Großbritannien - Außenminister spricht sich gegen MoH aus

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Neben anfänglichen Stimmen, dass das neue Medal of Honor deutliche Grenzen überschreite, breitet sich die Kritik nun über den ganzen Globus aus. Auch hier in Europa gibt es die ersten Beschwerden. Der britische Außenminister Liam Fox (s. Bild) bat nun alle Händler darum, das Kriegsspiel nicht in ihren Bestand zu nehmen. Er bezeichnete den, in Afghanistan angesiedelten, Egoshooter als ”schockierend”.

 

Es sei erschreckend, dass jemand die Taten der Taliban erneut darstelle. Kinder haben ihre Väter und Frauen ihre Ehemänner an der terrorsitischen Organisation verloren.

”Ich bin empört und wütend. Es ist schwer zu glauben, dass auch nur ein Brürger daran interessiert ist ein solch un-britisches Spiel zu kaufen. Ich appelliere an alle Einzelhändler, dieses geschmacklose Produkt zu verbieten und so unseren Streitkräften unsere Unterstützung zu zeigen.”

Hauptauslöser für die Debatte war die Tatsache, dass der Spieler die Möglichkeit hat in Multiplayer-Gefechten die Seite der Taliban einzunehmen.

EA antwortete auf die Vorwürfe in der ”Sunday Times” damit, dass das neue Medal of Honor-Format lediglich die Tatsache wiederspiegelt, dass es in einem Konflikt immer zwei Seiten gibt.

”Wir geben dem Spieler die Möglichkeit, beide Seiten zu spielen. Die meisten von uns haben das schon mit sieben Jahren getan: wenn einer der Cop ist muss ein anderer der Räuber sein – in MoH muss jemand die Taliban sein.”

Medal of Honor erscheint am 15. Oktober für XBOX 360, PS3 und PC.

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