Während sich beide “Underground”-Titel den nächtlichen illegalen Rennen widmeten, kehrt Ihr beim neuesten Streich wieder zum Tageslicht zurück. In einer Großstadt warten jede Menge Kontrahenten darauf, von Euch geschlagen zu werden. Denn auch wenn das Szenario heller ist, sind die Rennen die Ihr Euch liefert immer noch illegal. Vor vorgerenderten Hintergründen bewegen sich echte Schauspieler und vermitteln die Geschichte des Storymodus. Im Endeffekt geht es darum, dass Ihr Euch auf der “schwarzen Liste” – die Rangliste der illegalen Rennfahrer – hochkämpft.
Am Anfang habt Ihr zwar noch einen fetten Schlitten, welcher aber nach relativ kurzer Zeit leider der Vergangenheit angehört und somit erst wieder der richtige Rennbolide “aufgebaut” werden muss. Neben den üblichen Tuningautos sind nun aber auch Luxuskarossen wie Corvette, Dodge Viper und sogar der Porsche Cayman mit von der Partie. Aber auch die können getunt werden.
Schlagt Ihr einen der Kontrahenten der über Euch in der Rangliste steht, dürft Ihr Euch zur Belohnung ein paar Goodies raussuchen. Zum einen wären da Upgrades fürs Auto, zum anderen könnt Ihr Euch für eines der Glücksfelder entscheiden, welche nicht von vornherein preisgeben welche Belohnung sie enthalten. Natürlich kann es Euch passieren, dass dabei nur ein wenig Kohle rausspringt, ebenso kann es aber auch sein das Ihr das Fahrzeug des gerade geschlagenen Gegners behalten dürft.
Ähnlich wie bei “Hot Pursuit” ist die Polizei auch wieder mit von der Partie. Sie lauern Bleifüssen auf und nehmen sofort die Verfolgung auf. So liefert man sich teils während den Rennen spektakuläre Verfolgungsjagden mit der Bullerei. Umso skrupelloser Ihr dabei fahrt, desto aggressiver verhalten sich die Cops.
Ebenso kann es sein das Ihr Missionen habt in denen die Polizei auch eine Rolle spielt. Zum Beispiel müsst Ihr dann 4 Copautos “taggen”. Das heisst, mindestens 4 Verfolger in Blau sollten hinter Euch her sein, bevor Ihr Euch komplett aus dem Staub macht. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, habt Ihr das Event gewonnen.
Um sich der lästigen Verfolger zu entledigen, kann man manche Gebäude, wie zum Beispiel eine Tankstelle, als “Pursuit Braker” verwenden. Wenn Ihr dann durch die Tankstelle brettert, explodiert diese und Verfolger können dadurch zum Stopp gebracht werden.
Neben dem Storymodus, gibt es noch Challenges die man fahren kann, ebenso wie einfach mal ein schneller Rennen.
Neben dem Nitro gibt es jetzt auch den Speedbraker. Dieses Feature erlaubt es Euch kurzzeitig wie bei “Matrix”, die Zeit zu verlangsamen. So könnt Ihr auch bei Vollgas jede noch so scharfe Kurve recht gut meistern. Gerade wenn man auf der Flucht vor den Cops ist, lassen sich so spektakuläre Manöver absolvieren.
Ersteindruck
Die Optik von “Most Wanted” ist einfach spektakulär. Die Qualität wurde im Gegensatz zu “Underground” noch mal ein ganzes Stück verbessert. Auch da Fahrverhalten der Autos ist wieder gewohnt arcadelastig und lädt einfach zu heissen Rennen ein. Und dann sind da ja auch noch die Cops, die zusätzlich motivieren. Vor allem gefällt aber auch die gewählte Stadt sehr gut, da das Areal zum einen unglaublich groß wirkt und zum anderen jede Menge unterschiedliche Landschaften bietet. “Need for Speed”-Fans sei nur eines gesagt: Es wird ein heißer Winter werden.
