Killerspieldebatte - Jetzt auch in Österreich... zumindest teilweise.

Leserbeitrag

Die Medien in Österreich schwiegen lange Zeit zur Killerspieldebatte. Über die Amokläufe in Deutschland wurde zwar berichtet, in Österreich jedoch wurden diese nie mit Computerspielen in Verbindung gebracht.

Zwar kann man noch nicht von einer Volksverdummung wie in Deutschland sprechen, die mit der ”BILD” vergleichbare, kostenlose Wiener Tageszeitung ”Heute”, deren Auflage die zweitgrößte der Stadt ist, macht aber schon einmal den Anfang.

Wie auch bei den deutschen Kollegen von ”BILD” und Co., hat hier der zuständige Redakteur unter Beweis gestellt, dass er keine Ahnung von der Materie besitzt und somit ist ein komplett fehlerhafter Artikel über das PS3-Spiel ”Ninja Gaiden Sigma 2” entstanden.

Hier eine kleine Liste:

- In dem über die Doppelseite des Artikels gehenden Screenshot ist ein Screenshot zu sehen, der eindeutig nicht von ”Ninja Gaiden Sigma 2” stammt.

- Der Artikel vermittelt dem Leser den Eindruck, dass das genannte Spiel nicht für Minderjährige geeignet ist. Nach dem in Österreich gültigen PEGI-System ist es jedoch ab 16 Jahren freigegeben, somit ist das falsch. Aus pädagogischer Sicht kann man das anders sehen, hier haben die Eltern zu entscheiden.

- Es soll Folterszenen im Spiel geben, dies ist schlicht und ergreifend falsch.

Nach der Schweiz hat das Thema ”Killerspiele” es auch in die österreichische Presse geschafft.

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