Mount & Blade: With Fire and Sword Vorschau

Jonas Wekenborg
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Wie es ist, auf einem edlen Ross in glänzender Rüstung in die Schlacht zu galoppieren, haben wir wohl alle schon virtuell erlebt. Das Mittelalter als zentraler Umschlagplatz für Fantasy aller Art ist zumindest aus dem Genre Rollenspiel heute kaum wegzudenken. Umso erstaunlicher ist es da, dass sich gerade Paradox Interactive mit seinem Mittelalter-Reiter-Epos Mount & Blade plötzlich davon abwendet.

Mount & Blade: With Fire and Sword Vorschau

“Mount & Blade: With Fire and Sword” entstand ursprünglich als Mod-Projekt der Community. Als Taleworld Entertainment allerdings das Potenzial hinter den neuen Features und dem unverbrauchten Setting erkannte, übernahmen sie die Entwicklung komplett und schufen ein weiteres Stand-Alone-Addon auf Grundlage der hauseigenen Warband-Engine.

Vom polnischen Bauern zum russischen Zaren

Mit dem Zeitsprung ins späte 17. Jahrhundert wird das Geschehen plötzlich in die Zeit um das polnisch-lithauische Commonwealth befördert. Die mittelalterlichen Kreuzzüge sind vorbei und nun dominieren Krieg, Intrigen und aristokratische Auseinandersetzungen die Hintergrundgeschichte von “Mount & Blade”. Ja, richtig, diesmal gibt es eine ausgereifte Handlung mit differierenden Spielenden.

Das Skript zum Spiel basiert nämlich auf der gleichnamigen Historie-Novelle vom polnischen Schriftsteller und Nobelpreisträger Henryk Sienkiewicz. Darin geht es um zwei Heerführer unterschiedlicher Kulturen, die in dieselbe Frau verliebt sind und um sie kämpfen. Ja, nicht gerade originell, aber immerhin eine Handlung.

Ihr übernehmt die Rolle eines polnischen Landmannes, der im Anfangsszenario auf den Chevalier Jaques de Clemont trifft. Dieser unterstützt euch bei einem Scharmützel und bietet seine Freundschaft an. Fortan soll er den Helden anleiten, doch vorerst entsendet er euch, Erfahrung zu sammeln.

In den naheliegenden Dörfern und Städten rekrutiert man sodann Soldaten und erledigt Aufgaben und Gefallen für die Dorfältesten, Bürgermeister und Heerführer. Schnell bringt man es so zu etwas Ruhm und vergrößert seine eigenen Reihen mit gut gerüsteten Kämpfern. Der Einstieg ist geschafft und beim folgenden Wiedertreffen mit dem Chevalier nimmt die Haupthandlung ihren Lauf im Kampf um die Vorherrschaft im Osteuropa des 17. Jahrhunderts.

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