Nail’d

Deep Silver kann sich freuen. Ihr erster Rennsport-Titel gilt schon jetzt als abgefahrenstes Rennspiel des Jahres 2010. Wir haben uns den heißen Off-Roader mal genauer angesehen und müsse sagen: zu Recht.

Nail’d hebt sich in so gut wie allen Punkten von der Konkurrenz ab. Auf Quads oder Cross-Motorrädern rast man mit einem Affenzahn über mehr als 14 Strecken, die rasante Action und waghalsige Stuntmöglichkeiten bieten. So springt man z.B. durch die rotierenden Blätter einer Wind-Energie-Anlage.

Dank der Chrome Engine 4 ist “Nail’d” nicht nur ein Riesenspaß, sondern auch ein Augenschmaus. Authentische Landschaften, realistische Lichteffekte und eine wirklich respektable Sichtweite sorgen für ein optisches Festmahl. Teilweise wurde hier zwar bei den Texturen geschlampt, das bekommt man aber bei der wahnwitzigen Geschwindigkeit nicht mehr mit. Das gute daran ist außerdem, dass “Nail’d” somit auch ohne High-End Hardware flüssig laufen dürfte.

Auch wenn “Nail’d” einen Karriere-Modus, samt Tuning beinhaltet, liegt der Fokus der Entwickler ganz klar auf dem Multiplayer-Modus. Zwölf Fahrer treten gleichzeitig gegeneinander an – und das nicht ohne den ein oder anderen Schaden. Wer den Gegner zerlegen möchte, kann das mit einer gezielten Landung auf seinem Fahrzeug ohne Probleme tun.

Eine interessante Idee ist auch der Detonation-Modus, bei dem man eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten darf. Schafft man’s nicht explodiert kurzerhand das Gefährt. Schön!

“Nail’d” wird auf jeden Fall eines der besten Rennspiele des Jahres, soviel ist klar. Ob der Titel aber wirklich alles hält, was er verspricht und auch Langzeitmotivation bietet, kann man ab dem 26. November 2010 testen, denn da erscheint das Spiel hierzulande.

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