Happy Birthday, Morrowind: Wir erinnern uns mit 15 Fakten an das Meisterwerk

Marina Hänsel

Mach es Dir bequem, atme tief durch und lehn Dich zurück. Die Sorgen und Nöte Deiner Welt dürfen fünf Minuten warten, denn wir möchten Dich zurück ins Jahr 2002 entführen. Erinnere Dich an den Moment, in welchem Du zum ersten Mal auf dem Gefangenenschiff in Seyda Neen aufgewacht bist ...

Jede Tat ist von der Prophezeiung vorausgesagt. Doch ohne Helden gibt es keine Taten.“ — Am 1. Mai dieses Jahres ist The Elder Scrolls 3: Morrowind ganze 15 Jahre alt geworden. Um das Meisterwerk von Bethesda gebührlich zu feiern, haben wir für Dich 15 seltsame, lustige und charmante Fakten über das Spiel zusammengestellt. Dabei diente uns insbesondere die Aufzählung von VGFacts-Staff-Mitglied Matthew Neuteboom bei der Recherche. Lehn Dich also zurück und lass die wundervolle Musik zum Spiel im Video oben laufen, um gemeinsam mit uns in das Reich der Dunmer einzutauchen:

1) Der höfliche Vampir

Begib Dich in die Dwemer-Ruine Endusal in der Region des roten Bergs und halte einen Plausch mit dem höflichsten Vampir in ganz Vvardenfell: Der Aschevampir Dagoth Endus greift Dich eigentlich sofort an, doch wenn Du einen Beruhigungszauber auf ihn anwendest oder unentdeckt mit ihm sprichst, lernst Du ihn von seiner besten Seite kennen. Er wird Dich sanft grüßen, Dir Dagoth-Weinbrand anbieten und Dir den ersten Schlag im Kampf überlassen. Ein wahrer Gentleman!

2) Die Oblivion-Prophezeiung

Wie dicht die Legenden hinter den The-Elder-Scrolls-Teilen eigentlich gesponnen wurden, beweist die Weissagung eines Sehers in der Morrowind-Erweiterung Bloodmoon. Nach Abschluss der Quest bietet Dir Oddfrid Weißmund an, Deine Zukunft vorauszusagen und erzählt Dir von Drachen und Königen: „Wenn der Drache stirbt, stirbt das Kaiserreich. Wo ist das Blut des verlorenen Drachen, des Vaters des Kaiserreiches? Aus dem Schoße der Leere, wer soll der blutigen Flut Einhalt gebieten.

Die Prophezeiung spielt auf das Dilemma in The Elder Scrolls 4: Oblivion an.

3) Leonardo Da Vinci bei den Dwemern

In der Dwemer-Ruine Mzuleft entdeckst Du das Buch „Ei der Zeit“ — darin befindet sich eine Abbildung, die sehr stark dem Vitruvianischen Menschen von Leonardo Da Vinci ähnelt.

4) Besuche ganz Morrowind

In The Elder Scrolls 3: Morrowind kannst Du nur die Hauptinsel Vvardenfell sowie Solstheim in der Bloodmoon-Erweiterung und Morrowinds Hauptstadt Gramfeste im Add-On Tribunal besuchen. Einer Legende zufolge plante Bethesda jedoch, im RPG ganz Morrowind abzubilden — wäre das nicht toll gewesen? Das zumindest dachten sich auch die Gründer von Tamriel Rebuilt, einem Team von Fan-Programmierern, die seit 15 Jahren ganz Morrowind in das Spiel modden. Wenngleich sie noch nicht fertig sind, geht das Projekt weiter — Du musst die Hoffnung also nicht aufgeben!

5) Million-Dollar-Krabbe

Falls Du es Dir zum Ziel gemacht hast, der reichste Nerevarine in ganz Morrowind zu werden, kennst Du sie sicher schon: Die Schlammkrabbe östlich von Mzahnch. Ihre Hobbies: Schwimmen, im Krebsgang krabbeln und handeln. Sie besitzt 10 000 Draken und ist damit sogar reicher als der Skamp Kriecher. Unter der Sandtheke dealt sie sogar mit Skooma — aber pssst!

Bildergalerie The Elder Scrolls III: Morrowind

6) Der Wurmgott

Sicherlich hast Du Dir auch die Mühe gemacht, die Inschriften in den etlichen Dwemer-Ruinen zu übersetzen und fragst Dich, wer denn eigentlich dieser „Wurmgott“ ist. Der Titel wurde dort nämlich immer und immer wieder in Dwemerisch an die Wände gekritzelt. Pass auf: Der Nickname vom Bethesda-Entwickler Gary Noonan im TES-Forum ist „Wormgod“ — übersetzt „Wurmgott“.

7) Jiub in TES 3, TES 4 und TES 5

Erinnerst Du Dich noch an Jiub, der Typ, der Dich ganz zu Beginn von Morrowind auf dem Gefangenschiff begrüßt? In Skyrim trifft Du ihn im Seelengrab wieder, ein Abschnitt im Reich des Vergessens in der Skyrim-Erweiterung Dawnguard. Dort erzählt er Dir, dass er während der Oblivion-Krise in Kvatch gewesen ist, weiß aber selbst nicht von seinem eigenen Tod. Er wird in der Original-Version sogar vom selben Sprecher vertont, wie der Morrowind-Jiub.

8) Sprechende Möbel

Es lohnt sich, aggressive Gegner in Morrowind mit einem Zauber zu beruhigen oder unbemerkt ein Gespräch mit ihnen zu beginnen. Die Aschesklaven im Haus Dagoth Ur etwa erzählen dann freimütig, welche Probleme ihnen die Möbel bereiten: Diese würden nämlich zu ihnen sprechen, und damit sie endlich Schweigen, müssten sie ständig umgeschoben werden. Deswegen ist es also immer so unordentlich im Sechsten Haus ...

9) Stripclub

Dieser Fakt sollte allen Morrowind-Fans bekannt sein, aber er ist dennoch so bizarr, dass die Angelegenheit nicht unerwähnt bleiben soll: Im kleinen Städtchen Suran nahe Molag Mar solltest Du unbedingt das Haus der irdischen Freuden besuchen. Dieses ganz besondere Tanzlokal ist das einzige seiner Art in der gesamten The-Elder-Scrolls-Serie. Übrigens: Suran wird vom Haus Hlaalu kontrolliert, das Haus, deren Oberhaupt Crassius Curio Dich — falls du die Hlaalu-Hauptquest verfolgst — mehrmals sexuell bedrängt. Da soll noch jemand sagen, Morrowind habe keine sexuellen Inhalte ...

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10) Indiana Jones letzte Worte

Morrowind steckt voller popkultureller Referenzen. Im Omalen-Ahnengrab nahe der Dunmerfestung Kogoruhn etwa entdeckst Du ein Skelett, neben dem der Zettel „Letzte Worte eines Sterbenden“ liegt. Rate mal, von wem der unterzeichnet wurde – Indie persönlich!

11) Vivec, die indische Gottheit

Falls Du Dich je gefragt hast, wem der androgyne Gott Vivec nachempfunden wurde: Concept Artist Michael Kirkbride bestätigte auf Reddit, er habe sich insbesondere an Ardhanarishvara orientiert — dem Abbild Shivas, der zusammen mit seiner Gemahlin ein Gestalt bildet; halb Mann, halb Frau.

12) So viele NPCs

In The Elder Scrolls 3: Morrowind gibt es mehr NPCs, als in Oblivion und Skyrim zusammen. Krass, oder?

Mit dieser Mod kannst Du auch in Skyrim nach Morrowind

13) Nackte Nord

Sicherlich sind Dir an der ein oder anderen Ecke in Vvardenfell die nackten Nord aufgefallen. Nicht? Es sind drei an der Zahl und falls Du die Muße hast, sie nach ihrem besonderen Kleidungsstil zu fragen, haben sie eine bizarre Geschichte parat: Alle wurden scheinbar von Hexen verführt, die sie dann bis auf ihr letztes Hemd ausraubten.

Doch es wird noch skurriler. Denn in der Morrowind-Erweiterung Tribunal begegnet Dir ein weiterer nackter Nord. Ah, schon wieder eine Hexe? Weit gefehlt. Dem Nord ist einfach nur warm und er beschwert sich über das weit verbreitete Vorurteil, der Nacktheits-Grad von Nords würde generell mit Hexen zusammenhängen. Entschuldigung, lieber nackter Nordmann!

14) Peke Utchoo

Nicht nur Indiana Jones starb in Vvardenfell, auch das Pokémon Pickachu erwartet Dich in den unterirdischen Höhlen der Dunmer-Insel: In der Mudan-Grotte findest Du ein Skelett mit Namen Peke Utchoo — und zudem einen Zettel mit den Worten: „Falls mich jemals jemand finden wird, hoffe ich, dass ich ihn zum lachen bringen kann.“ Wir sagen: Experiment geglückt!

15) Der einzige Muffin in Vvardenfell

Bei all diesen bizarren und zum Teil lustigen Fakten wird eines klar: Morrowind wurde mit sehr viel Liebe entwickelt. Deswegen gibt es auch Objekte im Spiel, die einfach nur dem Scherze wegen beigefügt wurden — wie etwa ein Muffin. Ja, Du hast richtig gehört. Den einzigen Muffin in ganz Vvardenfell findest Du beim Ork Gakkenfeld auf der Gro-Bagrat Plantage. Es wird also klar: Orks sind nicht nur in The Elder Scrolls 5: Skyrim Feinschmecker, sondern waren es schon immer.

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