3 Gründe, warum der Minecraft-Film die bisher beste Spiele-Verfilmung wird!

Kristin Knillmann
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Vorgestern machte es die Runde: Der Regisseur für den Minecraft-Film wird “It’s Always Sunny in Philadelphia”-Star Rob McElhenney sein. WER?, fragt ihr? Genau der Richtige, sage ich. Warum der Film mit ihm im Regie-Stuhl die beste Videospielverfilmung aller Zeiten werden könnte, erzähle ich euch in diesem Artikel.

3 Gründe, warum der Minecraft-Film die bisher beste Spiele-Verfilmung wird!

Grund 1: Rob McElhenney hat einen ähnlichen Werdegang wie Notch

Im Jahre 2015 weiß jedes Kind und jeder Hund, was Minecraft ist, was Mojang so macht und wer dieser Notch-Typ sein soll. Das sah aber längst nicht immer so aus: Damals™ - also im Mai 2009, als die Alpha erstmals öffentlich für PC erschien – krähte noch kein Hahn nach Markus Persson und seinem Sandbox-Spiel. Notch arbeitete seinerzeit an dem Indie-Titel, während er hauptberuflich bei King.com saß. Heißt: nur wenig Zeit, also umgerechnet auch wenig Budget, floss in sein Herzprojekt. Erst später mit mehr Spielern, mehr Berichterstattung und mehr Aufmerksamkeit wurde Minecraft das Phänomen, das wir heute kennen und lieben.

Rob McElhenney hat ähnliches durchgemacht: Die erste Folge seiner Comedy-Serie It’s Always Sunny in Philadelphia entstand mit minimalem Budget. Weil Rob das Projekt gemeinsam mit seinen Freunden Glenn Howerton und Charlie Day unbedingt umsetzen wollte, schnappten sie sich zwei Camcorder, kaufen Videotapes für geschätzt 85 – 200$ – und filmten einfach drauf los. Einen Ausschnitt der Episode seht ihr hier:

Der Sender FX war sich anschließend nicht mal sicher, ob sie das Projekt wirklich wollten. Also drehte Rob noch eine zweite Episode, mit der er die Verantwortlichen überzeugen konnte. Ein Glück, das nicht lange hielt, denn die Einschaltquoten waren so mies, dass die Serie fast eingestellt worden wäre. Durch ein kleines Wunder holte Rob dann aber Danny DeVito ab Staffel 2 an Bord, was It’s Always Sunny rettete und zu seinem heutigen Kult-Status verhalf.

Zwei Geschichten, die gut zusammenpassen: Sowohl Rob als auch Notch wissen, was es bedeutet, ein Projekt umzusetzen, in das man seine komplette Zeit und sein ganzes Herz steckt. Und sie wissen beide, wie es sich anfühlt, mit einem solchen Projekt zu wachsen und bekannt zu werden. Aus diesem Grund bin ich mir sicher, dass Rob McElhenney ganz genau weiß, wie er das Ursprungsmaterial behandeln muss, um einen tollen, erfolgreichen Film zu drehen.

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Grund 2: Rob McElhenney hat einen fantastischen Humor

Teil des Deals mit dem Sender FX war es, dass Rob McElhenney die Serie It’s Always Sunny in Philadelphia gemeinsam mit seinen Freunden schreiben darf. Ein Grund, warum die Kult-Serie zu dem geworden ist, was sie ist: Ein Becken voller politisch inkorrekter Witze von einer Gang, die kein Blatt vor den Mund nimmt und wirklich niemals aus ihren Fehlern lernt. Das funktioniert deswegen so fantastisch, weil Rob genau weiß, wie er die Witze schreiben muss, damit sie unter die Gürtellinie gehen und trotzdem Spaß machen. Und selbst die Witze, die nicht unter die Gürtellinie gehen, sitzen bei ihm:

Seine Art, Witze zu schreiben, ist frischer als es viele andere Comedyserien-Schreiber zu Papier bringen. Egal, in welche Richtung der Humor des Minecraft-Films auch gehen mag, Rob McElhenney hat in seiner bisherigen Arbeit und den thematisch sehr unterschiedlichen Folgen seiner Serie gezeigt, dass er vielschichtig ist. Und das kann für die Videospiel-Verfilmung nur Gutes bedeuten.

Robs Sunny-Folgen, in denen er den Action-Klassiker Lethal Weapon aufs Korn nimmt, beweisen außerdem, dass er Vorlagen perfekt zitieren und zu einer herrlich komischen Parodie machen kann. Ein Minecraft-Film, der sich selbst nicht so ernst nimmt? Der sich über die Fehler seiner eigenen Videospiel-Vorlage lustig macht? Ich kann mir nichts Besseres vorstellen für eine Verfilmung, die überzeugt.

Grund 3: Rob McElhenney hat die richtigen Freunde

So ein Minecraft-Film bedarf mit Sicherheit ne Menge an Synchronisation. Und wer würde sich dafür besser eignen als Robs Freunde, die einige der ungewöhnlichsten und schrägsten Stimmen der TV-Welt haben? Da wäre zum Beispiel Danny DeVito (Batman Returns, etc.), der mit seiner knatschigen Stimme schon The Lorax vertonte. Oder Charlie Day, dessen quietschige Stimme unverkennbar – und ziemlich cool – ist:

Natürlich ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar, ob Rob überhaupt seine Freunde für den Minecraft-Film ins Boot holen kann, darf und wird. Sollte Mojang ein besonderes und einzigartiges Flair haben wollen, kann ich mir beide Stimmen sehr gut für die Besetzung vorstellen. Etwas, das vielleicht auch Rob in den Sinn kommen könnte, da er oft sehr eng mit seinen Freunden zusammenarbeitet.

Mit diesen drei Gründen im Gepäck bin ich überzeugt davon, dass der Minecraft-Film absolut herausragend, cool und witzig werden wird. Und das ist gut so, denn wir brauchen endlich mal mehr ordentliche Videospiel-Filme.

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