No Man's Sky: Entwicklern ist das Geld langsam ausgegangen

Marvin Fuhrmann
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Auf der diesjährigen Games Developers Conference war auch Sean Murray, der Chef von Hello Games, anwesend. Er sprach bei seinem Bühnenauftritt über die Schwierigkeiten, die das Team mit No Man’s Sky gehabt hat. Dadurch gehen wir der Frage auf den Grund, warum No Man’s Sky so bei den Spielern gehasst wurde.

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Lohnt sich No Man's Sky?

No Man’s Sky löst selbst jetzt, Monate nach dem Release, noch emotionale Anfälle bei den meisten Spielern aus. Der Hype um das Erkundungsspiel war gigantisch. Am Ende konnte es sich jedoch nur wenige Tage in den Herzen der Spieler halten, als No Man’s Sky auf den Markt kam. Viele versprochene Features fehlten, die Performance war nicht optimiert und die Planeten nicht so spannend, wie es sich viele Spieler gewünscht hätten.

No Man's Sky gewinnt GDC-Award

Auf der GDC ist Sean Murray, der Chef von Entwicklerstudio Hello Games, nun weiter ins Detail gegangen, warum der Launch so katastrophal verlief. Zunächst lag es am enormen Andrang. Die Entwickler rechneten zum Launch-Tag mit 3000 Spielern. Was wirklich geschah, konnte das Team noch nicht erahnen. Denn 500.000 Spieler hatten No Man’s Sky bereits gleichzeitig am ersten Tag gestartet.

Collectors Edition von No Man's Sky kommt fünf Monate zu spät

Zudem sei bei No Man’s Sky das Geld ein Problem gewesen. Während der Entwicklung ging dem Team schlichtweg die Kohle aus. Dann sei es besonders schwer etwas zu Ende zu bringen, bei dem man eine kreative Vision verfolgt. Doch seit dem “Foundation Update” sollen sich viele Dinge in No Man’s Sky geändert und verbessert haben. Das Team will weiter an solchen Updates arbeiten, um die finale Vision von No Man’s Sky zu realisieren. (Quelle: ArsTechnica)

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