Mass Effect 3: Große Änderungen am Rufsystem

Robin Schweiger

In den ersten beiden Teilen der Sci-Fi-Saga war jede Entscheidung mit guten Paragon- oder bösen Renegade-Punkten “belohnt” worden. Auch Entscheidungen, die eigentlich in eine Grauzone fallen, wurden in das starre Gut/Böse-Konzept gedrängt. Mit Mass Effect 3 hat das ein Ende.

Mass Effect 3: Große Änderungen am Rufsystem

Viele Dialogoptionen waren in Mass Effect 2 nur verfügbar, wenn man eine Mindestanzahl an Paragon- oder Renegade-Punkten hatte. Habt ihr euch also je nach Aufgabe anders entschieden, blieben euch die entsprechenden Dialogoptionen verwehrt. So ist man schnell dazu übergegangen, einfach immer die gute oder böse Dialogoptionen zu wählen.

Die moralische Zwangsjacke wurde nun mit “Mass Effect 3″ endlich entfernt, wie Bioware in einem neuen Blogpost erklärt. Zwar gibt es immernoch eine Paragon/Renegade-Skala, allerdings gibt es nun auch allgemeine Rufpunkte. Trefft ihr eine Entscheidung, die moralisch nicht klar einzuordnen ist, gibt es diese allgemeinen Punkte, mit denen ihr dann auch erweiterte Dialogoptionen freischaltet, ohne euch immer für die gleiche Moralausrichtung entscheiden zu müssen.

Egal ob Paragon oder Renegade – einen Bösewicht werdet ihr nie spielen. Shephard ist und bleibt der Held der Serie und möchte das Universum retten. Lediglich die Art und Weise ändert sich dabei. Auch die Auswirkungen seines Rufes sind nun andere, als in den Vorgängern, wo sich etwa Händlerpreise verändert haben. Denn in “Mass Effect 3″ ist die Ausgangslage eine andere – das Universum wird zerstört und Shephard ist der einzige, der das verhindern kann. Deswegen entscheidet euer Ruf nicht mehr über solch – im Vergleich – unbedeutende Dinge. Stattdessen ist er entscheidend darüber, wie euch andere Rassen sehen, deren Hilfe ihr gegen die Reaper anfordert.

Weitere Themen: Mass Effect 3 Demo, BioWare

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