Overwatch: Bestrafung der Spieler kostet viel Zeit

Tim Kschonsak

Jeff Kaplan von Overwatch äußerte sich in einem Forum-Thread zur Bestrafung von Spielern, die sich nicht an die Regeln halten.

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Der Action-Shooter Overwatch begeistert viele Millionen Spieler, doch einige von ihnen wollen sich einfach nicht an die Regeln halten und fallen mit toxischem Verhalten auf. In einem Thread aus dem hauseigenen Blizzard-Forum äußerte sich Game Director Jeff Kaplan zu dem Post mit dem Titel „Das Reporting-System funktioniert nicht“ und erklärte, wie das Overwatch-Team gegen dieses Problem vorgehen möchte.

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Kaplan erklärte, dass seine Kollegen viel Zeit investieren würden, um einzelne Spieler für ihr Verhalten zu bestrafen. Des Weiteren klärte er die User darüber auf, dass Blizzard kurz -, mittel- und langfristige Pläne hat, um dem besagten Problem entgegen zu wirken. Kurzfristig plant Blizzard, die Suspensionen zu verlängern und die Stummschaltungsfunktion komplett abzuschaffen. Außerdem werden Spieler, die andere melden, über den Status des Verfahrens per E-Mail benachrichtigt.

Mittelfristig arbeitet Blizzard daran, Spieler dauerhaft von allen kompetitiven Modi auszuschließen, wenn sich die Beschwerden über die Personen häufen. Faire Spieler dürfen sich freuen, denn zum langfristigen Teil des Plans gehört laut Kaplan, diese zu belohnen. Wie diese Belohnungen aussehen, bleibt vorerst unklar.

Wir mögen es, coole und spaßige Games zu entwickeln. Das ist unser Beruf, aber wenn es Leuten an Selbstkontrolle mangelt oder sie die Anonymität ausnutzen, bringt uns das in eine Position, in der wir unnötig viel Zeit dafür verwenden müssen“, erklärte Jeff Kaplan in seiner Antwort.

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Toxische und unfaire Spieler sind nicht nur in Overwatch ein Problem, denn auch Bluehole geht aktiv gegen Cheater in ihrem beliebten Battle-Royale-Shooter PlayerUnknown’s Battlegrounds vor. Realistisch gesehen kann dieses Problem nie vollständig gelöst werden, da es immer Spieler gibt, die aus der Reihe tanzen, aber Pläne wie der von Blizzard, sind auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Weitere Themen: PlayerUnknown's Battlegrounds, Blizzard

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