Der Overwatch-Spieler Félix „xQc“ Lengyel macht erneut Schlagzeilen. Dieses Mal beleidigte er einen homosexuellen Mitspieler während einer seiner Streams. Dies hat nun Konsequenzen. Für kommende Spiele ist er gesperrt und muss mit einer Geldstrafe rechnen.

Warum toxische Spieler Overwatch schaden: 

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Wer die Overwatch-Szene verfolgt, dürfte Félix Lengyel aka „xQc“ kennen. Nicht ausschließlich aufgrund seiner spielerischen Fertigkeiten. Denn in den letzten Monaten hat der Overwatch-Profi aufgrund zahlreicher Fehltritte auf sich aufmerksam gemacht. Dies setzt sich nun fort. Nachdem sein Team „Fuel“ mit einem 0-4 gegen „Outlaws“ weggefegt wurde, nutze der Overwatch-Profi Austin Wilmot aka Muma des Teams Outlaws den Ausdruck „rolled and smoked„, der eigentlich von Lengyel stammt.

Blizzard hätte gern eine Overwatch-Map von Fans

Obwohl Lengyel selbst nicht an dem Match teilgenommen hatte, fühlte er sich beleidigt. In einem seiner Streams sagte er: „Das ist einfach beschissen. Du hast nichts aufgeraucht. Halt deine verdammte Schnauze und verpiss dich. Lutsch einen dicken Sch****. Ich meine, du würdest es auch noch mögen.“ Austin Wilmot, der offen mit seiner Homosexualität umgeht, reagierte in seinem Stream vergleichsweise entspannt auf die Aussagen und versprach, einfach weiter zu gewinnen.

Blizzard stellt toxische Spieler bloß

Mittlerweile hat sich Lengyel offiziell entschuldigt. Sein Team Fuel hat aber Disziplinarmaßnahmen versprochen. Blizzard selbst hat den Overwatch-Spieler für die nächsten vier Profi-Matches gesperrt und zu einer Geldstrafe von 2000 Dollar verdonnert. Fuel hat bereits angekündigt, dass sie die Bestrafung akzeptieren und Lengyel für den ersten Teil der Season auf die Bank setzen. Dies war nicht die erste offizielle Strafe für den Profi. Schon im vergangenen Jahr hatte er mehrere Sperren erhalten, weil er in Overwatch absichtlich Matches verloren hatte, um seine Mitspieler zu ärgern.

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