Der chinesischen Polizei ist laut Bloomberg ein deutlicher Sieg im Kampf gegen Cheat-Entwickler für PUBG gelungen – und das mit Hilfe von Publisher Tencent.

Jetzt hat PUBG seine Tore auch für Xbox One-Spieler geöffnet:

PlayerUnknown's Battlegrounds auf der Xbox One (4K-Trailer)
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Update vom 23. Januar 2018: Wie mittlerweile bekannt geworden ist, droht den Cheat-Entwicklern im Rahmen der „Störung eines Computer-Netzwerks“ eine Haftstrafe von fünf Jahren oder mehr. Im Jahr 2010 wurde bereits ein Ehepaar zu einer Geldstrafe von 3 Millionen Yuan und neun Jahren Haft verurteilt, weil es laut lokalen Medienberichten Betrugs-Software verkauft hatte.

Originalmeldung vom 19. Januar 2018:

Die Quelle der meisten Cheats für Playerunknown’s Battlegrounds liegt in China, weshalb die Community kürzlich sogar nach einer Sperre für das gesamte Land forderte. Ob der Einsatz der chinesischen Polizei das Cheat-Geschäft dauerhaft eindämmt, bleibt abzuwarten, aber in 30 Fällen konnten sie jetzt zumindest 120 Cheat-Entwickler festnehmen.

Der entscheidende Faktor war der weltweite Publisher Tencent, der PUBG für Entwickler Bluehole in China vertreibt. Wie fast alle technischen Services in China gehört der Wirtschaftsmacht auch der Chat-Service QQ, mit dem die meisten Cheat-Entwickler ihre Produkte an den Mann bringen.

Angeben hat seinen Preis:

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Wenn ein Cheat-Hersteller beispielsweise Cheats für Unbesiegbarkeit oder Unsichtbarkeit verkaufen will, verwendet er seinen User-Namen in den PUBG-Leaderboards als Kontaktanzeige für den Chat-Service. Dann steht in diesem so etwas wie „Contact QQ574352672“.

Die Nachfrage, bei PUBG zu schummeln, bleibt dennoch weiterhin groß. Bis jetzt wurden im Spiel bis zu 1,5 Millionen Cheater gesperrt.

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