Eigentlich wollte sich ein Spieler von Overwatch nur über eine angeblich unfaire Behandlung seitens der Entwickler beschweren – das ging nach hinten los.

Blizzard will gegen Spielverderber im Shooter Overwatch vorgehen.

Overwatch Developer Update über Spielverderber
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Der besagte Spieler meldete sich im offiziellen Forum zu Wort und machte dort seinem Ärger Luft. So erklärte er unter anderem, dass er angeblich bereits mehrfach gesperrt wurde, nur weil er fast ausschließlich den Helden Torbjörn spielt. Seine Anfragen an den Support blieben seinen Aussagen zufolge jedoch ohne Antwort oder Folgen.

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Doch kurze Zeit später meldete sich Jeff Kaplan, der Game Director von Overwatch, persönlich in der Diskussion zu Wort – und stellte den Spieler ganz öffentlich bloß. So stellte er klar, dass gegen ihn bereits mehr als 220 Meldungen aufgrund von Belästigungen oder ungebührlichen Verhaltens eingegangen sind. Zudem veröffentlichte Kaplan einige Auszüge aus den Ingame-Chats, die den Spieler ziemlich deutlich als toxischen Zeitgenossen entlarven.

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Overwatch: Spielverderbern droht lebenslange Sperre

Damit nicht genug: Der besagte Spieler hatte seine Gegner bereits mehrfach als Hacker bezeichnet, die angeblich Aimbots oder andere unerlaubte Tools verwenden. Auch das klärte Jeff Kaplan als Lüge auf. Blizzard Entertainment ist sicherlich nicht daran gelegen, künftig jeden Spielverderber öffentlich an den Pranger zu stellen. Doch in diesem speziellen Fall wollte der Entwickler wohl ein kleines Exempel statuieren, um zu zeigen, dass sie die Problematik genau im Auge haben.

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