Lone Survivor

28 Days Later, I Am Legend und Contermination machen es vor: Das Indie-Spiel Lone Survivor greift es auf. Die Rede ist von dem düsteren Endzeitszenario, in dem lebensbedrohliche Krankheiten die Weltbevölkerung auf ein extremes Minimum herunter dezimieren.

Im 2D-Plattformer Lone Survivor seid ihr dieser eine mehr oder weniger glückliche Überlebende, der sich mit Mundschutz und Knüppel in seinem Apartment verschanzt hat. Früher oder später, so will es der natürliche Selbsterhaltungstrieb, müsst ihr aber raus und für Nahrung sorgen. Auch Medikamente müssen regelmäßig eingenommen werden, damit ihr bei (klarem) Verstand bleibt.

Dass ihr dabei nicht unbedingt nur auf rezeptpflichtige Arzneien und konventionelle Lebensmittel zurückgreift, steht außer Frage. Dabei werdet ihr immer wieder im Verlaufe des Spiels auf unterschiedliche Lösungswege für eure akuten Probleme stoßen, die mitunter weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Der Spieler wird selbstverständlich auch in der Lage sein, zur Waffe zu greifen. Denn in den verlassenen Straßen schleichen so manche Kreaturen herum, die besonders gut auf Menschenfleisch zu sprechen sind. Entwickler Jasper Byrne versucht derzeit noch einen Weg zu erzielen, die Nutzung von Waffen zu einem Akt zu machen, der wohl überlegt sein will.

Andere Möglichkeiten, den finsteren Kreaturen zu entgehen, gibt es nämlich in Lone Survivor auch. Der Protagonist kann sich durch Schatten schleichen, so dass sich die Feinde an ihm vorbeibewegen. Dabei verzichtet das Entwicklerstudio Superflat allerdings auf großartigen Nervenkitzel, Blutfontänen und eine ausufernde Grafik, arbeitet lieber langsam und mit einer starken Soundkulisse, die die bedrückende Atmosphäre verstärken soll.

Release vom Überlebens-Indie-Game soll im März 2012 stattfinden und vorerst nur für den heimischen PC.

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