Pilotwings: Resort - Test: 3D-Höhenflug oder Bruchlandung?

Tom
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Statt mit Mario, Luigi und Co. die Software-Offensive für den neuen 3DS anzuführen, schickt Nintendo eine inzwischen über 20 Jahre alte Franchise an die Launch-Front. Pilotwings: Resort nimmt sich dem Spielprinzip des Klassikers aus dem Jahre 1990 an und bietet mit der virtuellen Luftfahrt die perfekte Grundlage, den neuen 3D-Effekt eindrucksvoll zu demonstrieren.

Pilotwings: Resort - Test: 3D-Höhenflug oder Bruchlandung?

Wir haben uns in die Lüfte begeben und verraten euch in unserem “Pilotwings: Resort”-Test, ob dieses Spiel zusammen mit dem 3DS in eurem Einkaufswagen landen sollte.

Über den Wolken…

“Pilotwings: Resort” ähnelt “Wii Sports Resort” nicht nur im Namen, es teilt sich auch den Schauplatz mit dem erfolgreichen Wii-Titel: Wuhu Island, eine große, sonnige Insel mit Golfkurs-Ästhetik. In drei verschiedenen Fluggeräten mit jeweils zwei Varianten müssen wir nun unser Können in diversen Missionen unter Beweis stellen. Diese sind in insgesamt fünf Schwierigkeitsgrade unterteilt, die wir nach und nach freischalten.

In der Anfängerklasse lernen wir die grundlegende Steuerung jedes Fliegers kennen. Mit dem Flugzeug können wir kurze Turbos und kleinere Tricks wie zum Beispiel 360° Drehungen vollführen. Beim Raketengurt müssen wir auf den Treibstoff achten und mit viel Präzision die Düsen ausrichten. Der Hängegleiter wiederum ist stark auf Luftströme angewiesen, da er keinen eigenen Antrieb hat.

Der Flug fühlt sich mit jeder Maschine sehr natürlich an; dank Analogsteuerung sind punktgenaue Manöver möglich. Wir hätten uns allerdings mehr Vielfalt in der Auswahl der Flieger gewünscht. Zwar gibt es Variationen – etwa den schnellen Jet oder einen Gleiter mit Propellerantrieb – diese steuern sich aber kaum anders als ihr jeweiliges Gegenstück und kommen zudem nur selten zum Einsatz.

In den knapp 40 Missionen fliegen wir vor allem durch Ringe, sammeln Bonusobjekte ein, müssen mit dem Flugzeug Zielscheiben abschießen, mit dem Jetpack auf Tankstationen landen und mit dem Gleiter von Luftstrom zu Luftstrom fliegen. Das wird erst ab dem dritten der fünf Schwierigkeitsgrad anspruchsvoll und spannend. Erst dann gibt es auch die eine oder andere außergewöhnliche Mission. So mussten wir etwa mit dem Jetpack UFOs einsammeln und diese zum Mutterschiff eskortieren – super. Leider bleibt diese Art von Auftrag eine Seltenheit.

Weitere Themen: 3d, HTC EVO 3D, Nintendo

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