Mass Effect - Andromeda: Die Wertungen zur Space Opera in der Übersicht

Richard Benzler
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Ganze 5 Jahre liegt der letzte Eintrag der prestigeträchtigen Sci-Fi-Serie zurück. Nun steht mit Mass Effect: Andromeda das nächste Kapitel in BioWares RPG-Kosmos an. Hat sich die lange Wartezeit gelohnt? Haben sich die Befürchtungen bewahrheitet oder sind alle Aspekte, die Kritiker im Voraus monierten, bloß Lappalien im Kontext des großen Ganzen? Wie das Spiel bei uns und den internationalen Medien abgeschnitten hat, haben wir für Dich zusammengefasst.

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Mass Effect Andromeda: Der Launch-Trailer zum Rollenspiel

Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass zwischen den internationalen Wertungen zum jüngsten Sci-Fi-Epos Galaxien liegen: Von maßloser Begeisterung bis hin zu „Schlechtestes-BioWare-RPG-aller-Zeiten“-Proklamationen ist alles mit von der Partie. Auch wir konnten uns bereits ein genaues Bild von der vertrackten Sachlage machen und hier mit einem umfangreichen Urteil aufwarten, das im tendenziell kritischen Lager beheimatet ist:

  Mass Effect - Andromeda im Test: Ein unfertiges Sci-Fi-Abenteuer

Hier findest Du ersten die Wertungen zu Mass Effect: Andromeda

Metacritic – 78/100 (Stand: 20.3.2017)


Am fabrikneuen Mass Effect, das erstmalig nicht auf Commander Shepards Schultern ausgetragen wird, scheiden sich die Geister. Besonders interessant ist hierbei die vielfältige Auslegung gewisser spielerischer Aspekte. Was einem Kritiker bitter aufstößt, wird vom Anderen als Stärke und Verbesserung gegenüber der Original-Trilogie ausgelegt. Schon lange gab es nicht mehr eine solche Diskrepanz hinsichtlich eines AAA-Titels – erst recht nicht bei einem Spiel aus dem Hause des kanadischen RPG-Großmeisters.

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Massive Grafikfehler in Mass Effect: Andromeda

 

An dieser Stelle noch ein kurzes Fazit aus unserem Test

„Die Befürchtung hat sich leider bewahrheitet. Mass Effect: Andromeda enthüllt eine leere, offene Welt, in der eine verlorene Geschichte erzählt wird, die selten Atmosphäre aufbaut. Eine gute Erzählung rückt in den Hintergrund, vielmehr gilt es, Ressourcen zu sammeln, um die Quests nacheinander abzuarbeiten. Laufe von A nach B, scanne Objekte, wenn Dir gesagt wird, dass Du sie scannen sollst, um zu erfahren, dass die Quelle eines Defekts gefunden wurden oder ein neues Tier entdeckt wurde – also nichts, was die Erzählung vorantreibt. An allen Ecken und Kanten wirkt Mass Effect: Andromeda unfertig.“

Weitere Themen: E3 2016, Electronic Arts

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