World of Warcraft - Mists of Pandaria: Blizzard besorgt über Reaktion der Hardcore-Gamer

Robin Schweiger
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Das neueste Add-On zum erfolgreichen MMORPG namens Mists of Pandaria sieht sich einiger Kritik ausgesetzt. Neue Features wie das Heranzüchten von Haustieren oder die Möglichkeit, einen Garten anzulegen, sind bei WoW-Veteranen nicht unbedingt gut angekommen.

World of Warcraft - Mists of Pandaria: Blizzard besorgt über Reaktion der Hardcore-Gamer

“Ich mache mir Sorgen darüber, wie das Spiel aufgenommen wird”, sagte Lead Systems Designer Greg Street in einem Interview mit GameSpy. “Nach der BlizzCon haben viele Leute gedacht, dass wir unsere Hardcore-Spieler vernachlässigen. Das machen wir jedoch nicht einmal ansatzweise. Es gibt noch eine ganze Menge Brutalität, Traurigkeit und Tod in “World of Warcraft”. Wir versuchen nicht, es simpler zu machen oder auf einer jüngere Zielgruppe abzuzielen. Wir versuchen lediglich, Spielern mehr Abwechslung bei den Spielen zu geben. Wenn sich jemand einloggt und sagt “Ich habe keine Lust auf PvP, es stehen diese Woche keine Raids an, aber ich will trotzdem spielen”, dann können sie nun etwa an den Fraktionen arbeiten. Wir haben sieben Fraktionen eingebaut, die all diese Mini-Spiele haben, die du spielen kannst, anstatt einfach ewig Furbolgs zu töten. Wir können Spielern dieses Gameplay nicht Jahr für Jahr wieder auftischen.

Im Zuge dessen arbeitet Blizzard auch an einigen grundsätzlichen Änderungen. So werden die Spielercharaktere etwa grundsätzlich überarbeitet.

“Die Charaktermodelle für existierende Rassen zu überarbeiten ist etwas, das wir vermutlich nicht mehr vor dem Launch fertig bekommen werden. Ich weiß, dass die Spieler sich sehr darauf freuen, aber dafür müssten wir andere Dinge vernachlässigen – wir müssten einen Raid-Boss entfernen, um rechtzeitig den neuen Zwerg fertig zu bekommen.”

Auf ein Housing-Feature dagegen werden WoW-Fans wohl noch lange warten müssen. Das würde Blizzard nämlich vor extreme technische Herausforderung stellen. Sie haben schlicht nicht den benötigten Datenspeicher, um 10 Millionen Spielern die Möglichkeit zu geben, eigene Häuser zu bauen und andere Häuser zu besuchen. Man müsste diese Bereiche instanzieren, was jedoch Housing an sich sinnlos machen würde, so Street.

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