytelling war da natürlich nicht. Immerhin wurde uns der Bösewicht Lord Ghirahim vorgestellt – eine schlanke, schräge Figur mit weißer Emo-Tolle und dickem Lidschatten. Und sonst? Link und Zelda leben zusammen als junge Erwachsene in der Skyloft, einer Gruppe schwebender Inseln. Zelda ist noch keine Prinzessin, Link noch kein Held. Das wird sich ändern. Wie und warum will uns “Skyward Sword” im November dieses Jahres erzählen.

Als 2010 der aktuelle Teil der Zelda-Reihe von Nintendo-Guru Shigeru Miyamoto höchstpersönlich auf der E3 vorgestellt wurde, sah es zunächst finster um das Action-Adventure aus. Bei der Bühnen-Demonstration hat so gut wie nichts funktioniert, die als super-präzise angepriesene Wii Motion-Plus-Steuerung schien extrem ungenau. Das lag an Interferenzen, hieß es damals. Jetzt endlich konnten wir uns selbst von der Genauigkeit der sonst als “Fuchtel”-Steuerung betitelten Wii Remote-Bedienung überzeugen.

Im ersten Teil der Demo stürzten wir uns auf dem Rücken eines bunt befiederten Vogels in die Wolkenwelt von Skyloft und mussten eine Art Quidditch-Minispielchen absolvieren. Link tritt gegen drei seiner Freunde an und muss vor allen anderen eine Statue aus den Fängen eines vorausfliegenden Vogels in die Hände bekommen. Die Wii-Remote wird dabei zu unserem gefiederten Reittier: Neigen wir sie nach vorn, beginnt unser Vogel den Sturzflug, fangen wir an zu wedeln, dann beginnt das Federvieh zu flattern und gewinnt so an Höhe und Geschwindigkeit. Schnell ist die Steuerung verinnerlicht und wir fangen die begehrte Statue. Das Ganze erinnert an die Fluglevels aus “Super Mario Galaxy”, fühlt sich allerdings um einiges präziser an – fliegenden Felsen und unseren Mitbewerbern weichen wir so mit Leichtigkeit aus.

Danach ging es dann endlich in einen Dungeon. Ein kreisrunder Raum, wahrscheinlich irgendein Tempel – Runen schmücken die Wände, Ranken brechen durch den Boden und Spinnenweben hängen von der Decke. In der Mitte ist eine verschlossene Kammer – die Tür ist verschlossen. Des Rätsels Lösung ist ein Kristall über der Tür, den wir aktivieren müssen. Dazu nimmt Link den fliegenden Skarabäus aus seiner Tasche – einer der neuen Gegenstände im Spiel. Den steuern wir ähnlich wie den Vogel im Minispiel zuvor mit der Wii-Fernbedienung und aktivieren mit einem gezielten Treffer problemlos den Kristall.

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