Metro Last Light Vorschau - We're going deeper underground

Jonas Wekenborg
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Am Montag war der Jonas in London. Eingeladen hatte THQ, um zwei neue Spiele aus dem Sortiment für die E3 zu präsentieren. Dabei sah er nicht nur die Aschewolke aus Island und David "the Hoff" Hasselhoff, sondern auch Metro Last Light. Und er sah, dass es gut war.

Metro Last Light Vorschau - We're going deeper underground

20 Jahre nach der Apokalypse herrschen lebensbedrohliche Zustände an der Oberfläche von Russland. Radioaktive Strahlung und Dämonen, genannt “Dark Ones”, machen es den Menschen unmöglich, dort lange zu überleben. Die Luft ist geschwängert von faulen giftigen Gasen und die Dämonen haben eine Vorliebe für Menschenfleisch. Daher bewohnen die Moskauer Überlebenden die Metro, die extra für solche Fälle ausgebaut worden war. Lebensmittel und Munition sichern den Menschen das Weiterleben für einige Monate oder, ja, eben 20 Jahre.

Die einzelnen Metro-Stationen sind zu eigenständigen Wohnstätten und Handelsposten geworden. Doch immer wieder müssen sogenannte Hunter an die Oberwelt, um Vorräte in den zerstörten Ruinen der einstigen Hauptstadt zu suchen. Diese Aufgabe ist gefährlich, da nicht nur die Dark Ones Jagd auf die Sammler machen, sondern auch andere Glücksjäger und Angehörige der faschistischen Fraktion “Reich”. Artiom ist einer von diesen Huntern.


Richtig gehört, der sympathische Russe, der manchmal so schwer schnauft und mitunter sehr maulfaul ist, darf erneut als Protagonist in “Metro Last Light” herhalten. Die Geschichte von Last Light basiert nicht, wie viele erwartet und gemutmaßt hatten, auf der Buchvorlage “Metro 2034″. Auf Rückfrage erklärten die Entwickler, dass das Buch einfach zu vertrackt gewesen sei, zu viele Zeitsprünge und Dialoge enthalte. So hatte sich das Studio eine eigenständige Story einfallen lassen, die Dmitri Glukhovski alle Ehre gemacht hätte.

“Metro Last Light” stellt das direkte Sequel zu “Metro 2033″ dar. Dabei wurde in vielen Punkten am ersten Teil festgehalten. Denn die Welt hat sich nicht großartig verändert, auch die linearen Levelschläuche sind geblieben, wobei die Entwickler doch ebenfalls an “S.T.A.L.K.E.R.” gearbeitet hatten. Auf die Erwähnung des Open World-Shooters und die Frage, warum man nicht auf dessen Erfolgskonzept umgemünzt hätte, kriegen wir ein freches Grinsen. “Das Spiel finde ich mittlerweile nicht mehr so toll”, gab uns Dean Sharpe, der Metro-Producer zu verstehen. Wir haken nach: “Aber du hast es doch selbst mitentwickelt?” “Ja, aber ich finde Open World passt einfach nicht zu Metro und wir wollten Geist und Seele des Originals beibehalten.” Können wir so akzeptieren, unter Vorbehalt.

Die Intention hinter “Metro Last Light” steckt für die Entwickler darin, “eines der schönsten Spiele” zu programmieren. Da kommen sie nahe heran, von dem was man sehen durfte. Dafür setzt man jetzt auf dynamische Licht- und Zerstörungseffekte, allgemein bleibt das Spiel unter Tage allerdings recht dunkel, so dass man hinter einigen schwarzen Tunnelpassagen einfach keine Texturen erkennen kann.

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