Operation Flashpoint: Red River - Vorschau: Einsatz im Krisengebiet

Tobias Heidemann
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Codemasters steckt mit seiner "Operation Flashpoint"-Serie im Krisengebiet fest. Der letzte Teil der realistischen Militärsimulation manövrierte die Entwickler in ein heftiges Kreuzfeuer von enttäuschten Fans und mittelmäßiger Presse. Nun soll das rundum erneuerte Feuerteam aus "Operation Flashpoint: Red River" die angeschlagene Reihe mit frischen Ideen aus der Notlage befreien. Codemasters gab uns beim Pressetermin in Berlin Gelegenheit, die Rettungsmission ausführlich anzuspielen.

Operation Flashpoint: Red River - Vorschau: Einsatz im Krisengebiet

Fragt man die Fans der ersten Stunde, welcher Titel seit “Operation Flashpoint: Cold War Crisis” eine ähnlich gute Qualität erreicht hat, so lautet die Antwort fast immer: Keiner. Das realitätsnahe KI-Verhalten, die vielschichtigen Befehlsfunktionen und der strategische Anspruch suchen bis heute ihresgleichen. Dabei ist es schon über zehn Jahre her, dass “OFP” erschien. Die Militärsimulation wurde vom damals noch recht unbekannten, tschechischen Entwicklerstudio Bohemia Interactive entwickelt und gilt heute gemeinhin als ein Meilenstein des Shooter-Genres. Seitdem ging es für die Serie langsam aber sicher bergab. Nicht einmal die inoffizielle Nachfolger-Serie “ArmA – Armed Assault”, von Bohemia Interactive selbst entwickelt, konnte den hohen Standard des gefeierten Erstlings erreichen.


2009 versuchte sich “OFP”-Rechteinhaber Codemasters mit einem frischen Entwicklerteam an einem aufwendigen Neustart der Reihe. Die Erwartungen an “Dragon Rising”, so der Name der Fortsetzung, waren enorm, zumal die ersten Eindrücke des Spiels sehr vielversprechend waren.

Mit dem Release von “Operation Flashpoint – Dragon Rising” stand dann jedoch schnell fest, dass zahlreiche Bugs und unnötigen Schwächen im Gamedesign die langersehnte Auferstehung des authentischen Militär-Shooters verhindern würden. Die Wertungen erreichten nur Mittelmaß und auch die Fans waren überwiegend enttäuscht.

Neustart oder Kontinuität? Operation Flashpoint: Red River will beides

“Scheitern als Chance” – das dachte man sich dann wohl bei Codemasters und begann unverdrossen mit der Arbeit an einem Nachfolger zum Nachfolger. Mit “Operation Flashpoint: Red River” will man die Serie nun ganz neu definieren. Vor allem schlanker soll es werden. Gleichzeitig steht der Titel aber auch für eine Besinnung auf die Kernmerkmale der Reihe: Offenheit, Realismus und sehr große Karten. Die von Codemasters im Vorfeld gerührte Werbetrommel verdreht uns etwas den Kopf. Neustart oder Kontinuität – was soll es denn nun sein? Wir fragten nach.

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