PewDiePie will ab sofort keine Nazi-Witze mehr reißen

Alexander Gehlsdorf
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Nach den Ereignissen in Charlottesville will YouTuber PewDiePie auf Nazi-Witze verzichten, für die er im vergangenen halben Jahr stark kritisiert wurde.

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Besser spät als nie oder hoffnungslos überfällig? Im Februar ging es für YouTuber PewDiePie bergab, nachdem er im Zuge eines antisemitischen Videos in die Kritik geraten ist.

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Obwohl der Schwede im Anschluss nicht nur etliche Abonnenten sondern seine Partnerschaft mit Disney verlor, ließ der 27 jährige nicht davon ab, auf seinem Kanal Nazi-Witze zu reißen.

Erst jetzt nach dem rechtsextremen Aufmarsch in Charlottesville, Virginia und der Amokfahrt, bei der eine 32-jährige Gegendemonstrantin ums Leben kam, distanziert sich PewDiePie von den umstrittenen Witzen, obwohl er selbst am Tag der Ereignisse noch auf Twitter zynisch anmerkte, dass die rechtsextremen Demonstranten offenbar zu viele PewDiePie-Videos gesehen haben.

Im Video erklärt er, dass ihm die Existenz tatsächlicher Neonazis bislang nicht bewusst war und er deshalb den Eklat um seine Witze nicht nachvollziehen konnte. „Ich erinnere mich, als im Februar alles passierte. Da dachte ich mir: ‘Das sind doch nur Witze. Es gibt da draußen keine echten Nazis, wovon redet ihr? Und dann sehe ich das und erkenne: Oh, also doch.’“ Inzwischen hat der Hawaiianer Markiplier PewDiePie als einflussreichsten YouTuber der Welt abgelöst.

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